Eric schrieb:Müssen, nein. können, ja.
Wozu ist das denn gut? Hätte ich das an meinem Stratux auch machen müssen?
Die Empfänger haben eine leichte Ungenauigkeit also Abweichung ihrer Sollfrequenz.
Da stellst du dann Beispielweise 122,000 Mhz ein, und in Wirklichkeit ist der Empfänger aber vielleicht auf 121.753 Mhz.
Wenn du aber - wie im Beispiel mit den 122 Mhz weißt dass dort eine Frequenz sendet, dann kann man ja auch schauen ob man die Empfangsstärke des Signals noch steigern kann, wenn man leicht neben der eigentlichen Frequenz liegt. So macht das auch der Stratux im Kalibrierprogramm. Er sucht das Maximum einer (bekannten) Frequenz, und vergleicht das dann mit der dazu eingestellten Frequenz, um einen Korrekturfaktor zu ermitteln. Wie oben im Beispiel, müsste man ja auf 121.753 stellen um 122.000 zu empfangen, oder anders rum ausgedrückt: Der Empfang wenn man 122.000 als Sollfrequenz eingestellt hat wäre beeinträchtigt, da man ja auf Frequenz 122.247 einstellen müsste, um den Fehler zu kompensieren und real auf Frequenz 122 zu ladnen. Stratux korrigiert diesen Fehler mit dem zuvor ermittelten PPM Offset, und so entspricht die real empfangene Frequenz auch der Sollfrequenz.