Weil es diese sinnfreie Trennung zwischen UL und Echo eben vom Gesetzgeber gibt.
Nein, die Trennung meine ich nicht. Ich meine die in Deinem Kopf: Echo wird nur nach Blockzeit abgerechnet, kostet immer 250€ pro Stunde, ist teuer, überbürokratisiert (okay ... das geht auch mit weniger, zugegeben), und in Deinen Beiträgen generell nciht zu empfehlen. Das ist doch unsinn. Wir nutzen einen Luftraum, und es ist egal, mit welchem Buchstaben am Rumpf wir das tun. Diese Trennung findet bei mir im Kopf nicht statt, sondern nur auf dem Papier und auf dem Kennzeichen. That′s it. Kein Grund als ULer dei Echo-fliegerei negativ darzustellen und kein Grund als Echo-Pilot die UL-Fliegerei negativ darzustellen.
Das Märchen von der besseren Ausbildung der Echo Flieger ist doch ein Witz.
Ich habe nicht "besser" gesagt, sondern im Falle des PPL(A) umfangreicher. Dort ist nämlich Radionav und die Instrumentenflugbasics enthalten. Der LAPL(A) ist ziemlich identisch, weshalb diese Unterschiede für die Nachtflugberechtigung im LAPL extra gelehrt werden müssen. Auch macht es durchaus einen Unterschied, ob man im Viersitzer fliegt (man muß mehr auf W&B achten) als im Zweisitzer - das ist aber egal ob D-E oder D-M. Vom PPL-N auf den Viersitzer ist dort auch eine Unterschiedsschulung notwendig (und sinnvoll) gewesen.
Die Navigation im Zeitalter mit min zwei Navis an Board wird ja immer leichter.
Hmm ja, für einfaches VFR schon, ohne Frage. Aber Radionavigation funktioniert immernoch sehr gut und (gerade nachts) sollte man schon wissen, was der Controller von einem will, wenn man das COLA-VOR auf Radial 65 outbound fliegen soll. Zumal in vielen Flugzeugen ein VOR und ADF noch installiert sind, damit umgehen zu können ist nicht verkehrt.
Die ganze Theorie könnte man problemlos um die Hälfte der teilweise bescheuerten Fragen reduzieren.Welche Fragen? Mach′ mal eine Liste. Mal sheen, ob Du da wirklich auf 50% des Inhalts kommst, der überflüssig wäre. Ich bezweifel′ das doch sehr.
Geht aber leider nicht, der Graben bleibt eben.Ja, weil Du ihn weiter ausbaggerst. Zum Beispiel mit Deinen Aussagen zu den Charterkosten und angeblicher Blockzeitabrechnung. Ich kenne keinen einzigen, der danach abrechnet (in den Staaten vielleicht, aber keinen in Deutschland). Und dann tust Du immer so, als ob jeder mit einem LAPL am Ende der ULer feilen wollte. DAS sind die Gräben im Denken, die entspanntes gemeinsames Fliegen verhindern.
Zu Deinen ganzen Verschwörungstheorien wegen der Zahl abgelaufener Lizenzen und der Beweggründe den LAPL einzuführen, kann man sich eigentlich jeden Kommentar sparen, genauso wie zu dem Geschreibe zu der Gewichtsgrenze. Du baust wieder nur irgendwelche an den Haaren herbeigezogene Gründe, um D-E schlecht zu machen.
Welche Innovation kam denn aus dem deutschen UL-Markt? Das meistverkaufte UL ist aerodynamisch schlechter als eine C150 und fliegt mit einem Profil aus den 1930ern, einem Motor aus den 1980ern und einer Ergonomie aus den 1870ern. Trotzdem ist es ein beliebtes UL und daran kann ich nix falsches erkennen.
Nein, innovationstreiber ist die europäische UL-Szene nicht, eher der US-Experimental Markt. Aber das ist auch nicht wirklich schlimm. (Nebenbei: die Bemühungen von Rotax in der Hoch-PS-Klasse einen Motor anzubieten scheiterte eher nicht an der Zertifizierung, sondern wohl an der Technik. Und im Leistungsgewicht sind die 200+PS Contis und Lycomings nicht so schlecht, wie Du eventuell glauben magst. Aber das ist noch ein anderes Thema.
Fehlende Flexibiltät kann ich wiederum nicht erkennen. Bei dem Weg LAPL+SPL kann man sehr flexibel ziemlich alles Fliegen, von der C22 bis zur C210 und vom Eurofox bis zur Extra330, vom Sunwheel bis zur Stearman, und das ohne Bürokratie in ganz Europa.
Nun zu cbr:
Die Trennung passiert vornehmlich in den Köpfen. Ja, man muß derzeit die richtige Lizenz machen, um flexibel zu bleiben: Den LAPL. Damit kann man einfach in beide Richtungen erweitern, den UL-Schein mit etwa einer Stunde, den PPL(A) mit etwas mehr. Der LAPL kostet auch nur unwesentlich mehr als der UL-Schein (in einigen Schulen / Vereinen sind die Unterschiede unter 500€ und die durch gute / schlechte Lehrer größer). Ja, derzeit werden UL-Stunden nciht anerkannt, aber alle TMG und LAPL-Stunden auf den SPL. Aber die EASA ist in ihrer Roadmap zu einfacheren Regeln in der allgemeinen Luftfahrt noch nicht durch, es kann sein, daß sich da was ändern wird. (FD scheint diesbezüglich mehr zu wissen).
Soweit ich weiß gibt es einige dieser hoch zuladenden ULs bereits: Sunny mit ca. 220kg, C22 mit ca. 210 kg, Rans S6 mit ca. 210kg... Die Rumpfbespannung kann man nicht immer einfach weglassen, da sie einen Einfluß auf die Stabilität der Seitenbewegung haben kann.
Zu Schnickers:
Zum Erhalt des PPL können ale TMG-Stunden angerechnet werden, beim LAPL ebenso. In der Ausbildung zum LAPL dürfen max. 15 Stunden (von 30) auf dem TMG gemacht werden (beim LAPL mit TMG Klassenberechtigung natürlich alle 30 Stunden).