Auflastung CT

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Der Leichtflieger schrieb:
    Wenn ich irre, freue ich mich über konstruktive Kritik und lasse mir gerne erklären, wo ich falsch liege.
    Moin,
    ich denke mal der Fehler liegt in der Art der Kommunikation, wie man an dieser Diskussion ganz gut sehen kann:

    uxor schireb:
    Oh Gott, Fremdschämen

    Der Leichtflieger schrieb:
    Uxor hat schon recht, wenn er von fremdschämen redet. Kein Wunder, daß UL′er mancherorts einen schlechten Ruf genießen.

    Der Leichtflieger schrieb:
    Sorry, Du bist und bleibst einfach unbelehrbar!

    Was meinst Du, wie man reagiert, wenn man sowas hört? Dann macht man zu und wertet jegliche Aussagen nur noch als persönliche Angriffe, bei denen der Inhalt dann eh uninteressant ist. Aber das hast Du selber ja schon festgestellt, wie oben zu sehen ist.

    Und ja, ich bleibe dabei: Könnten die UL-Hersteller ihre Entwicklungskosten auf eine sehr viel größere Stückzahl umlegen, VW ist eben das Extrembeispiel am anderen Ende der Skala, wären selbst Mrd.-Beträge für die Auflastung kein Problem. Aber da ULs auch heute noch in Kleinst-Serien gefertigt werden, die an eine Einzelfertigung grenzen, wenn man sich den Prüfaufwand, wie ihn jos beschreibt, ansieht (anderer Motor = neues Lärmgutachten usw. ...), entstehen halt dieser enorme Fixkostenblock, der dann aber nur auf ganz wenige Kunden verteilt werden kann. Damit iwrd es dann teuer für jeden Einzelnen, richtig teuer.

    Und ja, klar sind 20k€ für uns als Verein schon ein gehöriger Batzen, aber wir lasten trotzdem auf, weil:

    • Wir die Fluglehrer bei der Schulung aus der Schußlinie bekommen wollen.
    • Einige Piloten dank der Auflastung wieder mit dem UL-Fliegen anfangen wollen (Rückweg aus der E- und K-Klasse), weil sie aktuell sogar alleine im UL sitzend nicht für 3 Stunden Flug tanken können.
    • Passagierflug wird endlich legal, man kann also auch ruhigen Gewissens Gutscheine auf Flugtagen usw. verteilen.

    Ich für meinen Teil schiebe die Pax-Berechtigung bis auf den Tag, an dem ich mit einem Pax auch legal unterwegs sein kann. Bei aktuell 168kg Zuladung wird das nichts.

  • servus

    cbk ich versteh dass nicht mit der Paxberechtigung,

    was man hat das hat man und ausserdem sagt ja keiner dass Du jemanden mitnehmen musst.

    Ach ich weiss Du hast Angst bei den Flügen mit Fluglehrer könntest Du kontrolliert werden.

    Gruss Heiko

  • Moin @cbk.

    Ich erlaube mir mal, Dir einen Tip zu geben.

    Ich glaube, die meisten stört, dass Du hier gefühlt ständig laut denkst.

    Versuche doch mal im stillen Kämmerlein zu denken und dann die komprimierte Essenz dessen hier einzubringen. Vielleicht klappt dann die virtuelle Kommunikation besser. Für den Rest hat man einen Friseur.

    Bei mir führt die Epik deiner Beiträge auch oft dazu, sie nicht mehr richtig zu lesen, weil mein Leben einfach dafür zu kurz ist. Und eigentlich ist es auch dein Job, deine Gedanken vorzubereiten und nicht unserer, sie nachzubereiten. Müßtest Du als Lehrer eigentlich wissen.

    Gruß Thomas

  • @Tarutino:

    YMMD :)

  • cbk schrieb:
    Und ja, klar sind 20k€ für uns als Verein schon ein gehöriger Batzen, aber wir lasten trotzdem auf, weil:
    Wie!? Du hast garkein eigenes UL? Na dann sind natürlich 20k ein Klacks. Kauf Dich mal ein UL und dann rede über anderer Leute Gelder. Ihr habt bei Euch im Verein bestimmt eine Menge Menge Spaß miteinander.
  • uxor schrieb:
    edit 03.03.2019, 13.45 Uhr durch hob: nichts
    Die historisch anfangs jämmerlich leeren Blätter - expressis verbis - Kennblätter genannt, sind für die E-Klasse erfunden worden. Die Anwendung für das *Sportgerät* UL ist also eine Anmaßung und beim LBA geklaut, weil dem LSGB nichts beseres einfiel. Was da nun im Laufe der Zeit "festgeschrieben" wurde, fiel ihnen aber bei dem Theater um das UL-MTOW auf die Füße. Für diese weitgehend substanzlosen "Blätter" - an denen per Ruderausschlag das Muster differenziert werden sollte ??? (oder was?), und wo gewissenhaft bis zum Exzess Ruderausschläge millimetergenau protokolliet wurden, dafür aber wichtges anderes eben nicht! Luftfahrtkennblätter für ein ein Sportgerät? ...Und dann jetzt die Kosten der Auflastung auf alle umgelegt? ...erfüllt den Straf-Tatbestand des Betrugsversuchs nach $ 263  STGB. Wegen der Abhängigkeit der Zulassung von dem Unsinns-Inhalt dieser "Kennblätter" erfüllt sich der Tatbestand des Betrug-Versuchs in der Vollendung des $ 240 STGB, also Nötigung. Das hier ist inzwischen ein veritabler Schurkenstaat.

    hob

  • hob schrieb:
    uxor schrieb:
    Wahrscheinlich legen die die Kosten der Kennblatterweiterung auf alle um.
    Wo soll ich dies geschrieben haben???

    Bitte um umgehende Korrektur Ihrer Einlässe, Herr Anwalt.

  • Hallo Leute , habe mir das alles ne ganze Weile mit angeschaut ( mitgelesen ) . 1. Wenn ...unsere Behörden etwas klarer im Kopf wären , wären solche Diskusionen seit 15 Jahren unnötig . Man hätte ja blos mal die Gewichte zusammenrechnen können damit jedem ..Beamten klar wird das nach den, oder den Regeln es innerhalb der vorgebenen Limit′s nicht möglich ist Legal zu fliegen. Erst von 450 auf 475 ( man hätte ja auch gleich 500 machen können ) u. nun ... ENDLICH 600 Kg ! Es erschließt mir nicht warum wir für solche banalen Sachen ( wo wir doch so führend sind ) gefühlte 100 Jahre brauchen .... vielleicht fallen ja dann ( wenn es schneller u, einfacher geht ) einige ...Sesselpumpser  weg ? ? War bei uns im Str.Verkehrsamt genauso .. die Alte Kennung v. Nummernschild ... geht gar nicht !!!! 15 Jahre später kannst′e damit sogar in HH wohnen u. rumfahren. Fragen über Fragen . Und es wir immer wieder Gute Im vorrauseilenden Gehorsam denken u. lebende Mitmenschen geben .... immer schön nach Vorschrift : kostet ja bloß Geld . Also zerfleischt Euch nicht weiter wegen solchen Sachen.    Sooo ... das war mein Wort zum Sonntag !    Blue Sky .

  • Tarutino schrieb:
    Müßtest Du als Lehrer eigentlich wissen.
    Zitat von FD, das mir gerade einfällt.: Das Parlament ist mal voller und manchmal leerer, aber immer voller Lehrer. Damit ist cbk doch in bester Gesellschaft.

    hob

  • jos schrieb:

    Wenn Hersteller das schon früher freiwillig nachgewiesen haben, dann sind die fein raus. Ich vermute aber, die wenigsten UL`s wurden dafür gebaut.

    jos schrieb:
    zu dem Thema Auflastung gibt es ja viel Halbwissen, Fake-News, Vermutungen und Behauptungen
    @jos: Toll das Du das noch mal so klar beschrieben hast. Ich hatte das ja auch schon öfter versucht darzulegen.
    Es wollen die meisten aber einfach nicht hören, wie aufwendig das für Ihre Flieger ist. Und das die USA 600 Kg. durch andere Vorschriften und Nachweisbeweise (dort reicht oft die Selbstbestätigung des Herstellers) nichts nützt, will auch nicht in den Kopp hinein.
    Es sind die Nachweise die man braucht, und zwar bewiesen und nicht nur berechnet. Die Flieger wurden früher auf 450 Kg. geprüft (bis auf den Stall kamen die  22,5 für Rettungsgerät aus der Reserve des Lastvielfachen). 4*150*1,5 = 900 Kg. ZUSÄTZLICH auf dem Flügel sind nachzuweisen. Und zwar in Echt und nicht im Computer. Und das gilt z.B. bei den Flügeln jedes Typs wenn irgend etwas anders ist als beim Vorgänger. Das gilt auch für die Controls, Landing Gear usw. Lasst mal den Flieger mit dem zusätzlichen Gewicht aus der Messhöhe auf den Boden knallen. Und das man aus den Erfahrungen der oft laxen Zulassungen der ersten 450 Kg. Fliegern bei den Verbänden gelernt hat (andere Länder, auch in sogenannten 3 Welt Ländern, haben das viel restriktiver kontrolliert), und deswegen besser hinschaut, kann man sich auch denken. Bei jedem Kg. mehr potenzieren sich die Kräfte. Je höher der VNE der Flieger ist, je mehr strukturelle Änderungen sind nötig.
    Bei den Rettungsgeräten besteht zu Zeit das Problem, das die auf über 700 Kg. gebaut wurden. Also muss der Auslösestoß auf über 700 Kg. + Lastvielfachen auf die Zelle an einem Punkt nachgewiesen werden. Daher ist die BAU in einigen Punkten schärfer als die VLA für zertifizierte Flugzeuge.


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