600 kg aktueller Stand?

Forum - Technik & Flugzeuge
  • @cbk

    Comco schafft jetzt schon bei der „englischen“ Variante beim 300 kg zu bleiben. Mit Uhrenladen, Funk, Transponder, ELT und Tablet Navi. habe ich mit eigenen Augen gesehen, ich war dabei als der Flieger gewogen würde. macht 240kg Zuladung. Wenn das nicht reicht, dann hilft nur noch Wechsel in die E-Klasse. Bei den  „Neukonstruktionen“  glaube ich nicht das einer schafft unter 350kg zu bleiben

  • waldopepper schrieb:
    Soweit ich informiert bin kommt von Comco die C42B mit 540kg und C42C mit 560kg MTOW. In beiden Fällen wird die Zuladung sicher jenseits von 220/240 kg liegen. Bei der C42B dürfte sich handeln um die Variante die schon seit Jahren für den englischen Markt produziert wird. 
    Da würde mich mal interessieren, wie sie bei dem Gewicht die neuen Lärmvorschriften nach dem neuen Verfahren erfüllen/fälschen wollen, insb. mit dem 100 oder 115PS Motor und der C42B. Welcher englische Markt? BCAR-S hat doch bloß 472.5kg.
    HeliLover schrieb:
    Soweit ich gehört habe - FK9 Mark IV SW Auflastung auf 540kg möglich, für ca. 7k€.
    600kg geht wohl nicht, dafür braucht es ein LSA Fahrwerk. 
    Weiß aber (noch) nicht was im Detail gemacht wird - Handbuch & Fahrtmesser mit Sicherheit.
    Wer wird das dann machen? FK Lightplanes gibt es ja nicht mehr mehr.
  • Moin ihr Lieben,

    hat jemand von euch schon ein Kennblatt für eine nach der neuen 600er Vorschrift musterzugelassenen Maschine gefunden?

    Auf der DULV-Seite funktionierte die Kennblattsuche vor einem Moment überhaupt nicht, aber ich habe auch beim DAEC nichts passendes gefunden.

    @Roger; Herr Funk ist Geschäftsführer der b+f Technik und kümmert sich immer noch um Konstruktion und Bau und auch die Auflastung seiner FK-Flugzeuge.

    Liebe Grüße

    Loddel

  • Habe leider auch nichts gefunden. Angesichts der vollmundigen Versprechungen der Herstellers an der Aero 2019 müssten die 600kg Zulassungen dutzendweise folgen. Die paar wenige die soweit ich erfahren habe auf dem Markt sind machen einem wie ich der sich ernsthaft mit dem Kauf seines ersten eigenen Fliegers befasst, nicht gerade einfach.  Abgesehn von Probesitzen an der Aero, gibt es zu Zeit einfach zu wenig echte Vergleich Möglichkeiten.  Wenn ich die üblichen Lieferfristen betrachte,  wirds für den nächsten Saison kaum reichen.

  • Weiß nicht, warum ihr so Schwierigkeiten habt, das zu finden:

    http://www.dulv.de/Dreiachs_Kennblaetter/details.php?id=20906

    Für die VL-3 wurde es hier schon auf S.2 verlinkt. Keine Ahnung, ob die letzten Monate noch welche dazugekommen sind.

    https://www.daec.de/fileadmin/user_upload/files/2019/Luftsportgeraete_Buero/Kennblatt/66214.pdf

    Was die Versprechungen der meisten Hersteller angeht, bewerben viele ihre Flieger als "600kg ready". Das hieß im besten Fall, dass sie eine bereits eine LSA-Zulassung haben, im schlechtesten Fall, dass sie mal ein paar Belastungsversuche mit 600kg gemacht haben. In beiden Fällen haben einige Hersteller nicht berücksichtigt, dass es diese sog. "Auflastung" luftrechtlich nicht gibt, sondern eine komplett neue Musterzulassung erfolgen muss. So eine Zulassung kann inkl. notwendiger Test problemlos mehrere Jahre dauern, selbst wenn das UL bereits "600kg ready" ist. Zudem haben DAeC/DULV nur begrenze Kapazitäten. Allein daher können die Zulassungen schon nicht dutzendweise folgen. Auch haben viele Hersteller fälschlicherweise die Annahme gehabt, sie kriegen einfach eine 600kg-UL-Zulassung, wenn sie bereits eine LSA-Zulassung haben, ohne sich die Vorschriften genau durchgelesen zu haben.

    Z.B. ist bei Breezer zu lesen, dass man seinen Flieger bereits für 600kg umbauen lassen kann, obwohl sie die Musterzulassung noch gar nicht haben. Solange sie die Musterzulassung nicht haben, können sie aber nicht wissen, was alles von einem der Verbände bemängelt werden wird. Ein riskantes Unterfangen. Beim FK-Servicecenter ist noch etwas ausführlicher, was die "Auflastung" bedeutet: http://www.fk-servicecenter.com/navid.35/auflastung-600-kg.htm

    @waldopepper Bei welchen Herstellern hast du angefragt? Was willst du vergleichen und was gibt es da für Probleme?

    @loddel Wieder was dazu gelernt!

  • Moin,

    hatte heute dazu Kontakt mit B&F, es ist sehr viel Arbeit nötig, aber sie sind dabei...

    Wie das Resultat aussehen wird und was es kosten wird, ist noch nicht absehbar.

    Es bleibt spannend,

    Raller

  • Also ich hab meine Evektor Sportstar auf 600kg umbauen lassen zu Beginn des Jahres. Hab auch die VVZ erhalten.

    Und jetzt heisst es warten und warten... DAEC und DULV kommen einfach nicht hinterher heisst es. Zuviele Hersteller haben Anträge gestellt, die jetzt fachlich und technisch geprüft werden müssen. Ist wohl alles sehr gereizt auf beiden Seiten (Hersteller vs. Verbände).

    Wenn bis zur AERO 2020 sich nicht mehr viel bewegt, wird es da mächtig Stunk geben.

    Fakt ist, dass einige Hersteller schon wieder am schwimmen sind, weil keiner Flugzeuge kauft oder bauen lässt, bis das Thema 600kg 100% durch ist.

  • Was hat denn der Umbau gekostet?

    Ich finde es etwas seltsam, dass sie bereits kurz nach Veröffentlichung der neuen Bauvorschriften den Umbau angeboten und durchgeführt haben, obwohl die Zulassung noch nicht durch ist. Können sich bis zuletzt immer noch Änderungen ergeben, die nochmals umfangreiche Umbauten nötig machen machen. Oder verwenden sie deinen Flieger für Versuche?

  • mucben schrieb:
    . DAEC und DULV kommen einfach nicht hinterher heisst es
    Auf Hörensagen kann man nichts geben!
    Die Hersteller müssen das Material auch so liefern wie es verlangt wird. Auch wir haben mühselig lernen müssen, wie aufwendig das Ganze ist, obwohl wir eigentlich dachten gut vorbereitet zu sein. Wenn man sich Mühe gibt und auch liefert, dann helfen die Verbände auch, mit viel Elan und persönlichem Einsatz, trotz knapper Ressourcen.
    Es gibt halt keine Auflastung, sondern nur eine völlig neue Zulassung! (auch für alte Muster) Alle alten Nachweise zählen nicht, sondern müssen auf die neuen Gewichte nicht nur hochgerechnet, sondern auch im tatsächlichen Test bewiesen werden.
    Natürlich gab es auch bei den Verbänden eine Lernkurve bzw. auch Verhandlungen mit dem LBA wie das umgesetzt werden muss. Die Verbände waren dabei eher die Anwälte der Kunden und Hersteller als der Bürokraten. Einiges davon hat sich auch erst in der letzten Zeit erklärt.
    Klar ist aber das viele Musterbetreuer (das sind ja nicht immer die Hersteller selber) oft gar nicht die notwendigen Ressourcen aufgebaut haben (oder auch gar nicht konnten) und nun ihren Kunden erzählen die Verbände kämen nicht hinterher. Die meisten (auch einige der ganz Großen) haben noch nicht mal Anträge gestellt, bzw. das notwendige Grundmaterial in der richtigen Form geliefert, um überhaupt mit dem Prozess anzufangen. Für die Kosten, nur für die Erstellung der Unterlagen für ein Muster, kann man sich auch ein Luxusauto in die Garage stellen.
    Deswegen verstehe ich nicht die Aussage, da wird es Stunk geben. Die nächste Aero wird zeigen wer seine Hausaufgaben gemacht hat, oder die Story von den bösen Verbänden erzählt und von der UNMITTELBAR kommenden MZ, man kann ja jetzt schon mal anzahlen.
  • Es würde sehr helfen, wenn dulv u daec informieren würden, welche Hersteller die kompletten Unterlagen eingereicht haben. Aktuell sagen viel Hersteller es hängt bei den Verbänden u von denen wird eher mitgeteilt, dass kaum ein Antrag vollständig u somit bearbeitbar ist. Als Endkunde kriegt man viel verzählt, aber nirgends belastbare Aussagen. So wies jetzt läuft ists Mist weil völlig unabsehbar, wann welches Modell tatsächlich aufgelastet od neu zugelassen sein könnte....

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