Ich finde die Beschreibung und den Temperatureinfluss zwar verwirrend... aber der Sauer wird es schon wissen...!
Ein verkürzter Auszug: aus dem Dokument von Sauer, siehe Link von FD
Anpassung der Vergasereinstellung an atmosphärische BedingungenRein mechanisch sehe ich das wie qax... hm.. am besten nicht darüber nachdenken und den Hebel auf ganz laut!
Betrifft: Alle Sauer-Flugmotoren
Je nach Empfindlichkeit des Motors ist bei geringerer oder größerer Zunahme der Meereshöhe eine
Anpassung der Vergasereinstellung zweckmäßig, welche die ursprüngliche
Gemischzusammensetzung wieder herstellt. Mit zunehmender Meereshöhe und geringerem
Luftdruck mindert sich auch das Gewicht der vom Motor angesaugten Sauerstoffmenge.
Zur Anpassung des Vergasers genügt im allgemeinen die Veränderung der Hauptdüsengröße. Nur in
besonderen Fällen ist auch eine andere Nadeldüse und/oder eine andere Leerlaufdüse zu wählen.
Geht man von der Düsengröße D1 auf Meereshöhe 1 aus, so ist für die Meereshöhe 2 die
Düsengröße D2 wie folgt zu errechnen.
Beispiel: Soll ein Motor, der in München (Meereshöhe ca. 500 m) bei einer Temperatur von +20°C mit
einer Hauptdüse optimal eingestellt ist, auf dem Scheidelpunkt der Großglocknerstraße (Meereshöhe
ca. 2500 m) bei einer Temperatur von 0°C betrieben werden, so wird dort mit der Düse 144 die
gleiche Gemischzusammensetzung erzielt:
