"Ein guter Pilot zeichnet sich durch gleiche Anzahl von Starts und Landungen aus."
hihihi - hat nicht JEDER start quasi eine "landung" zur folge? :-) droben geblieben ist ja noch keiner ;-) und wenn du beim aufsetzen mehrere hops machst - dann hast mehr landungen als starts *grins*
Gleich mal noch eine andere Frage zum Thema Sicherheitsaußenlandung bzw. Notlandung:
Setzt man in beiden Fällen zuvor eine Notmeldung ab, also "Mayday, Mayday, Mayday" bzw. ist irgendwo definiert wann man "Mayday" benutzt?
Ich habe mir schon öfters Gedanken gemacht wie es abläuft, wenn ich z.B. einen Motorausfall habe, ein Flugplatz oder eine große Wiese jedoch problemlos erreichbar ist. Den Flugplatz würde ich glaub ohne Mayday kontaktieren, jedoch mit dem Hinweis auf den fehlenden Motor. Auf einer Wiese würde ich ggf. landen und den Rest telefonisch erledigen!?
-> Gleich mal noch eine andere Frage zum Thema -> Sicherheitsaußenlandung bzw. Notlandung:
-> Setzt
man in beiden Fällen zuvor eine Notmeldung ab, -> also "Mayday, Mayday,
Mayday"
nein - ich denke nicht.
Eine Sicherheitsaussenlandung wird im Falle eines Falles ganz bewusst geplant, in Ruhe vorbereitet und durchgeführt. Du selbst bist dabei noch in keiner direkten Notlage - Du willst mit einer Sicherheitsaussenlandung eben gerade eine evtl. kommende Notlage _vermeiden_. (drohender Spritmangel, sich verschlechterndes Wetter, sich verschlechternder Gesundheitszustand des Fluggastes...)
Bei einer Notlandung jedoch bist du in einer konkreten Notsituation und durch die Umstände zur sofortigen Landung _gezwungen_ (Motor steht, Flieger brennt, Querruder fehlt...)
Rufst Du Mayday ins Mirco, hast Du den ganzen Ärger am Bein ,mit SAR, vielleicht Kosten und wer weiß schon genau wer sich dann noch für Dich von den Behörden interessiert.
Bist Du ruhig, brauchst Du nur den Bauern suchen und erzählst was von Sicherheitslandung.
Das Problem ist, das keiner weiß wie er unten ankommt.
Und ob er dann noch funken / telefonieren kann ?
Wer mal eine kritische Situation erlebt hat, ist erstaunt wie schnell alles geht.
Da arbeitet das Gehirn so stark an der Lösung, da kommt Mayday oft dar nicht in den Sinn.
Rufst Du Mayday ins Mirco, hast Du den ganzen Ärger am Bein ,mit SAR, vielleicht Kosten und wer weiß schon genau wer sich dann noch für Dich von den Behörden interessiert. ... Das Problem ist, das keiner weiß wie er unten ankommt.
Und ob er dann noch funken / telefonieren kann ?
Genau das waren auch meine Gedanken... hoffen wir mal das wir uns diese in der Praxis nie machen müssen...
...und nicht vergessen während des abschmierens noch den richtigen squak zu rasten...
mal unter uns klosterschwestern.....wer verschwendet da gedanken dran - wichtig ist das gelernte / geübte in die praxis umzusetzen....denke KEINER wird schnell nen notruf absetzen und genaus sagen unter welcher adresse er dann das ding auf den boden setzt...noch schlimmer halt auch die "nur navi-user" die dann nur den track wissen ;-) also ab und an paar ziellandungen gemacht und KLAR die hoffnung dass es keiner brauchen wird!!!
Immer schön der reihe nach :-) Wie haben wir das gelernt.
Aviate, Navigate, Communicate
Denke mal auch im Notfall ein sinvolles Schema. Wer einen ELT hat, so wie ich braucht bei ner zu harten Landung eh nix mehr zu tun, entweder du gehst ans Handy oder SAR kommt.
Woher kommt nur diese schreckliche Angst vor einer Aussen- oder Notlandung bei Euch? Fliegen wir nicht alle Ul?Ich bekam von Anfang an eingebläut dass der Motorausfall die Regel und nicht die Ausnahme beim Fliegen ist. Zumindest im Kopf. Und genauso bringe ich das meinen Schülern auch bei. Dazu ständiges Training, nie mitten über dem Bayerischen Wald fliegen und schon ist alles halb so wild. Mir ist das bisher genau neunmal passiert. Oft wegen eigener Blödheit und fast ebenso oft wegens technischer Probleme. Manchmal hab ich die Maschine geschrottet, manchmal ging es ohne jeden Kratzer am Lack ab. Meine Passagiere oder ich hatten nie etwas. Gut da war sicher auch eine gewisse Menge Glück dabei aber ich kann dennoch sagen dass mir dass kein allzu grosses Kopfzerbrechen bereitet. Ausser dass ich beim nächsten Mal eine Riesenflugplatzfete schmeissen muss. Das gibt mir und meinem Geldbeutel dann doch zu denken.Die ELT Diskussion haben wir auch gerade hier. Ein fest eingebautes selbstauslösendes Teil oder ein wenig billigeres tragbares. Persönlich gehe ich davon aus dass wenn ich es nicht mehr selber auslösen kann will ich am besten auch gar nicht mehr gesucht, geschweige denn gefunden werden. Oder vielleicht in 1000 Jahren von irgendwelchen Archäologen:-)Zum Funkruf absetzen. Ich sag eigentlich nur in Flugplatznähe etwas damit die anderen wissen dass ich eventuell einige seltsame Manöver fliegen könnte. Ansonsten konzentrieren und danach die Kumpels per Handy anrufen.So handhabe ich es jedenfalls. Gruss Stephan
Stephan hat da ja auch nicht so ganz unrecht. Bei den Segelfliegern ist ja eine Außenlandung regelrecht die Regel sozusagen. Ich meine sein wir ehrlich, wir landen ja keine 737. Die Dinger heißen UL, sind leicht und haben zumeist kürzeste Landestrecken.
So dramatisch sollte das doch gar nicht sein. ich glaube die Angst entsteht auch im Kopf... Motor aus? Jetzt gehts abwärts, na dann gute Nacht Marie, morgen scheint ´die Sonne (nicht mehr).
Ich persönlich versuche mich mental darauf einzustellen, daß ich im Fall der Fälle das richtige mache, verbunden mit der hoffnung das der "worst case" nicht allzuoft vor der Tür steht...
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