Ermitteln der Startleistung über ein 15m-Hinderniss

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Oliver_K schrieb:
    Lärmmessung in der 600 KG Klasse wird durch Überflug in 600 Fuß über Anfang Messstelle und dann sofortiges Steigen mit festgelegter Propeller Drehzahl ermittelt.

    Für die obige Messung machst Du eine Kamera ins Cockpit mit Sicht auf Höhenmesser und mitlaufende Stoppuhr.

    ah...danke...das ist ja nahezu pragmatisch :-) Hätte gedacht da gibt es engere Vorgaben :-)
    Steffen_E schrieb:
    Für ein UL würde ich das als schweren overkill sehen. Das wird frühestens interessant, wenn man für F-Schlepp das letzte kg Anhängelast ermitteln möchte.
    Seh ich auch so, aber wir wissen ja nicht welchen Anfwendungsfall @raller das "Problem" lösen will :-)
  • ..2 Heliumluftballons am 15m Faden bei Windstille ;-)

  • Moin, habe in meiner FK9 ein Big-Bore-Kit drin, das jetzt mit VVZ zur Eintragung gebracht  wird. Für die Eintragung brauche ich ein paar Messwerte, aber so lange ein eingetragener Propeller dran ist, ist es überschaubar. Ich möchte eventuell noch nen E-Props Propeller testen und eintragen. Dazu braucht es besagte Strecke über ein 15m-Hindernis. Das kann man schätzen, aber das ist als Nachweis nicht ausreichend. Daher die Frage nach der Ermittlung dieses Wertes in akademisch korrekter Form für Laien wie mich …

    Gruß Raller 

  • Eigentlich sollten doch die Menschen, die diese Werte brauchen, sagen können welche Art der Ermittlung sie akzeptieren.

  • Das bedeutet aber nicht, daß es nicht auch AMC zu der Meinung des Beauftragten gibt.

    Ist doch voll ok, das hier gefragt wird, hier sind ja einige Leute vertraten, die ausreichend Erfahrung mit Zulassungen habe.

    Und sogar vom UL-Fliegen!

    Grüße

    Thomas

  • francop schrieb:
    ah...danke...das ist ja nahezu pragmatisch :-) Hätte gedacht da gibt es engere Vorgaben :-)
    das war aber für Lärm.

    15m gehen damit nicht

  • @GTi danke für die Blumen

    AMC sagt doch "annehmbare Nachweisverfahren" aus. Also sollte der Annehmende doch wissen was er annehmen möchte. Meine Aussage wäre übrigens auch das was ich als erstes machen würde, den Begutachter fragen was/wie er es gerne hätte, weil spart u.U. "Fehlversuche".

  • Moin,

    in der Theorie ist das mit dem Fragen simpel. In der Praxis ist es meiner Erfahrung nach einfacher, ein etabliertes Verfahren vorzuschlagen, wenn nicht explizit vorgeschrieben ist, wie die Daten auszusehen haben. Damit ich abschätzen kann, was wie wo gemacht wird, frage ich halt das Schwarmwissen. Ich habe auch innerhalb kürzester Zeit hier Antworten von "Handbuch" bis zu technischen Lösungen inklusive genauer Gerätebezeichnung etc erhalten. Und sogar ein bisschen freundliche Frotzelei war dabei, genau mein Ding.

    Ich habe auf meine Anfrage keine Vorgabe bekommen, sondern nur den Verweis auf die UL-Zulassungsvorschriften. 

    Und jetzt kann ich schauen, was wie geht und ob das mit der UL-Vorschrift kompatibel ist. Alles innerhalb von einem Tag.

    Danke ans Forum,

    Gruß Raller

  • Ich habe damals die Eintragung eines anderen Propellers zum Zweck des F-Schlepp unterstützt, dazu wurde ebenfalls die Startstrecke über 15m mit verschiedenen Anhängelasten gefordert. Wir haben das mittels Datenlogger, der GPS und Barometrische Daten übereinander legt gemacht, wurde so auch akzeptiert. Das ganze ist keine Raketenwissenschaft, auf den letzten Meter Startstrecke kommt′s dabei auch nicht wirklich an.

  • Der Anfänger.

    Ich vergleiche auch grad die Startleistungen über die letzten 24 Monate weil ich den Propeller flacher stellen musste, weil im Start weniger Drehzahl erreicht wurde. Das Logbuch von Sky Demon schreibt das alles schön mit, so das ich mir z.B. alle 10s eine Höhe aufnehmen kann. Beginn der Aufzeichnung ist bei 30 kts.

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