Der Tip ist nicht schlecht. Werde das bei nächster Gelegenheit ausprobieren. Auf diese Idee wäre ich nie gekommen! War immer der Meinung, dass diese Iphone features reine Spielerei sind. Wenn das funktioniert, kann ich den Kompass nochmals justieren.
Kompensieren nach GPS kann natürlich nur bei absoluter Windstille funktionieren. Absolute Windstille haben wir aber eher selten.
Das GPS zeigt den Track über Grund an, also mit Windabtrift. Der Kompass sollte aber das Heading anzeigen, also die Richtung der Flugzeuglängsachse zu magnetisch Nord. Bei Wind gibt es da eine Differenz.
Bei Kurs genau mit oder gegen den Wind spielt die Abtrift keine Rolle. Genau quer zum Wind könnte man zwischen hin und her vermitteln. Dafür müsste man aber die Richtung des wahren Windes genau kennen. Einige GPS-Systeme geben das ja her, wenn weitere Meßdaten dazu gefüttert werden.
Wenn ich etwas übersehen habe, werde ich das bestimmt bald erfahren.
Es reicht vollkommen, wenn das Teil ungefaehr richtig geht, um im aeusserst unwahrscheinlichen Fall eines Ausfalls aller Systeme incl. Handy in der Tasche grob zu wissen, wo es lang geht.
> > da ich den Kompass ja in der Luft benutzen möchte, habe ich ihn auch in der Luft kompensiert. >
Das ist eine eher weniger gute Idee ;-))
Wie Techbär schon schrieb: in der Luft haben wir eigentlich immer irgendeine Luftbewegung (aka. Wind), die eine Kompensation mittels des GPS-"Kurs über Grund" mehr oder weniger verfälscht.
Kompasse werden in der Regel auf dem Boden und in ausreichender Entfernung von Gebäuden (Metall Hallen / Hangars etc.) justiert.
Manche Flugplätze haben dazu sogar auf dem Boden aufgemalte Kompasrosen -
(Problem dabei: das Ganze muss halt mit sich ändernder Deklination leider immer mal wieder neu gemalt werden ;-)
- ansonsten kann man sich die Referenz, wie oben schon beschrieben, einfach selbst herstellen.
Beim Justagevorgang sollte man die elektrischen Verbraucher einschalten, so wie man sie auch im Flug einschalten würde.
Okay, ich habe es einfach mal grundsätzlich für iPhones unterstellt, weil sich die Kompassrichtung des iPhone X nicht von ′nem Heizkörper ablenken lässt und nicht näher präzisiert, welches iPhone ich meinte. Sorry.
Habe jetzt mal das iPhone 6 neben das iPhone X gelegt. Wenn ich das 6er um das Xer bewege, zeigt der Kompass auf dem 6er diverse Ablenkungen, während der Kompass auf dem Xer stoisch in die selbe Richtung zeigt wie zuvor, ohne auch nur ein kleines Stück zu mucken. Auch wenn das iPhone X um das iPhone 6 bewegt wird, bleibt die Kompassrichtung des Xer gleich, während die des 6er sich ablenken lässt.
Daher habe ich einfach mal VERMUTET, dass das iPhone X sich an GPS-Daten orientiert (könnte aber auch GLONASS, Glasnost oder sonstwas sein... *grins*).
Gruß Lucky
gelöschter User am 10.06.2019 um 17:55 Uhr
Mr. Lucky schrieb: Daher habe ich einfach mal VERMUTET, dass das iPhone X sich an GPS-Daten orientiert
GPS und auch andere satelliten-basierte Systeme können nicht die Ausrichtung ermitteln, sondern nur die Position. Bewegt man einen GPS-EMpfänger kann der die Richtung der Bewegung ermitteln (über die Änderung der Position). Für Messungen im unbewegten Zustand ist man auf Sensoren für Magnetfelder oder Kreisel angewiesen.
Mit anderen Worten, der TUT NUR SO als wüsste er wo Norden ist??? Tssss... so′n Arsch... :-)
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