Idee zum tanken... :)

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Hi

    Hier mal als Idee fuer den ein oder anderen meine Methode zum tanken. :) Seeeehr cool jetzt, keine Sauerei, kein Gefummel mit Schlauch etc... Einfach je einen Ausgiesser auf den Kanister schrauben, hinlegen, Hahn auf und laufen lassen... :)




    Chris

  • Moin Chris,

    jep, schon cool. Aber nur etwas für Arbeitsscheue. Ich selber bin ja faul, hab es aber auch immer besonders eilig. Deshalb könnte man die Idee noch etwas weiterentwickeln ....... etwas gröβere Kanister nehmen, gut gekühlten Sprit einfüllen, aber nur bis ca. halb voll. Dann stellt man die Kanister in die pralle Sonnen. Etwas 1 Stunde sollte reichen. Wenn man dann die Kanister auf die Flügel legt und die Ventile öffnet, dann hat man innerhalb von wenigen Sekuden getankt und kann weiterfliegen, bevor der Motor auch nur etwas auskühlt.

    Der maximale bzw. optimale Füllstand der Kanister ist natürlich abhängig von dem durch Erwärmung entstandenen Druck im Kanister. Optimal ist, wenn bei genau bei Erreichen des Umgebungsdruckes der Kanister vollständig entleert ist. Muss halt im Versuch ermittelt werden, dann könnte eine Skalierung mit Temperaturkurve die Tankanlage perfektionieren.

    Übrigens, das funktioniert wirklich. So haben wir damal (als ich noch jung war) unser Motorrad beim Boxenstop getankt. (Langstreckenrennen) Damals waren Tankanlagen mit Druck nicht zulässig, musste alles mit Schwerkraft gehen. Nun, Schwerkraft hatten wir natürlich ..... und etwas Sonnenenergie ;-)

    Gruss Jos

  • Moin,

    ich habe einen Tipp für Euch Beide,

    wechselt mal das Herkunftsland Eurer Rauchwaren ;-)

  • Postbote schrieb:
    wechselt mal das Herkunftsland Eurer Rauchwaren ;-)
    Was sollen die beim Tanken mit Pelzen??? *grübel*

    Gruß Lucky

  • Relaxt tanken ist ein guter Beginn des Flugtages. Wenn da schon die Sauerei losgeht und man deswegen im roten Bereich dreht, ist das ja auch nicht gerade optimal... :)


    Chris

  • Hallo,
     
    ich bin ja ein ganz friedfertiger - aber sollte
    ich jemals sehen, wie jemand den Propeller an
    meinem Flugzeug benutzt, um da seine Elektrozug-Drücker
    "hinterzuklemmen", dann werde ich ihm auf der Stelle
    alle zehn Finger brechen!!!

    Wenn ich sowas sehe, dann drehe _ich_ im roten Bereich.

    BlueSky9

  • ...und wenn die Sonne mal nicht scheint, was hierzulande bekanntlich äußerst selten vorkommt, müßte man einen Tauchsieder benutzen, wenn er denn so schlank wäre, daß er auch durch die Tanköffnung paßt? Oben muß aber ′ne Klammer an die Leitung oder ein voluminöser Knoten in die Stromleitung, damit die Hitze nicht das Plastik durchschmilzt. Wenn Benzin leitend sein sollte und die in D standardmäßig vorgeschriebene 30 mA-Sicherung nicht sofort rausfliegt, gibt es ein beeindruckendes Feuerwerk für Faule, welche die FEME-Pumpe (die man aber leicht selbst nachbauen kann) nicht kennnen. Kann mir jemand bestätigen, daß heute *nicht* der 1.04.2016 ist?

    hob

  • Moinsen!

    Marina und ich nehmen eine ehemalige PKW-Kraftstoffförderpumpe mit zwei 1,5 m Schläuchen zum Betanken. Einen Feinfilter druckseitig und den serienmäßigen Grobfilter im Ansaugstutzen.

    Ich lege ehrlich gesagt äußerst ungern `nen 20L- Kanister auf die Fläche. Bin aber auch zu faul ihn da rauf zu wuppen.

    Wenn wir fertig aufgerödelt haben, ist der Bomber betankt. Und das Pumpengeriffel kann man prima aufgerollt mit auf Tour nehmen.

  • Bei uns muß sehr oft ein Schüttelschlauch (also ein Überströmschlauch mit Ventil) zum Tanken herhalten.

    --> http://www.amazon.de/Pumpschlauch-Schlauchpumpe-Sch%C3%BCttelpumpe-Sch%C3%BCttelschlauch-Umf%C3%BCllpumpe/dp/B0096763T0?tag=ulforum-21

    Mußt das eine Ende halt in den 20L Kanister stecken und dann nein, nicht am anderen Ende saugen, sondern einfach nur das Ende im Kanister nach oben und unten schütteln. Durch das Ventil füllt sich der Schlauch dann selber, bis das Benzin überströmt und im Tank landet.

    Aber klar, dafür muß der Kanister auch über den Tank.

  • Abwägung von verschiedenen Systemen:

    Der Schüttelschlauch  funktioniert nur ungefähr auf Tankniveau. Benzin muß hoch.

    Den eleganteren Strom für ′ne gebr. 12-V-Pumpe entnimmt man ja der nicht so üppig bestückten Bordbatterie, deren Kapazität stark temperaturabhängig ist - sicherheitsrelevant, z.B. bei Wiederstart.

    Das von mir angesprochene Fema-System besteht aus einem fest in den Kanister einzuklinkenden separaten Standard-Blechlanister-Norm-Verschluß, hat in diesem ein fest eingelötetes Steigrohr (oder Schlauch mit Tauchnippel) mit außen angebrachtem Schlauch samt Einfüllstutzen mit Herausfallsicherung (Haken) *plus* ein zweites Loch mit einem Autoventil, auf das außen ein einfacher Schlauch gesteckt wird, der in eine billige Einfachst-Camping-Pumpe mündet, die bequem mit einem Fuß bedient wird. Die Befüllung erfolgt per Luftdruck seriell aus den am Boden verbleibenden Kanistern. Nix mit BodyBuilding, wenn die Arme eh schon länger sind - vom Schleppen über die i.d.R. weiten Flugplatzwege. 

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