Räder vom HFW laufen nicht in der Spur

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Ich weiß jetzt nicht, wie die Fahrwerksbeine bei einer S4 am Rumpf angeschlagen sind und ob es eine durchgehende Schwinge oder zwei einzelne Teile sind.

    Sollte Letzteres der Fall sein, würde ich erstmal schauen, ob sich die Beine nach Lösen der Befestigungsschrauben vielleicht soweit verschieben lassen, dass die Spur wieder in einen normalen Bereich kommt.

  • Der Flieger hat 2 einzelne Fahrwerksbeine, die aber -meine ich jedenfalls- am Rumpf stramm in den Aufnahmen sitzen. Das will ich mir aber noch mal anschauen. Wäre dann eine einfache Lösung. Danke für den Hinweis, hätte ich sonst wohl nicht mehr dran gedacht.

  • Ja die Idee mit der Befestigung der Fahrwerksbeine ist grundsätzlich zu überlegen. Wenn vereinfacht ein Fahrwerksbein mit 2 Schrauben befestigt wäre (eine Rumpfmitte und eine Rumpfaussen also 50 cm auseinander) dann bräuchte man ein Langloch von ca 2,6cm oder bei beiden Schrauben 1,3 cm um einen Winkel von 3 Grad zu erreichen.

    PS: Das mit den Langlöchern ist theoretisch richtig, soll aber sagen, dass sowas nicht in Frage kommt. Ein Fahrwerksbein muß Form- und Kraftschlüssig verbunden sein.  Es versteht sich von selbst dass da nicht zu verschieben ist bzw. sein kann bzw. sein sollte.

  • Das Ganze muss ja irgendeine Ursache haben, der man erstmal näher auf den Grund gehen sollte bevor man die Symptome durch irgendwelche Keile oder so bekämpft.

    Ich würde als erstes die Achsstummel kontrollieren. Vielleicht irgendwie verbogen? Oder haben diese vielleicht den Vorspurwinkel konstruktiv mit eingebaut und sitzen einfach falschherum weil irgendwer bei der Montage oder einer Reparatur nicht aufgepasst hat?

    Dann die Fahrwerksbeinaufnahmen checken ob da alles ok ist.

  • onkelmuetze schrieb:
    Das Ganze muss ja irgendeine Ursache haben, der man erstmal näher auf den Grund gehen sollte bevor man die Symptome durch irgendwelche Keile oder so bekämpft.
    Ja, da hast du natürlich recht. Ich bin davon ausgegangen dass solche elementaren Fehler nicht vorliegen. Zumindest bei meinen Fahrwerksbeinen ist sowas ausgeschlossen bzw. man würde das sofort sehen weil die Bremsleitungen dann vorne liegen würden, aber der Teufel liegt manchmal im Detail.
  • Der Gedanke, erst einmal nach der Ursache zu forschen, ist vollkommen richtig. Es könnte tatsächlich sein, dass herstellerseitig ein Fehler gemacht wurde. Habe mir gerade mal im Wartungshandbuch die Zeichnung von der Radbefestigung u.s.w. angeschaut. Es gibt zwischen Fahrwerksbein und Achsflansch einen Keil, der den Sturz in Richtung positiv verändern soll (ohne ihn hätten die Räder wohl zu viel negativen Sturz). Wenn jemand diesen Keil um 90 Grad verdreht eingebaut hat (er hat 4 symmetrische Bohrungen), ist nicht nur die Korrektur vom Sturz hinüber, sondern auch die Spur. Das werde ich mir demnächst mal anschauen.

    Danke nochmals für Eure Hinweise!

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