Erfahrungen mit Lithium-Powerbloc Batterien?

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Hallo zusammen!

    Ich würde gerne einmal nachfragen, ob es im Forum Erfahrungen mit den vor wenigen Ausgaben im Flügel-Magazin beworbenen Lithium-Batterien (im Zusammenspiel  mit dem normalen Rotax-LiMa Reglern) gibt.

    Wir haben derzeit ein Problem mit unserer Batterie und es würde mich brennend interessieren, ob es anderen ähnlich ergangen ist.

    Ich möchte vorerst bezgl. unserer eigenen Erfahrungen bewußt nicht ins Detail gehen, um die Diskussion nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken, ich bitte um Verständnis!

    Grüße,

    Mirko
  • Gleich vorab, nein ich habe keine Erfahrungen damit aber es würde mich nicht wundern wenn ihr massive Problem hättet und die Zellen sich aufgebläht oder im schlimmsten Fall geplatzt und in Flammen aufgegangen sind. Ohne entsprechende Ladetechnik mit entsprechendem Balancer/Elektronik, kann man eine Lithium Batterie nicht laden! Zudem liefert der Lima Regler mit bis zu 14,4 V eine zu hohe Ladespannung.


    Mögen andere behaupten was sie wollen aber die Physik gilt nunmal für alle Lithium Zellen gleichermassen und eine ungleichmässug aufladenen Lithiumzelle zerstört sich früher oder später von selbst -->http://de.wikipedia.org/wiki/Balancer
  • Das ist vielleicht die Technologie der Zukunft, aber heute noch nicht reif genug. Und wenn überhaupt, dann ganz zumindest mit zwecksmässigen Laderegler.

    Nicht wirklich ein guter Vergleich, aber trotzdem: ein Kumpel tod ist schon einer zuviel. http://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=160806
    Dort waren es Antriebsbatterien, nicht nur für den Anlasser, aber ebensogut: umso kleiner das Kistchen mit dem gleichem Energieinhalt, umso kräftiger die Bombe. Lot-Saurebatterie ist schon so gefährlich, schlimmer woll man wirklich nicht.
  • Hi,
    nur ganz kurz zur Technik. Die aktuellen Li-Irgendwas-Batterien, die für die Fliegerei angeboten werden haben die Ladeelektronik inclusive Balancer eingebaut. Nach außen hin passen sie zum "normalen" Laderegler oder Bleiakku-Ladegerät. Im innern werkelt Lithium mit eigener Elektronik. Soweit ich weiß ist das inzwischen Stand der Technik.

    Und Aufblähen und Feuerspucken ist eher Li-Poly-Verhalten. Die aber gibt es für Flugzeuge/Autos/Schiffe nicht. Genau deswegen.

    Ulf
  • Damit wir alle über das gleiche reden: Geht es um diese? Welche Größe?
  • Hallo!
    Genau um diese geht es, mit 11 Ah.
    Und ja, sie hat "dicke Backen" gemacht! Trotz integrierter Balancer, sofern vorhanden.
    Der Verkäufer (der übrigens auch der Author des Berichtes im Flügel-Magazin ist) hat mir mehrmals im Gespräch zugesichert, dass die Batterie vollkommen problemlos mit dem Rotax-Regler harmonieren würde. Es würden etliche UL′s mit diesen Batterien ohne Probleme herumfliegen.
    Sollte es hier solche Erfahrungen geben, bitte ich darum diese hier zu posten. Evtl. wird ja Zusatzhardware benötigt? Wir wurden darauf jedoch nicht hingewiesen.

    Die Leistung der Batterie, dass daraus resultierende Anspringverhalten, dass geringe Gewicht waren der Hammer! Es war so gut, dass ich die Batterie mehreren Leuten empfohlen habe! Das tut mir rückwirkend sehr leid, da ich mindestens einen Piloten zum Kauf animiert habe.

    In der kommenden Woche werden ich noch ein paar Gespräche führen müssen, mal sehen, wie es dann weiter geht. 
    Bitte weiter Erfahrungen jeder Art posten, danke!

    Ein schönes Wochenende,
    Mirko
  • Ich habe die 5,5Ah-Version drin - aber erst wenige Flugstunden. Im Vergleich zur ODYSSEY PC 310 hat sie etwas weniger Power (der Rotax hat mal zurückgeschlagen) - das kann aber auch an der Temperatur gelegen haben. Die Vorgängerversion (ca. 2 Jahre her) hat versagt - da sind zweimal die internen Zellenverbinder durchgebrannt (das Problem scheint jetzt gelöst zu sein). Die Spannung ist im Flug noch nie über 13,7 Volt gestiegen (mit Original Rotax-Regler) - daher vielleicht keine Probleme?Langzeiterfahrungen sind das noch nicht...


    Gruß
    MCRider
  • Habe seit Herbst die 5,5Ah.
    Bis jetzt super. Der Sauer 1800 springt gut an, dreht kräftig. Im Winter kurz drehen lassen, kurz warten,und  Power  ist da.
    Dieses WE, starten, springt sofort an.
    Original Technik, nur Akku getauscht.
    Rüdiger
  • Hallo,

    ich habe im Mai letztes Jahr meine schwächelnde Bleibatterie auch durch eine BMZ Powerblock mit 5,5Ah ersetzt. Mein Motor ist ein 80PS Rotax mit dem original Rotax Ducati Regler. Bisher habe ich mit dieser Batterie noch keinerlei Probleme gehabt. Auch nachdem ich den Motor Anfang Januar startete gab es nach gut 10 Wochen Stillstand im kalten Hangar keinerlei Startprobleme! Also ich kann bis jetzt nichts negatives über diese Batterie berichten. Da die Batterie eine Nennspannung von bis zu 14,4V hat dürfte es mit dem Regler der ja eine Spannung von 13,7V einregelt eigentlich keine Probleme geben. Bis jetzt hat die Batterie jedenfalls noch keine dicken Backen gemacht.
    Was allerdings bei allen LiFePo4 Akkus zu beachten ist, hat Rüdiger ja schon beschrieben. Bei Kälte geben sie keine hohen Ströme ab, deshalb den Starter nur kurz betätigen und dann ein bis zwei Minuten warten, denn durch den Startversuch erwärmt sich die Batterie im inneren und bringt dann wieder ihre volle Leistung!

    Bernd

  • Erfahrung mit Lithium-Eisenphosphat Batterie, z.B. dieser:

    1. Einbauen.
    2. über mindestens 4 kg Gewichtsersparnis freuen.
    3. vergessen, weil es einfach nur funktioniert.

    Das war bereits beim BMW-Boxer so, und gilt bei mir seit 1,5 Jahren nun auch beim Rotax. Deshalb werden von führenden UL-Herstellern schon seit Jahren keine Blei-Akkus mehr eingebaut. Hat sich das denn immer noch nicht herumgesprochen?

    Gruß - Rüdiger

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