francop schrieb:Wenn es eine mechanische Uhr ist, dann eher wie Vinyl. *grins*
Ist irgendwie ein wenig Video 2000
Ich gebe zu, ich bin (ohne es vorher richtig zu merken) mechanischen Uhren verfallen. Natürlich reicht es, in modernen Cockpits, irgendwo in der Ecke des Displays vier Ziffern mit einem Doppelpunkt zu haben. Ich war mal in die Breitling Navitimer verschossen, die ich mir glücklicherweise nie gekauft hab. DEN Schnickschnack braucht nun wirklich keiner und ich müsste mich im offenen Cockpit schon sehr konzentrieren, die lütten Zahlen am Drehring korrekt abzulesen, für Berechnungen, die ich a) vorher anstelle und b) im Flug mein Navi ohnehin besser könnte.
Nee, bei mir ist es einfach die Freude an präzise funktionierenden mechanischen Wunderwerken. Ich bin noch analog geprägt, so dass ich meine Zeit (oder Zeiträume generell) intuitiver auf einer analogen Anzeige planen oder abschätzen kann. Da sehe ich die vergangenen, die noch verbleibenden Zeiten und die Dauer auf einem Blick, ohne rechnen zu müssen. Die AppleWatch war vor meinen Automatikuhren da und da ich auf deren Funktionen im Alltag gar nicht mehr verzichten mag, trage ich sie eben zusätzlich am rechten Arm. Sieht scheisse aus, lasse ich aber so, da stehe ich zu. :-)
Bei mechanischen Uhren trage ich zum Fliegen immer meine Sinn 104, die hinsichtlich der Ablesbarkeit (zumindest von meinen Uhren) genial ist. Klar zuordenbare weiße Zeiger auf sauber aufgeräumtem mattschwarzen Grund ohne Schnickschnack, dazu eine Drehlünette (drehbar in beide Richtungen im Gegensatz zu Taucheruhren!) mit Countdownfunktion (verbleibende Zeit bis zur Markierung z.B. für Motorwarmlauf, Zeit zum nächsten Waypoint etc.) . Silbern glänzende Zeiger gehen für mich gar nicht, da muss ich immer genauer hinkucken.
Lange Rede, gar kein Sinn: Mach Dir keinen Kopp um eine Uhr zum Fliegen, nimm das, was Du hast, da wirst Du schon mit klarkommen.
Gruß Lucky
