Entstörkondensator wo einbauen?

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Hallo Jungs!

    Ich glaube ich habe eine relativ einfach zu beantwortende Frage:

    Wo wird in den Stromkreis ein Entstörkondensator eingebaut? Nach dem Regler? Vor dem Regler? Ein kleiner Schaltplan wäre klasse! Regler ist von Ducati. Flieger ist eine Skylane.

    Kann es sein, dass gar keiner eingebaut ist?!

    Hintergrund: Drehzahlabhängiges surren am Funk. Es sind nicht die Kerzenstecker, die sind neu. Verkabelung im Flieger wurde neu verlegt und geschirmt. Seitdem ist das Geräusch glasklar! :-D

  • Servus!

    Regel mal am Funk den Squelch runter, vielleicht reicht das schon.

    Viele Grüße!

  • Danke für die Hilfe! Der Kondensator ist mittlerweile drin. Ich hab grad die Vermutung, dass evtl die pins im Stecker für dynamische Mikrophone nicht kurzgeschlossen sind. Das wird morgen früh noch getestete.

    Grundsätzlich ist es nach den zahlreichen Änderung jetzt schon deutlich besser. Ich werd mal ausführlich berichten was geholfen hat und was nicht.

    Schönen Abend noch!

  • Gibt es eine Standardprozedur um den Störenfried zu orten?

    ZB mit dem Oszylloskop eine kalte Lötung ausfindig zu machen oder wie beschrieben eine schlechte Masse....

  • * Ja es kann sicherleich sein das es überhaupt keines eingebaut ist. So ist es in meinem Fliegerchen, und ich habe keine Störgeräusche.

    * Bist du sicher, du brauchst eines? Oder vielleicht weißt du nicht sicher wo anzufangen und wollst "mal was probieren"?

    * es gibt keine verkehrte Stelle für ein Kondensator°. Probieren könntest du in parallel zum Reglerelko, zwischen beiden Zuleitingen von den erregerwicklungen, vom "C" des Reglers nach Masse.

    * nimm den Kondensator nicht zu groß, 10 nF sollte immer reichen. Keramisch am besten.

    ° ausser zwischen Antenne und GND oder so ähnlich ...

  • Jungs, Problem gefunden! :)

    Und zwar nach mehreren Runden basteln. Soviel zu Beginn: das Geräusch ist echt nervig. Drehzahlabhängig, vom gegenüber sehr deutlich wahrzunehmen. Man wird gerade noch so verstanden, aber es ist schon sehr deutlich.

    Folgende Dinge wurden unternommen:

    - Tausch des Finkgerätes gegen aktuelle Version

    - neue Kerzenstecker

    - neue Kerzen

    - Isolierung von sämtlichen Kabeln mit Alutape

    - Einbau Entstörkondensator

    Geholfen hat: nichts. nur die Isolation hat den Funk wieder auf ein erträgliches Niveau gebracht.

    Wo is der Fehler? Im Stecker des Funkgerätes! Hier wurde wohl massiv gepfuscht. Beim Funkwerk bzw. f.u.n.k.e., wie es bei anderen Herstellern ist, weiß ich nicht, müssen je nach Typ des Mikrofons, verschiedene pins gebrückt werden. das war nicht der Fall. Auch handelt es sich wohl nicht um einen originalen kabelsatz sondern um einen selbst gebastelten. die lötstellen sind sehr schlecht ausgeführt.

    Der kabelsatz wurde durch einen geliehenen testweise ersetzt (Kabelsatz Motorflugzeug, 2-sitzig). Der Funk is so klar wie ein Gebirgsbächlein. 

    Jetzt haben wir neue Stecker, neue Kerzen, Entstörkondensator und isolierte Kabel... und ich viel gelernt. Danke nochmal für die Tipps und Hilfestellungen! Ich werde jetzt in aller Ruhe zuhaus einen neuen Kabelsatz basteln, mit neuem Stecker! :)

    Beste Grüße!!

    Matthias

  • Sehr nett das du Bescheid sagst, herzlich Dank! Und natürlich auch "Bravo" fürs finden!

  • Bin auch gerade am Rumbasteln am Funkgerät. Grund: starkes Rauschen beim Senden. (Funkgerät f.u.n.k.e)  Nachdem ich hier diesen Thread gelesen habe, habe ich mal den 21-poligen Stecker geöffnet und die Pins kontrolliert. Und tatsächlich waren die Pins 5 und 8, an denen die dynamischen Mics angeschlossen werden sollen, offen. Nach Handbuch sollen sie aber, wenn unbenutzt, kurzgeschlossen werden. Also habe ich sie mit dem Massebalken, der zwischen den beiden Pinreihen liegt, verbunden. Einfach ein Drähtchen vom Pin aus an den Massebalken hochgezogen und verlötet. Mechanisch die einfachste Lösung, aber von verheerender Wirkung. Jetzt hatte ich nämlich zusätzlich zu dem Rauschen noch dieses oben beschriebene drehzahlabhängige Surren, Funk praktisch unbrauchbar.

    Muß das jetzt wieder ablöten. Habe im Stillen schon damit gerechnet, daß das schief geht. Denn dieser Massebalken, der so schön leicht zugänglich ist, ist die Masse für die Flugzeugelektrik. Es gibt einen extra Massepin für die Mikrofone, den man benutzen muß, was aber wesentlich schwieriger ist, weil da schon zwei Drähte angelötet sind. Das gibt eine schöne Fummelei, muß es aber trotzdem versuchen.

    Gruß

    Playman

  • Nachdem ich einen Kabelbaum fuer das ATR833 selber angefertigt habe muss ich rueckwirkend sagen: Es hat sich nicht wirklich gelohnt, auch wenn es nun alles funktioniert. Kauft Euch besser den fixfertigen und absolut astrein gefertigten Kabelbaum bei F.U.N.K.E. Das spart viel Aerger und Zeit.


    Chris




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