Entscheident ist der dynamische Öldruck in den Lagern. Der baut sich durch die Drehbewegung auf. Das was man auf der Öldruckanzeige ablesen kann, ist das die Versorgung der Schmierstellen sichergestellt ist. Wobei das von Hand durchdrehen vor dem Anlassen, gerade bei niedrigen Temperaturen von Vorteil ist, zumal damit die "Losbrechkräfte" schadloser überwunden werden.
Mach mal folgenden Versuch. Pinsel ein Stück Blech mit Motoröl ein und sprüh dann Benzin und Startpilot dagegen. Welche Substanz löst den Ölfilm wohl schneller ab?
Unstrittig dürfte wohl sein, dass ein 100 % intakter Motor, der korrekt eingestellt ist, selbst bei niedrigen Temperaturen, in unseren Breiten (mehr als minus 20 Grad), ohne Probleme anspringen muss.
Zum Aufsprühen auf den Luftfilter. Der K+N Filter bindet den Dreck durch die aufgebrachte Filterölschicht. Nun bläst man auf die mehr oder weniger verschmutzte Filteroberfläche eine stark fettlösende Substanz. Was passiert dann wohl mit dem Dreck? Welchen Einfluss hat das auf die zukünftige Filterleistung?
Die Beweisführung, bezüglich Ursachen für Motorschäden, ist schwierig. Teilweise hat das etwas religiöses. Startpilot = Motortot, so lautet zumindest ein alter Mechanikerspruch.