mhuck: Aber Aussagen wie "Müll", "wer ist so deppert" oder "einzige Katastrophe" finde ich ehrlich gesagt doch ziemlich übertrieben.
Ich halte das für eher untertrieben. Die "Drahtklemmen" sollten schnellstens durch Federblechschellen ersetzt werden. Im Motorraum zumindest sollten Firesleeves verwendet werden. So braucht sich keiner mehr über Brände im Motorraum zu wundern... Gruß Pedro
gelöschter User am 24.09.2014 um 15:36 Uhr
So braucht sich keiner mehr über Brände im Motorraum zu wundern... Gruß Pedro
???
Wann hat denn das letzte mal ein Motorraum gebrannt? Nicht als Folge eines Aufschlags, sondern als Folge einer geplatzten Treibstoffleitung?
DiJoZi am 11.09.2014 21:26: Wie die Staatsanwaltschaft Landau und das Polizeipräsidium Rheinpfalz mitteilten, war die Maschine Augenzeugen zufolge am Nachmittag in der Luft in Brand geraten. Nur etwa 300 Meter vom Flugplatz Schweighofen entfernt sei sie dann auf eine Wiese gestürzt.
Gruß Pedro
gelöschter User am 24.09.2014 um 17:05 Uhr
Danke für die Nachhilfe. Ich hatte das schon wieder geistig verdrängt, weil irgendwo im Netz ein Polizist vor der Kamera steht und den Brand im Flug nicht bestätigen wollte. Ich finde nach wie vor, dass Treibstoff-Brände aus dem Motorraum extrem selten sind, weil sich durch den Fahrtwind einfach kein zündfähiges Gemisch bilden kann. Kabelbrand, aber Treibstoff?
Kabelbrand? Dann müsste die Elektrik ähnlich zusammengepfuscht sein, wie die gezeigte Spritleitung. Ansonsten würde da rechtzeitig eine Sicherung... Im Motorraum kann es schon brennen, die Flammen kommen nur nicht aus der Motorverkleidung. Aber lassen wir das, ein Motorstillstand reicht ja offensichtlich auch... Gruß Pedro PS: :-) vergessen
gelöschter User am 24.09.2014 um 17:31 Uhr
Dieses Thema ist doch mal wieder ein super Beispiel wie hilfreich und sinnvoll dieses Forum ist! Da macht sich jemand Gedanken über seine Spritversorgung und denkt sich da frag mich doch mal die Expertn im Forum! Prompt kommen auch schon konkrete Spekulationen, was es denn sein könnte oder eben auch nicht! Nach ein paar Anworten dann die ersten konkreten Lösungsansätze sinngemäß " Diesen Schrotthaufen sollte man nicht mehr fliegen" Auf Seite drei wird dann diskutiert, können Flieger denn tatsächlich in der Luft brennen?
Nun will ich meinen Lösungsansatz auch mal beisteuern: Für die, die hier eine Hilfe erkennen, fragt doch einfach die Putzfrau am Flugplatz, die Antwort ist bestimmt min. genau so aussagekräftig! Für die die hier keine Lösung erkennen können, so wie ich, geh zu einem LTB deines Vertrauens! Viele Grüße Reiner
Aussagen wie "Müll", "wer ist so deppert" oder "einzige Katastrophe" finde ich ehrlich gesagt doch ziemlich übertrieben.
Das finde ich auch - aber es schadet nicht, sich dasselbe Gemälde in verschiedene Farben anzuschauen. Und gebe zu: über Stil und Ton kann man nicht diskutieren; der Beitrag war doch wenigstens zur Sache, und Klar - das können hier nicht alle behaupten.
Um dann mal wieder zum Thema zurück zu kommen: Ich denke Luftblasen wie sie hier im Schlauch sichtbar sind machen nichts. Es sind Schwimmervergaser verbaut, die Schwimmer/Kammer im Vergaser gleichen so kleine Benzinflussänderungen aus. Soweit Aussage zu den Luftblasen in meinem Schlauch vom Hersteller und eigenen Erfahrungen. Zum Verbau der Schläuche/ Abschlüsse halte ich mich raus, muss jeder oder dessen Werkstatt selbst wissen ;-) Grüße
Dieser Flieger wirft wieder mal ein markantes Schlaglicht auf das Prüfwesen der Beauftragten. Diese Spritführung ist nicht lufttüchtig. Diskussion überflüssig!
Die Spritleitungen auf den Bildern sind im besten Fall z.B. TYGON-Schläuche. Diese weisen (bei richtiger Auswahl) eine sehr gute Benzinbeständigkeit auf. Sie sind aber relativ weich und vergleichsweise dünnwandig. Durch eine fehlende Gewebearmierung haben sie eine geringe Formstabilität und neigen bei höheren Temperaturen zum "Einknicken". (sollten es jedoch sogar nur PVC-Schläuche sein, dann breche ich sofort unter Tränen zusammen!!!)
Es tut mir weh, über die "Rödeldraht-Verklemmung" auch nur irgend ein Wort verlieren zu müssen - das ist MÜLL!! An Benzinleitungen gehören aufgrund ihres kleinen Durchmessers _ausschliesslich_ Spannbackenschellen!! nur diese! Keine "Drahtwickel", keine "Kabelbinder" und auch keine dieser ribbeligen Gartenschlauch-Obi "Schlauchschellen" mit Schneckentrieb wie auf dem Bild mit dem Benzinfilter zu sehen.
Der T-Verbinder auf dem Bild ist vermutlich ein NORMA 8/8/8 T-Schlauchverbinder aus POM. Dieses Material hat unter der heissen Cowling an dieser Stelle überhaupt nichts verloren. Die Bruchgefahr ist dort viel zu hoch. Solche Verbinder gibt es aus Stahl oder Aluminium für wenige Euro.
Ebenso gehört eine Durchflussmesser-Turbine dieser Plastik-Billig-Bauart nicht in den heissen Motoraum! Wenn man schon solch ein solches Preiswert-Teil verbaut, dann allerhöchstens im Kaltbereich der Zelle.
...das Sahnestückchen und quasi die Manifestation aller bastlerischen Inkompetenz ist es, die "Rödel-Draht-Zerschneid-Klemm-Dinger" auch noch als _Kabelhalter_ (!!!) zu benuzen.
> Diese Spritführung ist nicht lufttüchtig. Diskussion überflüssig!
Danke!
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