Moin allerseits,
da hätte ich gerne mal wieder ein flugphysikalisches Problem. :)
In einem anderen Fred wurde von meinem Fliegerfreund der Hinweis gegeben (halt, Moment mal, qax, darf ich sagen, dass du das warst? *grins*), dass der Spritverbrauch des Heiligen Rotax nicht nur von der Drehzahl, sondern beim Verstellpropeller auch von der Propstellung abhinge. Mein spontaner Gedanke: Klar tut er das! Wenn ich mit dem Auto stets nur im ersten Gang rumbrauste, dann würde ich ja auch zuviel Sprit verbrauchen, keine Frage.
Dann aber beschlich mich ein komisches Gefühl. Die Drehzahl hängt ja ihrerseits wiederum auch vom Propwinkel ab. Mal nachdenken. Also, in einer bestimmten Literzahl, sagen wir mal 44 Liter, steckt eine bestimmte Energiemenge. Die muss ausreichen, um mich von A nach B zu bringen, sonst lande ich uffm Acker. Optimal bin ich unterwegs, wenn ich mit bestem Wirkungsgrad fliege. Auch klar. Dazu gibt es Ladedruckempfehlungen des Motorenherstellers, oder? Was aber, wenn ich von diesen abweiche?
Erste Frage: Kann mir jemand sagen, wie der im Drehzahl/Verbrauch-Diagramm dargestellte Spritverbrauch eines Rotax sich ändert, wenn ich die Ladedruckempfehlung nicht befolge? Sind das ein paar Prozent oder muss ich meine Flugplanung darauf abstellen, gefälligst haargenau den optimalen Druck zu treffen?
Und davon unabhängig, etwas abstrakter: Ist es physikalisch zutreffend, wenn man sagt, der Spritverbrauch pro Zeiteinheit hinge nicht allein von der Drehzahl ab, sondern auch vom abgeforderten Drehmoment?
Dank und Gruß
ColaBear

