Verstell-Propeller / regelbare Pusher Propeller für Tragschrauber / Gyrocopter

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Apollo schrieb:
    Danke für die bisherigen Kommentare, Tipps und Hinweise, aber insgesamt möchte ich mich nicht zu sehr von meiner ursprünglichen Frage "Pusher Propeller für den Magni M24" entfernen.
    Nun ja, ich würde sagen Du hast Dich davon entfernt, in dem Du den scheinbaren Aufwand umfangreich darstellst.

    Da ich jetzt schon einige Zulassungen durchgeführt habe, kann ich da jedoch genaueres zu sagen.

    Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen, aktuell mache ich gerade wieder eine Zulassung und habe kürzlich eine Abgeschlossen. Beides Zulassungen eines weiteren Propellers auf einem existierenden Muster (wie in Deinem Fall auch).
    Die letzte war eine EMZ, diese jetzt ist eine Änderung der Zulassung in Zusammenarbeit mit dem Musterbetreuer.

    Nachweisflüge für die Datenerhebung über drei Tage verteilt ca. 5 Flugstunden und 4,5 Ingenieurarbeitstage Flugversuch, 1 Arbeitstag Dokumente und Nachweise schreiben.

    Lärmgutachten 1100,- für den Gutachter

    Die Begutachtung der Berichte durch den DULV und das geänderte Gerätekennblatt bzw. die EMZ ca. 1200€.

    Macht an Kosten und Gebühren ca. 2500-3000 Euro zzgl. der Arbeitszeit und man hat dann das Recht diese Kombination zu verkaufen und darüber einen Anteil zurückzubekommen.

    Eine neue Fahrtmesserkalbrierung und Änderung des Fahrtmessers habe ich noch nie bei einem Propellerwechsel erlebt.

    Ob man sich die Ingenieure kauft oder das selber macht muss man dann entscheiden, sie wären halt ein relevanter Zusatzteil der Kosten, dafür geht es schnell (2 Wochen)

  • Steffen_E schrieb:
    5 Flugstunden und 4,5 Ingenieurarbeitstage Flugversuch, 1 Arbeitstag Dokumente
    Ein Ingenieur, der davon Ahnung hat und auch die entsprechende Erfahrung, was da verlangt wird, wird nicht unter 800€/Tag arbeiten. Das Erfliegen der Parameter sollte man auch schon mal gemacht haben, sonst bezahlt man auch den Testpiloten. Plus die weiteren erwähnten Kosten, plus der Propeller selbst und man ist im fünfstelligen Bereich. Vielleicht lohnt sich das, vielleicht nicht. Wenn es der Hersteller für lau/wenig Geld macht, ist es natürlich OK.
  • keine Frage, aber ob man das gegenüber dem Preis den ein Propeller eh schon kostet als ach so aufwändig und teuer betrachtet, liegt doch immer im Auge des Anwenders. Die Behauptung das sei so unvergleichlich aufwändig uind würde so lange dauern, kann man nicht stehen lassen, nur weil man voraussetzt, dass es von Laien gemacht wird, die das dabei lernen müssen.

    Man kann es halt selber machen und braucht dann länger oder man kann sich den ingenieur einkaufen.

    Unterm Strich kostet das als eingekaufte Leistung ungefähr soviel wie der Propeller selbst.

    in beiden Fällen hat man nachher eine EMZ, die man verkaufen kann und holt sich das Geld damit mit ein paar Propellern wieder zurück.

    Aber klar, wenn nach Kauf des >200k€ Gerätes kein Cent mehr übrig ist, dann wird das nichts, aber dann kann man den Propeller ja auch nicht kaufen.

  • Ok und danke für die interessanten und informativen Informationen. 

    Zurück zum Anfang: Bisher hat sich in diesem Forum niemand gemeldet, der für sein Magni Muster mit Standard Airplast Propeller entspr. dem Gerätekennblatt einen alternativen Propeller zugelassen bzw. eingetragen hat. Das ist jetzt aktuell Fakt. Aus allen weiteren Kommentaren und Diskussionen zu diesem Thema halte ich mich jetzt raus bzw. bin ich raus. Nochmals danke für die Kommentare und Beiträge und euch allen weiterhin tolle Flüge und stets happy landings !

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