c42c Batterie und Dimensionen für LiFepo4

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Steffen_E schrieb:
    Viel Spass, wenn der Ducati mal ausfällt...
    Aufgrund der Tatsache, dass der Rotax Motor auch ohne Batterie läuft sehe ich da erstmal keinen Grund um „Spass“ zu haben oder in Probleme zu geraten. Schließlich fliegen mehr als genug Flugzeuge mit dem genannten Regler und beklagen keinerlei Aussenlandungen durch einen Ausfall. 

  • Der Punkt ist nicht dass der Ausfall des Reglers zu Problemen mit dem Flug führen kann. Das heikle mit dem Ducati Regler sind die sogenannten "Fehler-Modi" Wenn was schief geht, dann ist der Gleichrichter im Regler das Ding, was mit hoher Wahrscheinlichkeit überlebt, die Drosselung also der effektive Regler hinten dran, regelt die Spannung nicht mehr, was zu einer massiven Überspannung führt auf dem DC-Bus. Das führt zu einer "Überspannung auf der Batterie" Die Instrumente sind ja meist auch für 28V Systeme geeignet und die können das noch ab. Die Batterie wird aber überladen. 

    Bei einem Bleianker führt dies zum Kochen resp. ausgasen des Elektrolytes........ Das ist in den meisten Fällen, sofern die Batterie eintgasen kann nicht so ein Problem. 

    Li-Batterien (hier die Rede von LiFePo4) kann.das weniger gut. Wenn dort entgast wird, ist das sehr unangenehm, hoch giftig und wenn es die Separatoren im Zuge der exothermen Reaktion nimmt, dann wird es sehr unangenehm weil ein interner Kurzschluss entsteht.

    Ich selbst bin ein riesen Fan von LiFePo und will unbedingt umrüsten. Aber die beiden Zustände "Tiefentladung und Überladung" möchte ich vermeiden. Ich habe selbst grössere LiFePo4 Systeme (20Kwh+) gebaut. Aber ich bin der Meinung, Li-Systeme unabhängig von der präzisen Chemie können auf die Dauer nur sicher funktionieren wenn die Batterien ein gescheites BMS haben, dass das Balancing übernimmt und die Extremas verhindert (auch eine einzelne Zelle kann ausschwingen). Auber auch hier gebt es verschiedene "Religionen".

    Die Erthx so verstehe ich das, geht offline wenn ein Fehler auf dem DC-Bus da ist (Überspannung), und Rotax vertreibt die Batterie selbst als Zubehör.

    Der Reglerumbau ist für weniger als 200Eur machbar. Und das ist im Kontext der Gesamtkosten des Fliegens überschaubar. 

    Bitte nicht falsch verstehen, es geht mir hier nicht darum, dass ich jemanden belehren will, das ist nur mein Verständnis von der Materie.

    Vielleicht bin ich auch nur zu ängstlich. 

    My two cents. 

    Phil

  • pivi schrieb:
    das ist nur mein Verständnis von der Materie.
    so ist es
  • Hallo Gemeinde,

    ich fliege zwar schon seit etlicher Zeit keine C42 mehr, habe als Wart aber lange Jahre an einer geschraubt. Wir hatten unsere auch auf LiFe- Akku umgerüstet und kurz darauf kam fogendes SB (mandantory):

    SB-42-020-2017 LiFe-Akkus C42-Serie, siehe Webseite Comco

    Hintergrund war, wie ich dann erfahren habe, dass bei einer nagelneuen C42 mit LiFe- Akku beim Überführungsflug von Mengen zum neuen Standort der vermutliche Ausfall des Ladereglers eine exotherme Reaktion der Batterie unter den Sitzen zur Folge hatte, die folgende Außenlandung auf dem Acker glückte ohne Personenschaden, aber der Flieger fackelte komplett ab. Muß ein ziemlicher Spass mit der Versicherung danach gewesen sein.

    Habe seinerzeit dieses Wunderkästchen (Ladespannungsbegrenzer von Comco) selber eingebaut, daher habe ich die Daten noch parat.

    Mit besten Grüssen aus EDQW

    Wolfgang

  • Ich nochmals, hat jemand einen anderen Lithium Anker in der C42. Und weiss jemand was es für ein Produkt ist das Comco verbaut als Spannungsbegrenzer? 

    Danke für Eure Antworten

    philipp

  • Hallo,

    Comco verbaut einen Regler von Schicke mit Spannungsbegrenzung:  GR 6b+O

    Als es den noch nicht gab, wurde ein externer Überspannungsschutz (Hannemann: "Angstwürfel") verbaut. Ich meine, der kam auch von Schicke.

    Gruß 
    Maik

  • In unserer alten A hatten wir eine billige LiFePO4 4Ah Mopedbatterie von A. Reicht für ca. 5 mal Orgeln (wenn wir das gebraucht haben, war sowieso irgendwas im Eimer), obwohl durch die niedrige Ladespannung nie 100% voll. Das BMS schaltet i. A. bei Überspannung (> 15,5V) ab. Bei Minusgraden musste Büchse durch Stromentnahme kurz "vorgewärmt" werden. Die möglichen Starts reduzieren sich dann natürlich.

    Den zu dem Zeitpunkt über 23 Jahre alten Ducati-Regler hat es gleich beim ersten Versuch gehimmelt (LFP war vollgeladen). Der günstige EBay-Ersatz (Alter unbekannt) funktionierte bis zum Verkauf einwandfrei (steht in der Halle gegenüber und ich habe noch nix negatives gehört).

    Wenn unser aktueller Bleianker (C42B) schlapp macht, wird es sofort wieder eine LFP oder die entsprechende Natrium-Variante.

    VG Thomas

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