Ob der Strom jetzt direkt aus dem Akku oder aus der Brennstoffzelle kommt: Parallel zu dieser Entwicklung gibt es neue Konzepte bei den zukünftigen Fluggeräten. Senkrecht starten und landen wird sehr bald deutlich einfacher und kostengünstiger möglich sein. Siehe hier:
Die Chinesen machen offensichtlich Fortschritte. Mittlerweile gibt es eine 2stellige Anzahl von Entwicklungen dieser Art. Bin gespannt, was sich da durchsetzt.
BlueSky9 schrieb: Hallo, > > ...Das entspricht etwa 15 Kg für 1 Liter Benzin equivalent... > Das stimmt so m.E. nicht ganz. Du vergleichst die thermische Energie die im Benzin steckt mit der elektrischen Energie in einem Akku. Der Fehler bei diesem Vergleich ist aber, dass der Wirkungsgrad eines E-Motors ganz grob 3-4 mal höher ist als der eines 08/15 Zerknalltrieblings a la 912er. Damit sind es nur noch ca. 4kg für 1 Liter Benzin equivalent. Dazu kommt noch die mehr als deutliche Gewichtsdifferenz zwischen Verbrennungs- und E-Motor... Spannend... :-))) BlueSky9
Natürlich nicht.
Das ich Entropie mit Entalpie verwechsle ist eine reine Unterstellung.
Hingegen ist die Behauptung 4kg Batterien = 1Liter Benzin, milde gesagt, nicht bewiesen. Bitte beweise es rechnerisch. Danke.
Meine Rechnung ist folgende. 1 liter Benzin hat ein Brennwert von 9.7 kWh. de.wikipedia.org/wiki/Motorenbenzin Bei 40% Wirkungsgrad eines mittelmäßigen Ottomotors, macht man daraus 3,88 kWh (mechanisch).
Mit 1kg Batterien, inklusive das allernötigste drum herum (Kontakte, Hülle, Verbindungen, Kontrollpunkte und eingebaute Sensoren...) und mittlerer Alterung, bei einer typischen Temperatur die wir im Flug vorfinden, gibt heute 0,3 kWh elektrisch und mechanisch sogar 10% weniger ab. Also 14,4 Kg für 1 Liter Benzin equivalent.
Ich könnte jetzt noch etwas über Energieumwandlung und "Energieerzeugung" philosophieren, nachdem eines der Naturgrundgesetze, das Grundgesetz von der Erhaltung der Energie, von einer bildungsfernen Minderheit in Deutschland zum Steckdosengesetz verlabert wurde, aber lassen wir das lieber....
Werner1966 schrieb: Es scheint das der Batteriepreis nicht mehr so dramatisch sinkt und das er etwa 2025 bei etwa 200€/kWh sein wird.
Hm, wo hast Du diese Zahlen her bzw. auf was basieren Deine Vermutungen? Experten gehen 2020 von einem Zell-Preis eher bei 120€/kWh aus. Tesla peilt mit seiner Gigafactory (so sie denn tatsächlich mal Massen liefern sollte) einen Preis von <100€/kWh an. Für 100kWh sind das aber auch dann immer noch locker > 10.000€ im _Ein_kauf - nur für den Akku ...
Bye Thomas
Ich muss zufällig 7 kWh Speicherkapazität kaufen. Es geht um etwa 5000€. Bitte verkauf mir die herrlichen Li-Zellen um die oben genannten 840€, MwSt und Lieferung inklusive. Ich komm mir sie selber die letzten 100 km holen. Aber die Verzollung, 2 Jahre Garantie etc soll schon drinn sein.... Nebenbei, ich hab 2 Mal Tesla angeschrieben. Erfolglos. Am Telefon hat man mir gesagt das man z.Zeit für eine Notstromanwendung nicht liefern wird...
Werner1966 schrieb: Ich muss zufällig 7 kWh Speicherkapazität kaufen. Es geht um etwa 5000€. Bitte verkauf mir die herrlichen Li-Zellen um die oben genannten 840€, MwSt und Lieferung inklusive.
Das was du als privater Einzelabnehmer zahlst ist nicht das, was die Autohersteller zahlen. In 2016 lag der der Ø-Preis schon bei 225€ je kwh. Die Prognosen für das Jahr 2020 liegen bei unter 100€ je Kwh. Siehe hier
Ich weiß Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Wenn aber der 2016 gezahlte Preis nur knapp über dem von dir prognostizierten Preis für das Jahr 2025 liegt, habe ich in diese Prognose eher kein Vertrauen.
Als potentieller Elektroflieger zahl ich den Endverbraucherpreis, mit allen Zusatzkosten. Z.B. der Aufpreis zwischen dem Tesla 75D und dem 100D ist 1000€/kWh. Die Herrn der oben zitierten Werbeseite können jeden Blödsinn schreiben, wenn sie wollen. Sie müssen es nicht beweisen und auch nicht selber kaufen.
Fakt ist, dass in 2017 der Preis mit etwa 200€ je kwh für Automobilherstellter schon unter dem Preis lag, der laut deiner Prognose für 2025 prognostiziert wird. Siehe z.B. hier und hier.
Zu deinen persönlichen Einkaufserfahrungen: Tesla ist momentan damit beschäftigt, die Massenproduktion des Modell 3 und der benötigten Akkus (Gigafactory) in Gang zu bringen und hat dabei Probleme. Dass Tesla derzeit wenig Interesse daran hat, einem einzelnen Kunden einen 7kw Akku zu verkaufen ist für mich nachvollziehbar. Wundert mich nur, dass sie dir überhaupt geantwortet haben.
EDXJ schrieb: Zu deinen persönlichen Einkaufserfahrungen: Tesla ist momentan damit beschäftigt, die Massenproduktion des Modell 3 und der benötigten Akkus (Gigafactory) in Gang zu bringen und hat dabei Probleme. Dass Tesla derzeit wenig Interesse daran hat, einem einzelnen Kunden einen 7kw Akku zu verkaufen ist für mich nachvollziehbar. Wundert mich nur, dass sie dir überhaupt geantwortet haben.
es geht natürlich um den Powerwall. Wusstest du das nicht?
Werner1966 schrieb: es geht natürlich um den Powerwall. Wusstest du das nicht?
Werner, woher soll ich wissen, was du bei Tesla angefragt hast? Aber dass die auch Speicher für den Hausgebrauch verkaufen, war mir in der tat neu.
Wie dem auch sei: Es ist doch klar, dass Tesla derzeit andere Prioriäten hat. Die laufen seit einem halben Jahr ihren Produktionszielen für das Model 3 hinterher. Ich denke wenn diese Probleme gelöst sind, können die sich auch wieder um die Ausweitung der Produktpalette kümmern.
Und klar ist auch: Mittel- und langfristig kennen die Preise für Speicher nur eine Richtung, nämlich abwärts. Mit dem Einstieg in die Massenproduktion gehen Skaleneffekte einher. Diese werden Akkupreise ermöglichen, die wir uns jetzt noch nicht einmal zu erträumen wagen. Und alle Prognosen aus den vergangenen Jahren haben eines gemeinsam: Der prognostizierte Preisverfall für Akkus war immer deutlich zu gering angesetzt.
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