Glass Cockpit vs Analog

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Uli-Light schrieb:
    Aber zahlt man bei einem UL für ein Glascockpit nicht nach wie vor 10.000-20.000 Euro Aufpreis?

    Nein nicht unbedingt. Wen man jetzt ein Garmin G3x 10"" sieht, das kostet 5500€, für triebwerküberwachung legst du, wenn du es haben willst, nochmal 1500€ hin.

    Der Rest sind Kabel und Einbau, kann man im Zweifel selber machen.

    Vernünftige Uhren, ich würde persönlich immer Winter Instrumente kaufen, kosten auch ne Stange Geld. 1000€ Höhenmesser, 600€ Fahrtmesser, Vario 700€, Kompass 300€, Horizont 1000€, Motorinstrumente zusammen 600€. Dazu noch ein ein bisschen Kleinkram.

    Und plötzlich ist die Differenz nicht mehr so besonders groß. Und eine Movingmap, wäre bei den alten Uhren auch noch nicht dabei...

  • Scoobydoo schrieb:
    @Chris Ist das eine App auf dem linken Ipad oder welches Programm nutzt du dafür?
    Das ist Sky Map. Dazugekauft dann das Gelände und die Hindernisdatenbank. Die Navigationsoption in Sky Map nutze ich nicht, dafür ist auf dem rechten iPad Skydemon zuständig (und als unausfallbares Backup ein Garmin 396).

    Wegen Kosten: 2x iPad pro 12“, ein Gyro (ich habe das ICFly) und als Sahnehäubchen noch ein Power-Flarm (wird in Skydemon eingeblendet). Wer nicht soviel Platz hat, nimmt 1-2 10". Günstiger und flexibler geht nicht! Jedes iPad kann die Funktion vom anderen übernehmen. Die iPads nehme ich immer mit Heim und nutze sie anderweitig. Kann so auch die Flugplanung in Ruhe ausserhalb des Flugzeuges machen. Und wenn die mal veraltet sind, werden neue reingeclipst (deswegen habe ich die nicht ins Panel eingelassen). Das System bewährt sich schon einige Jahre einwandfrei.

    Chris

  • Ich bin nach wie vor ein Freund einer Mischinstallation.

    Primäre für die Flugführung notwendige Anzeigen mache ich dabei analog pneumatisch. Das wären Fahrt, Höhe, Libelle, Variometer.

    Die Motorüberwachung komplett in Glas, bevorzugt mit einem System, in dem man die Darstellung selbst wählen kann. ich habe da ein MGL Discovery im Flieger, dass ich in 95% als potentes EMS mit den wichtigsten Daten für den aktuellen Einsatz benutze und nur ganz selten den EFIS Teil.

    Das Beibehalten der analogen Uhren ist dabei ganz einfach dem Gedanken geschuldet, dass diese Anzeigen immer an der gleichen stelle in der gleichen Größe sind.

    Ein EFIS mit umschaltbaren Bildschirmen ist da manchmal etwas unergonomisch.

    Ein G3X finde ich ja von den Features auch recht nett, aber die Ablesbarkeit der für den jeweiligen Flugzustand notwendigen Parameter gefällt mir nicht. Schon die Fahrtmesser per Bandanzeige sind mir ein graus.

    Aber dabei ist es wichtig auch den geplanten Einsatz zu berücksichtigen.

    Bandanzeigen sind für reine Reiseflieger ok. Für ein Einsatzfeld wie F-Schlepperei sehe ich sie als kritisch an, weil zuviel Zeit zum ablesen und verarbeiten benötigt wird.
    Im Schlepp muss man die gewünschte Fahrt recht sauber einhalten, sonst gibt es Mecker von hinten. Im Abstieg schabt man nah an vNE rum, das muss auch gut und schnell ablesbar sein, da man auch noch eine ganze Menge Luftraumbeobachtung machen muss.

    Mit anderen Worten: je größere und schnellere Änderungen umso analoge Anzeige an gleicher prominenter Stelle.

    So sieht das dann bei mir aus:



    Segelflieger E-Vario ist für mich ein besonderes Ding für den F-Schlepp. Navigation per fest verbautem Telefon, hier gerade mit angepassten XCSoar für F-Schlepps.
    EFIS auf der EMS Seite speziell für F-Schlepp mit allen Daten aus dem Motor und der TCU.

    Hat sich bewährt und werden wir wohl im Vereinsschlepper so umsetzen...

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