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  • Liebe A32- Flieger und die die es noch werden wollen.

    Ich will Euch jetzt nicht blindlings mit meinem Wisssen über diese Maschine zutexten, aber wenn Ihr Fragen habt, dann nur los!

    Die A32 hat auch etliche Mysterien, z.B. sind alle Schrauben der Zelle zöllig, Aleksander O. meinte dazu: "is halt so". Ein Bekannter von mir hatte mal eine Yak- 52, da war alles von vorn bis hinten metrisch, zwar mit manchmal seltsamen Gewindegrößen (M7x1 z.B.), aber GOST ist halt nicht gleich DIN.

    Ich freue mich auf Eure Fragen und einen schönen Abend noch!

    Wolfgang

  • klemm25d schrieb:
    GOST ist halt nicht gleich DIN
    Das ist richtig, aber GOST bzw. in der russ (ehemals SU) Luftfahrt werden Schrauben, Muttern etc auch metrisch hergestellt - nach noch OST Standards und die sind metrisch, Gewindesteigungen weichen z.T. von DIN ab.

  • Hallo Wolfgang

    Eigenheiten hat ja jeder Flieger.

    Wissenswerte Besonderheiten bei der A32 die mir bekannt sind wären:

    - die angesprochenen Schrauben. Wobei mich das nicht stört

    - Material der Verglasung. Unbedingt vor dem Einsatz von Pflegemitteln informieren

    - Bolzen der Anlenkung mit axialem Spiel ->gehört so


    Gibt es noch weitere Myterien? Du sprichst da so geheimnisvoll :-)

    Ich- und ich denke einige andere auch- würde(n) mich/uns gern von Dir "zutexten" lassen :-)

    viele Grüße

    Thorsten

  • Was mir noch spontan einfällt, da es hier diverse Diskussionen zwischen den Piloten gab (was man halt so nebenbei mitbekommt)  - die Löcher in den Scharnieren der Flaperons sollen so bleiben und nie soll da ein Split rein. Dazu gibt es auch einen Bericht bei foxbatpilot.com (btw eine kleine aber recht informative Seite der Flieger in Australien) und dazu gibt es von Aeroprakt ein Bulletin auf ihrer Internetseite (https://aeroprakt.kiev.ua/bulletins/). Da sollte man immer wieder mal nachsehen, was es neues gibt, scheint gut gepflegt zu sein.

  • Hallo Zusammen,

    also die "Mysterien" waren natürlich ironisch gemeint, aber genau die Sache mit den Ruderscharnieren gehört da auch dazu. Das sind lt. Aussage Aeroprakt Normteile, die halt ein Splintloch haben, das aber bei der A32 leer bleiben muß. Die axiale Fixierung ist das innerste, verschraubte Lager beim Klappenantrieb. Sollte bei jeder Vorflugkontrolle auf axiales Spiel geprüft werden. Die Ruderscharniere sollten mindestens alle 50 h mit Sprühfett geschmiert werden.

    foxbatpilot.com ist eine gute Informationsquelle. Man findet da z.B. eine Zeichnung, wo man den Flieger unbeschadet aufbocken kann. Auch gibt es da ein SB von Yuri Yakovlev unterschrieben, dass man ohne Türen fliegen darf, was uns leider hier in D erstmal ohne Kennblatteintrag nichts nützt.

    Noch eine Info zu den Schrauben an der Zelle:

    Es gibt da:

    UNF #8-36, das ist so ungefähr M4,5, das sind die vielen kleinen Schrauben, die Verkleidungsteile halten.

    UNF #10-32, die entsprechen auf wenige 1/100 mm M5, auf 10 mm Einschraubtiefe sind die Unterschiede vernachlässigbar. Einfach mal mit einem M5 Fertigschneider durch die Annietmutter gefahren und M5 passt butterweich. Haben wir bei den Schrauben der unteren Cowling so gemacht, jetzt sind da Flachrundkopf Inbus M5 aus VA drin.

    UNF 1/4", das ist größer als M6, hier also auch keine Chance.

    Aber jetzt mal von mir eine Frage an die Runde: Was sind Eure Erfahrungen mit den Kraftstoffanzeigen, bzw. der ungleichen Entleerung der Tanks bei offenen Brandhähnen. (mit 912S) Eine leichte Knickstelle im Schlauch vom rechten Tank habe ich beseitigt, hat aber nicht wirklich was gebracht. Weiß jemand warum die Anzeigen mal rot, mal weiß, mal garnicht leuchten?

    LG Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,

    Hier eine Antwort von Aleksander auf meine Frage ob die Farben in Zusammenhang stehen mit aktivem oder geschlossenem Tank:

    Hallo Claude,

    die Tankbeleuchtung hat absolut KEINE Bedeutung. Mache bitte keine Sorgen damit. Wir haben versucht diese Eigenschaften zu erklären, aber ohne gutem Erfolg. Es reicht den Schlüssel rechts drehen, dann zurück und nochmal rechts und man bekommt verschiedene Farbe oder Beleuchtung oder ganz aus. Ein stochastischer Prozess.


    Mit freundlichen Grüßen,
    Aleksander Opoczynski

    Auch bei meiner Melonengelben leeren sich die Tanks nicht gleichmässig. Nach langer Stehzeit gleichen sie sich jedoch an bei geöffneten Tanks. Vielleicht sind es die Entlüftungen die verschiedene Durchlässe haben, keine Ahnung. Im praktischen hatte ich jedoch nach keine Probleme da ich jeweils einen Tank leer geflogen habe um ein kleines Gefühl zu bekommen wie lange ich nach im Reiseflug fliegen kann wenn die Tankreservelampe angeht (um die 15 Minuten).

    LG Claude

  • Hallo Claude,

    hmm.....ja dann ist das halt so. Ich habe von Aleksander genau die gleiche Aussage erhalten mit dem Zusatz, dass er die Tankstände mit den Brandhähnen durch öffnen und schließen angleicht.

    Was mir aber physikalisch gesehen nicht in den Kopf will: nach dem Schaltbild der Tankanlage sind da keine Rückschlagventile verbaut. (Unser Motorsegler hat auch Flächentanks und Rückschlagventile!) Also sind beide Tanks frei miteinander über den Wasserabscheider verbunden, trotzdem findet kein völliger Ausgleich statt. Ich habe das bei ruhiger Luft ausprobiert: bin mit stark hängender Fläche (>20°) ca. 5 min geradeaus geflogen, dabei spielten die Sprituhren verrückt, weil die Geber an der rumpfseitigen Wand der Tanks angeordnet sind und der Sprit dagegen schwappte bzw. weglief, aber nach Rückkehr in den Normalflug waren die Tankstände noch genau so unterschiedlich wie davor. Wie geht das????? Normalerweise hätte der unten hängende Tank sich füllen müssen, in dem war auch weniger drin. So 1/4 zu 1/2.

    LG Wolfgang

  • Ohne den Flieger konkret zu kennen: Könnte es vielleicht an irgend einer bizarren Unterdrucksituation an einer der Entlüftungen liegen?

    Bye Thomas

  • Ohne die genaue Verrohrung zu kennen würde ich tippen das es mit dem Rücklauf zu tun haben muss. Irgendwo muss der Rücklauf der Kraftstoffpumpe hinführen.

    Bei Tiefdeckern geht der meist ist einen der Tanks zurück. Wie ist das hier gelöst?

    An der Stelle würde ich vermuten, dass bei gleichzeitig geöffneten Brandhähnen der Unterschied entsteht. Bei Tiefdeckern hat man meist Brandhähne entweder/oder

  • Hallo Thomas,

    eigenlich nein. Die Entlüftung ist auf dem Tankdeckel, ein Rohr mit einen Kappe drüber. Das habe ich als Erstes gecheckt. Die

    Die Tankdeckel sind auf der Flügeloberseite.

    Was ich aber noch machen werde: die Deckel vertauschen und dann sehen, ob sich was ändert.

    LG Wolfgang

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