Hallo liebe Fliegergemeinde! Nachdem ich hier schon länger mitlese stelle ich mich mal kurz vor. Man nennt mich Hennes und ich wohne im norddeutschen Raum.
Ich bin dabei den SPL zu machen. Das BZF II habe ich vor kurzem in Bremen bestanden. Jetzt bereite ich mich weiter auf die Theorie-Prüfung vor.
Was mir nun Sorgen bereitet ist, dass ich keine weiteren originalen Navigationsaufgaben im Netz finde, so wie sie in der Prüfung vorkommen. Die DULV Übungs-CD beinhaltet leider nur eine Navigationsaufgabe wozu dann 20 Fragen gestellt sind.
Es wäre schön, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.
LG Hennes
gelöschter User am 18.11.2010 um 20:14 Uhr
OK, jetzt steht da ja sogar was.
Also, originale Prüfungsaufgaben gibt es "offiziell" eh nicht. Sie sind immer in irgend einer Form abgewandelt. Es gibt auch andere Softwarefirmen, die auf die Prüfung vorbereiten. Da gibt es auch mehrere Aufgaben zur Navigation. Aber, lass dich nicht verunsichern. Wenn du einmal das Winddreieck rechnen kannst, Geschwindigkeiten ermitteln kannst, dann ist alles halb so wild. Wichtig ist, die Fragen in der Prüfung gut durchzulesen und zu verstehen. Das eigentliche Problem sind die oft nicht ganz eindeutigen Fragen in der Prüfung, aber ein guter Prüfer wird dir schon genau erklären, was gemeint ist.
Sie sind aber im Wesentlichen alle gleich. Kurs berechnen mit dem Dehmeier,Strich in die Karte und dann kommt die Frage welcher CH, wie schnell fliegst Du, wann ist die vorraussichtliche Ankunftszeit, welche Auffanglinie gibt es auf der Schrecke , wie lautet die Funkfrequenz, welches Hinderniss ist 5 Min vor der Landung, welche Platzrunde und in welcher Höhe etc.
Tipp: Die Nav Prüfung besteht aus einem Fragenteil und aus der Praxisaufgabe. Wenn Du im ersten Teil so gut vorbereitet bist, dass Du 100 % erreichst, kannst Du Dir beim Praxisteil mal ein paar Fehler leisten. Dann kommst Du sicher durch.
...eben - wenn du einfach deine frau / freundin fragst wo sie gern hin möchte hast schon ein übungsziel - dann soll sie dir je ne zahl zw 0 und 360 (für die richtung und wind) und eine zw 0 und 10 für die windstärke nennen....
variiere da doch mal bissl damit dass du zb den wind mal in knoten oder mal in kmh hast - so fällst nicht in die umrechenfalle...
learning by doing heisst die devise und navigieren musst eben ausser das gerät fliegen beherrschen :-)
die aufgaben in der prüfung sind nix anderes.....keine bange....
entweder eine einfache hin und evtl zurück-route, nen dreiecksflug oder sogar nur hinweg (wollen generell eben wissen welche auffanglinien du hast und welche du nach welcher zeit erreichst oder erreicht hast)... wir hatten eine dabei, da ging der kompass falsch und der fehler wurde nach der hälfte der flugzeit bemerkt - also das war die "schwierigste" :-) lineal - bleistift - rechenschieber - umrechentabelle (falls nötig) und los gehts....macht richtig spass :-)
wenn du was tust bestehst du sicher.....keine sorge....(auch wenn du sagst - ja duuu redest leicht hast das ja schon bestanden...) - ehrlich musst keine angst haben - allerdings ohne fleiss kein preis...
Bei uns war das in der Prüfung damals ein Dreiecksflug und das Schwierigste an der Aufgabe war: (man lese und staune) das Auffinden der Flugplätze in der Karte ^^
Nee, im Ernst, wenn Du die Übungsaufgabe richtig verstehst und wirklich weißt, was Du da rechnest, wird es für Dich ein Kinderspiel. Denk Dir, wie bereits von den anderen vorgeschlagen, einfach eine Route aus und berechne sie. Den Abgleich kannst Du bequem mit der online Flugplanung hier bei ulForum.de machen...
ich habe gerade vor 3 Wochen meine Theorieprüfung bestanden. War alles halb so wild. Bereite dich gut auf die Fragen vor und rechne ein Paar Navi-Aufgaben. Einfach einen Dreiecksflug planen, alle Kurse, Strecken etc. rechnen und dann passt das schon.
Kleiner Tipp noch von mir: In meinen Prüfungsfragen sind die noch auf dem alten Stand mit den Luftraumdarstellungen in der ICAO-Karte gewesen. Also guck dir die auch noch einmal an, es gibt ja dann im Luftraum E unterschiedliche Farben und keine Höhenangabe.
wie die Kollegen schon schreiben, beherrscht du die Berechnung von A nach B, dann kannst du im Prinzip alles berechnen.
Die Prüfungsaufgabe entspricht der dargestellten Frage im Umfang der CD vom Verband, bloß mit anderen Flugplätzen. Du musst von A nach B fliegen und von B nach C und dann wieder schnurstracks dahin zurück wo du anfangs gestartet bist (A).
Als kleine Hindernisse, damit die Prüfer auch sehen, ob du alles verstanden hast, werden zu den Flugstrecken und Flugplätzen noch Fragen gestellt. Manche sind einfach andere etwas komplizierter.
Das wäre in etwas so etwas;
- woher bekommst du die Info zu dem Platz wo du anfliegst
- wie ist die Telefonnr. des Platzes B
- wie ist die Kennung des Flugplatzes C
- was muss auf dem anzufliegenden Platz X beachten (Segelflieger, Fallschirm usw.) oder es dürfen keine UL landen!
- welche Platzhöhe hat der Flugplatz
- auf der Strecke von A nach B oder C musst du sagen können, wie lange du von einem markanten Punkt zum anderen brauchst (Geschwindigkeit, Wind usw. sind ja vorgeben)
- du streifst eine rote Kontrollzone, was machst du, also Kurs geringfügig ändern
- wie ist die Entfernung von A nach B in NM oder KM bzw. wieviel Zeit brauchst du dazu
- kleine WCA Berechnung
also die Prüfung fragt alles ab, was du brauchst um dich von A nach B und C zu bewegen und wieder heimzukommen.
Kein Teufelswerk, sondern eine klassische Flugplanung mit Koppelnavigation. Der Fliegertaschenkalender ist hier eines deiner wichtigsten Hilfsmittel. Für die evtl. noch durchzuführenden praktischen Streckenflüge in deiner Ausbildung ist das deine Grundlage.
he däumchendrücker.....setz dich zurück an deinen flugsimulator........
und dankeschön an den "anderen" - der die antworten gelesen und verstanden hat ;-)
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