Empfehlung für Kopfhörer mit aktiven Schallschutz

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Hallo Fox,


    Du triffst genau den Nagel auf den Kopf.

    Hier die Testergebnisse aus dem gleichen Magazin über das Areostar Passiv aus 2009:
    „gut“ (2,4)

    Schalldämpfung (25%): „gut“ (2,3); 
    Tragekomfort (25%): „gut“ (2,3); 
    Bedienung (5%): „gut“ (2,3); 
    Klang/Verständlichkeit von Sprache (15%): „gut“ (2,1); 
    Klang von Musik (5%): „befriedigend“ (2,5); 
    Design und Anmutung (5%): „befriedigend“ (2,8); 
    Ausstattungsmerkmale (10%): „befriedigend“ (2,7); 
    Zubehör (10%): „befriedigend“ (2,7).

    Ich beziehe mich ausschliesslich auf den Punkt Tragekomfort:

    Der Unterschied zum ANR ist das 9V Batterie Modul was man nun zusätzlich an den Leitungen hat. Am Tragekomfort auf dem "Kopf" ändert sich nichts. Der Tragekomfort allgemein verschlechtert sich etwas weil man die Batteriebox nun noch irgendwo anclipsen muss.

    Zwei Tests, zwei Meinungen... ist wie bei den Juristen. Vielleicht hätte man seine alten Tests vorher einmal lesen sollen.

    LG

  • Die Bewertung kommt ganz einfach zustande: sechs Leute werden beauftragt, Schulnoten zu vergeben. Das war es schon. So wird es ja auch im Text beschrieben. Wenn also der Tragekomfort schlechter als bei den anderen Headsts im Test bewertet wird, dann empfand ihn eine Mehrheit der Tester als schlechter. Was gäbe es da noch zu sagen?

    In die Ausstattungsbewertung fließt hier beim Aerostar etwa das Nichtvorhandensein von Musik- und Handyanschluss sowie die simple "Tüte" statt einer Tasche ein. Das erschließt aus den In der Tabelle aufgeführten Ausstattungsmerkmalen zumindest indirekt. Wie im Text gesagt: das kann manchem aber völlig Wurscht sein.

    Warum andere Noten als bei letzten Mal?

    - andere Leute
    - anderes Vergleichsumfeld, also vorher und nachher ein anderes Headset aufgehabt, weil die Testauswahl eine andere war (keine passiven, sondern ausschließlich teurere aktive).

    Das ist, wie im Artikel beschrieben, eine subjektive Herangehensweise, keine Labormessung. Ich finde, dass die Relation der Headsets zueinander in den vergangenen Tests erstaunlich genau zu der im aktuellen passt. Die Noten sind aber nicht dieselben.

    Zum Unterschied Conti/Rotax: das fehlt in der Tat im Text. Die Bewertungen waren einfach im Prinzip gleich - was beim Conti leise war, war auch beim Rotax leise. Hätten wir aber sagen müssen.

    Was den "Preis-Leistungs-Sieger" betrifft: der Stand damals in einer Auswahl von passiven und aktiven und kostete ein Drittel des jetzt getesteten.
  • Hallo Thomas,

    trotz leichter Verzögerung muss ich mich doch nochmal melden. Was für mich beim Kauf von Zeitschriften wichtig ist, ist die Vergleichbarkeit der Aussagen. Subjektives bekomme ich in den Foren genug.

    Die Bewertung kommt ganz einfach zustande: sechs Leute werden beauftragt, Schulnoten zu vergeben. Das war es schon. So wird es ja auch im Text beschrieben. Wenn also der Tragekomfort schlechter als bei den anderen Headsts im Test bewertet wird, dann empfand ihn eine Mehrheit der Tester als schlechter. Was gäbe es da noch zu sagen?

    Ihr erläuter im Artikel Kriterien, die wichtig sind für eine Beschaffung, geht aber mit keinem Wort darauf ein, wie diese Kriterien erfüllt wurden.

    Besser wäre zu jedem Headset eine kurze Beschreibung: Wie wurden die Kriterien erfüllt? Was hat gefallen, was nicht? Wo waren z.B. wie im Text erwähnt Kontrollboxen im Weg? Wo wurden Leuchten verdeckt?

    Im Text schreibt Ihr, dass einige Headsets mit zu kurzen Kabeln kommen. Es wäre an dieser Stelle doch wenigstens möglich gewesen, die Länge der Kabel anzugeben als dies in die Ausstattungsnote einfliessen zu lassen (ohne dass der Leser weiss warum).

    In die Ausstattungsbewertung fließt hier beim Aerostar etwa das Nichtvorhandensein von Musik- und Handyanschluss sowie die simple "Tüte" statt einer Tasche ein. Das erschließt aus den In der Tabelle aufgeführten Ausstattungsmerkmalen zumindest indirekt. Wie im Text gesagt: das kann manchem aber völlig Wurscht sein.

    Warum andere Noten als bei letzten Mal?

    - andere Leute
    - anderes Vergleichsumfeld, also vorher und nachher ein anderes Headset aufgehabt, weil die Testauswahl eine andere war (keine passiven, sondern ausschließlich teurere aktive).

    Der Leser muss sich aber mit einer Ergebnistabelle zufrieden geben, die
    eben nur die subjektive Meinung von 6 Personen widerspiegelt ohne zu
    erläutern was zu einer guten oder schlechten Note geführt hat. Dass sich etwas "indirekt" erschliesst ist nicht hilfreich.

    Auch dass es zu so eklatant unterschiedlichen Bewertungen beim
    Tragekomfort kommt zeigt, dass eine solch subjektive Herangehensweise dem Leser auf der Suche nach einem Headset nicht weiterhilft.

    Leicht übertrieben gesagt, wenn ich mich jetzt als nach dem Tragekomfort eines Headsets erkundige bleibt nur: "die einen sagen so (2009), die anderen so (2014)". Das gilt übrigens auch für Euren Vergleich von aktiven Headsets aus 2012 (wenn hier schon auf die Unterscheidung zwischen Aktiv- und Passivheadsets gepocht wird).

    Was soll ich jetzt mit solch subjektiven Benotungen anfangen? Die logische Konsequenz für mich wäre, mir die Headsets mit guten Noten bei Tragekomfort, Schalldämmung und Sprachqualität anzusehen, was für mich die wichtigsten Kriterien sind. Leider weiss ich ohne die Beschreibung aber nicht, ob ich diese subjektiven Einschätzungen teilen würde, zumal Du ja selbst schreibst, dass die Bewertung davon abhängt, welches Headset vorher getragen wurde. Bei einem Kriterium wie Schalldämmung wäre mir eine Labormessung mit Vergleichswerten auch deutlich lieber.

    Sicher ist ein derartiger Test aufwendiger, wenn ich mir andere Fachzeitschriften ansehe (z.B. Produktests/-vergleiche in der c′t) weiss ich aber, dass das möglich ist.

    Viele Grüße

    Fox
  • Hallo Fox,

    mehr geht natürlich immer. Aber es ist leider nicht unendlich viel Platz. Ein paar Gedanken:

    - Tragekomfort ist Tragekomfort. Ich bin nicht sicher, wie man da präziser werden soll. Gleiches gilt für Lärmdämpfung. Ist es bequem? Skala von 1 bis 6. Ist es leise? Skala von 1 bis 6. Dass man dabei die Skala entsprechend der anderen Headsets im Test justiert, ist klar. Aber:

    - Ich bin, was den Vergleich mit den früheren Tests angeht, ganz anderer Meinung: Die konkreten Noten sind aus den erwähnten Gründen anders. Aber die Rangfolge der Headsets ist fast identisch. Das bestätigt mich darin, dass diese Herangehensweise sehr gut funktioniert. Die einen sagen eben doch ganz genauso wie die anderen. Konkret gesagt: Bislang war bei allen Tests der Bose der Beste, der Zulu.2 der zweitbeste. Jetzt hat sich das PFX davor geschoben. Das ist alles völlig stimmig, in allen drei Tests.

    - Stimmt, Kabellängen hätten wir messen und angeben sollen. Machen wir nächstes Mal, Danke für die Anregung!
  • Also ich denke auch, dass ein solcher Test eben nur ein subjektiver sein kann. Da es kein genormtes Geräuschempfinden und auch keine genormte Rübe gibt wird das immer so sein. Ich kenne nur einen der alten Tests und finde ihn gut gemacht!
  • Ich hab jetzt mal ein Bose zum Testen in meiner FK 9 probiert, das sind schon unglaubliche Unterschiede zu den passiven. Ich werde mir 2 davon kaufen, ob Bose oder das Lightspeed PFX bin ich mir noch nicht sicher. Im Test steht, dass das Lightspeed sich erstmal auf den Umgebungslärm einmessen muß und empfindlich reagiert wenn man irgendwo anstößt, ist das wirklich störend?. Gibt es Bezugsquellen die günstiger sind als der empfohlende VK oder einen Rabatt einräumt wenn man mehrere kauft?
  • Man muss sich nur dran gewöhnen, dass beim PFX manchmal der Effekt nicht sofort einsetzt. Störend ist das nicht wirklich.

    Rabatte usw. sind immer Verhandlungssache, Fragen kostet nichts. Aber allzu viel kann man bei den Highend-Headsets nicht erwarten - zumal bei einem, das gerade erst auf den Markt gekommen ist.
  • So Leute!

    Nach viel hin- und her reden habe ich mir einen gebrauchten Lightspeed 20XL2 gekauft und dieses Wochenende mit einem schönen Flug nach Sömmerda (ich werde in den nächsten Tagen einen Bericht darüber schreiben) getestet.
    Fazit: TOLL! Endlich Ruhe im Flug und die Funkkommunikation mit der Flugleitung, bzw. FIS einwandfrei zu verstehen!
    Ich hätte aber eine Sache überhaupt nicht gedacht, und würde mich jetzt interessieren, wie es bei andere Modellen ist, und zwar: die Kommunikation mit dem Interkom war relativ gleich wie mit passiven Kopfhörer, also wenn ich den Squelch zu hoch eingestellt hätte, hätte ich nur Lärm gehört, wie mit dem alten passiven Kopfhörer...
    Gut, so viel redet man auch während des Fluges nicht, daher stört es auch nicht wirklich viel, aber der Unterschied zwischen die Kommunikation mit dem FIS oder mit meiner Frau war wie Tag und Nacht...

    Trotzdem bin ich mit dem Kauf sehr zufrieden. Der Kopfhörer ist sehr angenehm zu tragen, auch mit der Brille, druckt überhaupt nicht und die Ohrmuschel sind sehr gut gepolstert.
    Und, natürlich, reduziert den Lärm und macht die Funkkommunikation deutlich verständlicher... :)

    Grüße
    Luca
  • Freut mich! 

    Wenn der Squelch des Intercoms dauerhaft offen ist, kommt der Alarm über die Mikros rein - da nutzt das beste Headset nix. Zwei Geheimnisse zum Erfolg:

    1. das Mikro muss sehr viel dichter an den Lippen sein als die meisten denken. Und zwar mit der richtigen Seite, nicht verdreht. Sieht man erst nach Abnehmen des Windschutzes. Machst du einen Kussmund, müssen die Lippen schon ans Mikro stoßen. Dann reagiert auch der Squelch beim Sprechen vernünftig.

    2. die billigen Intercoms verhalten sich, nun ja, preisgerecht. Da kann eine weitere Investition lohnen. Wenns nicht gleich eine komplette Aufschaltanlage sein soll, dann hat die bei uns zu Unrecht sehr unbekannte US-Firma PS Engineering sehr gute Angebote.
  • Thomas Borchert Dann reagiert auch der Squelch beim Sprechen vernünftig.
    Bei meiner Uralt-Funke steht Squelch für Rauschsperre und Vox für Ansprechschwelle. Scheint bei moderneren Geräten anders zu sein.

    Bye Thomas
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