Stephan, Du musst bedenken, dass wenn die Alternative fehlt oder nicht bekannt ist, dann engt sich der Horizont ein (da helfen solchen Foren wie dieses um das wenigstens ein wenig aufzubrechen). Aus Deiner Sicht von aussen lassen sich Unsinnigkeiten und falsche Sicherheiten leichter erkennen. Wir müssen das erst lernen.
Richtlinien, Standards und Kontrollen sollten uns Piloten helfen, nicht behindern. Die Verbände und Behörden haben kein Selbstzweck zu sein. Wenn wir also alle nasenlang irgendwelche Prüfungen, Kontrollen, Sichtungen über uns ergehen lassen müssen, dann haben diese Institutionen aber auch eine Bringschuld, nämlich für eine höhere Sicherheit und ungestörtem Flugbetrieb zu sorgen. Und da zeigt sich an Vorkommnissen wie der Schwimmerproblematik, dass Überwachung und Lizenzwesen offensichtlich im Testfall nicht funktionieren. Wozu dann dieser ganze Aufwand?
Zur Fa Rotax: die Piloten sollten aufwachen und erkennen, dass sie mit einem überteuerten, zu schweren und veraltetem Motor herumfliegen, und dass es höchste Zeit ist sich nach einer Alternative umzusehen und danach zu verlangen. Der Markt entscheidet, und der Markt sind wir.
Eine Alternative wäre u.U. der Jabiru, oder der D-Motor der bei ca 100 PS ganze 20 kg weniger wiegt (keine Getriebe), der jetzt wohl serienreif sein soll. Wenn die üblichen Kinderkrankheiten abgearbeitet sind wäre das mein Favorit. Wer dann immer noch einen überteuerten Rotax kaufen will soll das gerne tun und sich weiterhin mit veralteten Vergasern, Zündboxen, hohen Preisen und mangelndem Service herumärgern.
Gerd