Vergaservorwärmung bei C 42 A, 80 PS Rotax nachrüsten

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Okay - hab`s kapiert!

  • Günter50389 schrieb:
    Okay - hab`s kapiert!
    Kein Problem

    Eine Möglichkeit für dich, wäre u.U. die Montage eines LCD-Temperatur Anzeigemoduls. Den Fühler befestigst du (vorsichtig!) an der Aussenseite von einem der 2 Luftfilter. (Erhältlich für kleines Geld z.B. bei Conrad, Völkner,...)

    Achte jedoch darauf, den Luftdurchsatz nicht einzuschränken. 

  • Hallo in die Runde,

    muss jetzt meinen Senf mal dazu geben. Ich habe auch Motoraussetzer bei einer C42 erlebt. Zumindest haben wir es bei diesem Flug so gedeutet. Und nach dem Öffnen der Warmluft in den Vergaser war dieses Motorruckeln weg. Fazit für die Techniker im Flieger: Vergaservereisung!

    Wie mein Name nun unschwer erkennen lässt, fliege ich einen Breezer und ich habe höllischen Respekt vor Motorabsteller in der Luft bevor ich das möchte. Und daher beschäftige ich mich ebenfalls mit diesem Thema. Und sinniger Weise sag Breezer fast genau das, was die Mehrheit hier versucht zu erklären. ==>   https://www.youtube.com/watch?v=TP1euimKRXw

    Aber  - ja es ist immer ein "ABER" dabei.   Aber es gibt mir einfach den gewissen Anteil an Sicherheit, den ich da oben gerne hätte. Und da hilft mir das ganze Fachwissen nicht mit ob und ja und für und wieder.

    Gibt es denn hier im Forum jemand, der technische Lösungen (ohne den ganzen Klimbim drum herum) anbieten kann???

    Gruss,

    Karl

  • Günter50389 schrieb:
    Trifft es zu, dass die neuen C42 serienmäßig mit einer VV ausgerüstet sind? Wenn ja, muss es dafür doch gute Gründe geben. Vom Zwang der Kostenoptimierung ist  Comco doch auch nicht befreit und wird deshalb  nichts Sinnloses verbauen.
    mit Einführung der C42B kommt die Ansaugluft von außen und seitdem wurde die bis heute bestehende Vergaservorwärmung verbaut.
  • Es ist doch nicht so schwierig: Wenn man einen Flieger mit Airbox fliegt, muss man ein Auge auf moegliche Vergaservereisung haben. D.h., bei entspr. Wetterlagen (feuchte, kalte Luft) gut auf den Motor hoeren und ggf. Vorwaermung betaetigen. Der Motor bleibt nicht ploetzlich stehen, Vereisung kuendigt sich langsam an. Meine Maschine hat bei solchen Wetterlagen immer mal wieder ganz kurze Aussetzer, kein Problem: Vorwaermung ein und gut ist.

    Im Sinkflug mit gedrosseltem Gas Vorwaermung ziehen, denn hier sind die Vergaser besonders gefaehrdet. Im Endanflug wieder deaktivieren, damit man volle Leistung  fuer den Fall des Durchstartens hat.

    Hat man keine Airbox und zieht die warme Luft unter der Cowling, muss man nix machen, einfach fliegen....

    Chris

  • Kebi schrieb:
    "Bei betätigter Vergaservorwärmung wird der Luftzugang zur Aluminium- Airbox
    umgeschaltet. Die vorgewärmte Luft wird am gleichen Auspuffmantel abgesogen,
    über den auch die Kabinenheizung bewerkstelligt wird.
    Die Luftzuführung hierfür
    erfolgt übe einen Einlauf an der vorderen Unterseite der unteren Cowling."
    Um noch darauf zurueck zu kommen: Bei meiner CTSW wird bei Betaetigung der Vergaservorwaermung unten am Luftsammler lediglich eine Klappe geoeffnet (und damit auch gleichzeitig der Zugang von aussen abgesperrt), so dass statt der kalten Aussenluft die warme Luft unter der Cowling angesaugt wird. Da ist keinerlei Verbindung zur Heizung.

    Bei der CTLS wird die Luft wie in deren Handbuch beschrieben ueber den Auspuffmantel gefuehrt, bei meiner aber nicht und ja: Bei Flugzeugen mit Ansaugung unter der Cowling ist es _exakt_ derselbe Zustand wie bei mir mit staendig gezogener Vorwaermung.


    Chris



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