Ich bin kein Antennenfachmann aber so wie ich die Sache verstanden habe ist eine Position "unten mittig" vermutlich nicht so gut. Erstens strahlen die Bodenantennen nicht nach oben. Man wird daher eher Empfang zu seitlich liegenden Stationen in etwas größerer Entfernung haben. Zweitens ist bei schnell bewegten Stationen der Doppler-Effekt ein Problem. Ich vermute das zwei seitliche Antennen, die leicht schräg nach unten und senkrecht zur Flugrichtung ausgerichtet sind, günstiger sind. Aber vielleicht gibt es dazu ja irgendwo Rat von einem Fachmann.
So wie ich die Infos in centurianers Links verstanden habe, basiert LTE immer auf einer Multiple Input/Multiple Output Technik. Dabei sollten die beiden Antennen gut entkoppelt sein. In den meisten installationen wird das z.B. durch eine V-förmige Anordnung mit +45° -45° Ausrichtung erzielt.
Hier ist so ein Beispiel als "Komplettbauteil" 2-Antennen in einem:
Damit würden sich die unteren runden Seitenflanken eines GFK-Rumpfes für die zwei Einzel-Antennen wohl sehr anbieten. Bei CFK würde ich aber versuchen, die beiden Einzel-Antennen irgendwie "nach draussen" zu bringen - jedoch auch in einer Art von +45° -45° Ausrichtung zueinander...
...das Teltonika-Kistchen steht auf jeden Fall schon auf meiner "Einkaufsliste". Jetzt, da durch die EU-Regelungen die Daten-Roaming Gebühren weg sind, ist das Ganze ja nun auch wirklich für die Fliegerei zu gebrauchen ;-))
Danke für die Links und die vielen Infos! Das ist doch mal Forumteamwork :)
Ich hatte noch eine anderen Aufbau im Kopf. Man nimmt den Stratux mit all seinen Vorteilen, und hat dann ja schon ein WLAN im Flieger über den auch GDL90 gesendet wird. An den Ethernetport des Stratux schließt man dann einen LTE router an. Somit hat das Tablet mit der Map App, sowohl GDL90 als auch Internet.
Mein Gedanke war diesen Router zu nehmen (TP link LTE Router ) und das WLAN im LTE router auszuschalten. Die beiden Antennen werden abgeschraubt und durch 1-2 externe LTE Antennen ersetzt.
Das LTE Router Model ist austauschbar. Es muss ein LTE router mit abnehmbaren Antennen und Ethernet Anschluss sein.
Lediglich beim Router-Typ würde ich persönlich doch eher nach Teilen suchen, die irgenwie etwas mit "Automotive" oder "Industrie" etc. zu tun haben...
Denn ich bin mir nicht sicher, ob der "Wohnzimmer-Schrank- Router" bei dem Gerappel und bei der Hitze in der Sonne ein langes Leben führen kann. Ebenso scheinen die Automotive-Teile mit ihrem Weitbereichs-Spannungseingang etwas "robuster" ausgelegt zu sein, was die Stromversorgung betrifft...
...ist aber nur so ein "Gefühl" ;-))
Funktionieren wird der Router bestimmt---
Ist denn das Alles über das Stratux WiFi "Routbar"?? GDL90 aufs Tablet, gleichzeitig Internet mit dem gleichen Wlan auf ein anderes - oder das gleiche Gerät?! ...grübel... hab ich noch garnicht drüber nachgedacht ... ;-)
BlueSky9 schrieb: st denn das Alles über das Stratux WiFi "Routbar"?? GDL90 aufs Tablet, gleichzeitig Internet mit dem gleichen Wlan auf ein anderes Gerät?! ...grübel... ;-)
Hallo Bluesky9
Du kannst im Stratux das Routing, bzw ein NAT zwischen dem Ethernet Port und dem Wireless Lan einrichten. Habe ich am Boden getested und läuft super. Tablet mit EasyVFR hat GPS und traffik über GDL90 und gleichzeitig kannst du die Wetterdaten aktualisieren. ;)
Das WLAN am LTE Router bleibt aus.
Ich teile deine Ansicht zu der Qualität der LTE router. :) Zum testen kann es der günstige sein, für den täglichen Gebrauch dann eher der was "ordentliches".
Die Provider versprechen für die terrestrische LTE-Verbindung Datenraten von über 75 MBit/s bei einer Latenz von unter 100 Millisekunden. Sowohl die Basisstationen als auch die in den Flugzeugen verbauten mobilen Komponenten mussten an die speziellen Anforderungen von Geschwindigkeiten bis zu 1200 km/h über Grund und Entfernungen von bis zu 150 Kilometern von der Basisstation angepasst werden. LTE ist für weit geringere Geschwindigkeiten und Distanzen genormt. Die Lösung bestand beispielsweise in einem automatischen Ausgleich des Dopplereffekts und einem veränderten Timing für die LTE-Verbindung. Die Abstrahlwinkel der Antennen an den Basisstationen sind leicht nach oben geneigt (Uptilt).
Ich glaube aber nicht, das dies für uns zugänglich sein wird.
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