Selbst dabei wäre ich mir nicht so sicher...
Immerhin ist die UL-Klasse nicht zertifiziert für "weniger geschulte" Piloten, ergo mit einem größeren Sicherheitsaufschlag. Man ist ja sogar so vorsichtig, dass ein Rettungsgerät vorgeschrieben wird. Die meisten Arbeiten darf man selber ausführen etc.
Wenn nun höhere Anforderungen an die verbauten Teile (Zertifizierung) gestellt werden, dann kann ich evtl. die Berechnungen mit weniger Sicherheitsmarge durchführen. Als Kehrseite darf nun aber nicht mehr jeder selber schrauben, sondern nur LTBs und so.
Soweit meine Theorie, ich gehe auch mal davon aus dass die 600 KG Echo-Varianten der ULs kein Rettungsgerät benötigen. Daraus könnte man ja auch schließen dass das Rettungsgerät bei der UL-Variante reine Geldmacherei/Schikane ist?
Am Ende ist es doch alles eine Wirtschafts/Versicherungsfrage. Denn will jemand ernsthaft behaupten dass ein 912ULS anders gebaut wird als die zertifizierte Variante? Kann ich mir nicht vorstellen. Die ULs/Echo-ULs sind wahrscheinlich auch (fast) baugleich. Aber die Papierlage macht die Musik.
Nun hab ich aber genug heisse Luft und gefährliches Halbwissen produziert und übergebe der Eigenverantwortung das Feld :D
Cheers,
Gorden