Langstrecken UL?

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Der minimale Mehrverbrauch wiegt die Kosten fuer einen Tankstopp mehr als auf. Tankstopp bedeutet Umweg (=Mehrverbrauch), Landegebuehr und teurer Sprit. Und natuerlich Zeit, was die Freiheit in der Planung einschraenkt. Usw usf.

    Die kleinen Tanks haben mich bei meiner P96 immer gestoert. Mit der CT jetzt ist das einfach nur geil.

    Chris

  • Moin,

    die kleinen Tanks bei meiner Eurofox sind das Einzige was mich an meiner Eurofox stört, ich habe die 56 Liter Tanks, es gibt auch 86 Liter Tanks für die Kiste, bei meinen fehlen mir immer rund 10 Liter, wenn ich an die Nordsee fliege käme ich rechnerisch hin- u. zurück, nach Zell käme ich auch, aber alles mit dem letzten Tropfen was ja kein vernünftiger Pilot macht, also heißt es tanken.

    Egal, dann wird noch ein Kaffee getrunken und weiter gehts.

    Stefan

  • Werner1966 schrieb:

    Lösung: ich fliege mit dem Mehrgewicht von 1,5 Personen. Gefährlich ist es auch noch. Zudem steigt der Spritverbrauch. 

    Bessere Lösung: mehr Tankmöglichkeiten.

    Moin,

    was die Gefahr angeht, sehe ich das echt relativ. Ich selber hätte jedenfalls kein Problem mit großen Tanks. Allerdings sehe ich auf den Inseln immer, wie die Leute Reservekanister (2* 20L oder so) rausholen und dann auf dem Flugplatz aus den Kanistern nachtanken. Das Transportieren von Benzin in Kanistern ist für mich zu gefährlich, um es selber so zu machen. Da hab ich Bammel im Falle einer Außenlandung von umherfliegenden Kanistern im Cockpit erschlagen zu werden.

    Andersrum: Die Strecke London - Perth wird heute von Qantas mit einer Boeing 787 nonstop bedient. Am Start ist der Flieger auch praktisch ein fliegender Treibstofftank. Na und?

  • Linienflugzeuge tanken sehr oft. ZB nach 3 Flugstunden wird nicht nochmal 3 Stunden zurück geflogen. Etwa 5% des Überschusses wird an Mehrverbrauch vergeudet. 

  • @Werner1966:

    Ich weiß auch, daß Tankering in der Luftfahrt nur selten vorkommt bei den großen Vögeln. Und doch wird es gemacht.

    Mir ging es bei meiner Betrachtung jetzt aber eher um das zusätzliche Risiko bei Start und Landung durch die Benzinmenge und da muß ich sagen, daß ich das Risiko durchaus für tragbar halte, ganz im Gegensatz zu dem Mitführen von Benzinkanistern in der Kabine. Das wäre für mich ein absolutes No Go.

    Und was die Ultra-Langstreckenflüge angeht, also z.B. London-Perth nonstop (Qantas Flug QF 9 bzw. QF10): Wenn da die Boeing 787 17,5 Stunden in der Luft ist (+ Reserve), dann müssen sie am Start wirklich alle Tanks und Zusatztanks randvoll machen. Da stellt sich die Frage der Mindestbetankung für den 3 Stunden Flug nicht mehr. Das Ding ist am Start auch ein fliegender Tank.



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