Winterbetrieb

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Nun sind wir ja wieder in der kalten Jahreszeit und gerade bei klirrender Kälte macht das fliegen Spaß. Wir alle haben sicherlich schon munter die Kühler abgeklebt?

    Nur was ist mit dem Kaltstart und das ewig lange warmlaufen lassen? Eigentlich müsste man doch die 230 Volt Vorheizgeräte aus dem KFZ-Bereich auch ins UL einbauen können? In den technischen Daten habe ich 1000 Watt starke Heizer gefunden, die nur 300 Gramm wiegen sollen.

    Damit wäre dann Schluss mit ruppig zu startenden, kalten Triebwerken. Oder hat jemand schon einmal so ein Gerät verbaut? 

  • Hallo,

    Wir alle haben sicherlich schon munter die Kühler abgeklebt?
    Also ich mache das nicht mehr...hat mich immer total genervt...

    Nur was ist mit dem Kaltstart und das ewig lange warmlaufen lassen?
    Dagegen habe 2 sinnvolle Maßnahmen umgesetzt, die die Warmlaufzeit drastisch verkürzen...
    • Ölthermostat eingebaut
    • (Luft-) Klappe mit Bowdenzug in der Cowling eingebaut
    ...und den Motor im Flug auf einer deutlich höheren Betriebstemperatur halten!

    Viele Grüße,
    Oli
  • Ich mach mir da exakt "0" Gedanken zu. Wir haben in dem Rotax ein Hochleistungsöl mit extrem hoher Viskosität drin. Das fliesst selbt bei Minusgraden noch wie Wasser.
    Ein moderner Motor sollte bei jeder Witterung eine ausreichende Schmierung aufweisen.
    Es gibt auch keinen belastbaren Hinweis das ein Rotax mal das zeitliche gesegnet hat aufgrund geringer Vorwärmung im Winter. Sicher wird dann im Fall der Fälle der heilige Rotax eine Kulanzablehnung walten lassen.



    Heizt irgendwer sein Auto vor?
  • Kühler klebe ich nicht ab. Denn ich habe ein Thermostat eingebaut.
    Der Ölkühler wird mit einer Klappe zur Außenluft betätigt! Der ist natürlich bei Kälte sinnvollerweise zu.(Wenns Heiß ist: Offen!)
    Bevor ich starte drehe ich den Propelller ca 10 mal. So ist einigermaßen gewährleistet, das Öl an die benötigten verschleißstellen des Motors angekommen ist.Dazu gibt es noch den positiven Nebenefekt, das der Anlasser nicht so stark schaffen muß. Batterie habe ich eine Reinbleibatterie die wenig Selbstentladung hat.Das spart mir das zwichenladen mit div. Erhaltungsladegeräten.(Die Bradgefahr ist auch nicht zu unterschätzen die evt. durch diese Geräte und Anschlußkabel hervorgerufen werden kann.)
    Gruß Gerd
  • Ich mach mir da exakt "0" Gedanken zu. Wir haben in dem Rotax ein Hochleistungsöl mit extrem hoher Viskosität drin. Das fliesst selbt bei Minusgraden noch wie Wasser.
    Ein moderner Motor sollte bei jeder Witterung eine ausreichende Schmierung aufweisen.
    Es gibt auch keinen belastbaren Hinweis das ein Rotax mal das zeitliche gesegnet hat aufgrund geringer Vorwärmung im Winter. Sicher wird dann im Fall der Fälle der heilige Rotax eine Kulanzablehnung walten lassen.

    Heizt irgendwer sein Auto vor?


    Volle Zustimmung! 

    Mir ging es primär darum, dass der Motor überhaupt auf Betriebstemperatur kommt und diese sinnvollerweise im Flug auch hält. Das war ohne die genannten Maßnahmen schlichtweg nicht möglich.

    Grüße,
    Oli
  • Hallo!

    > Ich mach mir da exakt "0" Gedanken zu.

    ich auch nicht!

    unter ca. 5°C Aussentemperatur klebe ich meinen Ölkühler zu.
    Fertig.

    Vorflugkontrolle inkl. 3 x Mehr am Prop drehen,
    Aus dem Hangar ziehen, reinsetzen, Starten,
    2-3 Minuten länger warlaufen lassen und fliegen!

    Das wars auch schon.

    Der Motor ist aus Metall und wird mit Öl geschmiert.
    Beides Werkstoffe, denen es vollkommen egal ist, ob
    es  +5°C oder -5°C ist - denn "Einfrieren" tut bei 0°C
    nur Wasser ohne Frostschutz  ;-))

    (Millonen von Automotoren werden niemals vorgeheizt.)


    BlueSky9
  • ...ich würde mir auch eher um jene Sorgen machen, die den Motor auf FL 65 oder 75 hoch prügeln, um dann den Decent im Leerlauf durchzuführen... das große wundern passiert dann meist im Final...
  • Es klingt aber schon recht "heftig", wenn man bei richtigen Minusgraden den frostigen Rotax anquält. Schön hört sich anders an.
  • jepp...böse Zungen behaupten, dass ein vorheriges Anwärmen der Zündbox (z.B. mit einem Fön) eine enorme Verbesserung bewirken soll... 
  • Und einen guten Akku.
    Habe mir vor dem letzten Winter den BMZ-Powerblock 5,5 gegönnt.
    Keine Startprobleme mehr, war teuer aber jeden Cent wert.
    Rüdiger

    (Sauer 1800)
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