Austauch von Zündboxen beim Rotax 912 ULS gegen Zündboxen alternativer/anderer Firmen (z.B. Silent Hektik o.g.) - Erfahrungen?

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Wenn die Zündung vernünftig läuft, dann fummelt da nicht soviel daran herum.

    Das ist wie mit meinem PC im Büro. Meine Kollegen spielen viel an ihrem Kram herum,

    ratet mal, warum mein Rempel am stabilsten läuft?

    Never fummel @ ä laufing system.   ;-) 

  • Hallo Driver,

    Die alte Zündung lief ja garnicht weil defekt. Mit der Neuen von Ignitech habe ich jetzt einige Stunden in der Luft verbracht und bin nach wie vor begeistert. Startknopf drücken und 3 Umdrehungen und der Motor springt sofort an. Die Vergaser habe ich in der Zwischenzeit auch komplett überholt. Das war auch nötig überall diese Ablagerungen vom Ökosprit in den Düsen, Verschleiß an den Nadeln und poröse Dichtungen. Speziell die Viton Beschichtung des Schwimmernadelventils war ein Problem. Das hat einen ganzen Tag gedauert, hat sich aber gelohnt.

    Also drei Daumen hoch für Ignitech!

    Viele Grüße

    Karsten33

  • Servus, 

    An diejenigen, die die Ignitech verbaut haben: 

    Nutzt ihr das Drehzahl Signal von den Boxen oder seid ihr am 5. Coil geblieben? 

  • Habe nichts an der Verkabelung verändert.

    Bin aber auch Steinzeit - Flydat Nutzer😎

    Doch ein bisschen ergänzt: nutze DC vom Anlasser Relais für die Ignitechs. Das hat nochmals echt was gebracht.

    Zusammenfassung 

    1. Ignitechs mit zusätzlichem DC vom Anlasser Relais während des Anlassens

    2. Großer Anlasser für kleines Geld (siehe Anlasser Thread)

    3. LiFePo Akku (lieber etwas mehr ausgeben - (ich kann den HDX40 empfehlen)

  • Hallo Timo,

    ich habe auch nichts an der Verkabelung verändert. Die Drehzahl kommt von der 5. Coil. Finde ich auch gut so, da das ein unabhäniges System ist. Ich überlege eventuell einen 2. Drehzahlmesser gespeist von den Zündungen einzubauen.

    Ansonsten versorge ich die 2 Zündungen zusätzlich über einen kleinen Kippschalter, dann 2 Thermosicherungen aus der Luftfahrt (eine für Zündkreis A und eine für Zündkreis B) mit 12 V aus dem Akku. Dann startet der Motor sofort, da die Prozessoren schon hochgefahren sind beim Startknopf drücken.

    Ich bin jetzt schon einige Stunden mit der Zündung geflogen, alles ohne Probleme mit seidenweichem Lauf des Motors.

    Viele Grüße.

    PS: bin an weiterem Austausch interessiert.

  • Ich habe die beiden Ignitech-Zündmodule an meinem UL mit einem Rotax 912 eingebaut.
    Der Motor läuft im viel Leerlauf besser, und ich konnte die Drehzahl etwas niedriger einstellen. Im Flug verhält sich alles wie zuvor.
    Allerdings: Der Motor lässt sich im kalten Zustand viel schwerer starten als zuvor! Bei unveränderten Vergasereinstellungen (abgesehen davon, dass die Leerlaufanschlagschraube etwas weiter zugedreht ist) dauert es sehr lange, bis der erste Zündfunke auftritt. Egal, ob der Choke voll oder nur halb geöffnet ist!
    Sobald der Motor warmgelaufen ist, springt er sofort an. Ich habe außerdem beide zusätzliche Pluskabel an den Pluspol des Anlassers am Magnetschalter angeschlossen.
    In der Programmierung ist anscheinend eine Zündverzögerung von 2 Umdrehungen eingetragen. Was dort „Compensation = 6“ bedeutet weiß ich nicht.
    Leider hat Ignitech auf 3 Emails in bisher 3 Wochen nicht geantwortet. Bei der Bestellung lief die Kommunikation noch zügig.

    Ich würde mich über einen Tipp freuen!
    Mit luftigen Grüßen Claus

  • Bei mir (912 ULS) habe ich einen separaten Schalter für die Extra- Spannung- abgegriffen an einer Sicherung- verbaut und schalte den kurz vor dem Anlassen zu. Ausserdem warte ich- wie schon immer- mit der Zündung, bis sich der volle Kraftstoffdruck mit der E-Pumpe aufgebaut hat. Und da ich ja absoluter Laie bin, mache ich es auch schon immer genauso, wie es im Betriebshandbuch steht: Wenn der Motor nicht auf Betriebstemperatur ist- und das ist er ja selbst bei 35 Grad Aussentemperatur nicht- den Choke voll und dann, meist nach max. 5 Sekunden- langsam zuschieben. Vor dem Abstellen runter auf 1200 Umdrehungen- schön ruhiger Lauf. Danke Ignitech...

  • @ Flieger-Claus

    Überprüfe mal dein Massekabel am Motor.

    Das gleiche Problem hatte ich bei mir auch. Wenn das Kabel hinten an der Abdeckung von der Lichtmaschine unter der obersten Schraube mit bei gelegt ist, hat der Kabelschuh nur einseitigen Kontakt da ja die Abdrckung aus Kunststoff ist. Wenn der Motor einmal gelaufen ist, braucht der Anlasser weniger Kraft zum Durchdrehen. Ich habe sehr lange gebraucht bevor ich den Fehler gefunden hab.

  • Hey!

    Ich habe mich beim Einbau jetzt für diese thermischen Sicherungen mit Schalt Funktion entschieden. 

    Die Kabel an den Anlasser mit anzuschliessen hatte ich auch überlegt, finde die Option separat zuschalten zu können allerdings ganz gut. 

    Bezüglich Halterung hatte ich schon die STL, die hier im Thema kursiert angeuckt. Leider ist die für meinen Ort, wo ich die Zündboxen verbauen möchte etwas zu gross. (Trotzdem Danke an Schubschrauber!!)

    Hier die separate Halterungen für jeweils eine CDI. Auf der Unterseite können M4 Gewindeeinsätze eingepresst werden zum verschrauben. Die Abmessungen sind so gewählt, dass man die Einheiten mit sehr wenig Nachdruck hineinbekommt, zum entfernen allerdings den Halter zerstören muss. Falls jemand an der STL Interesse hat, gerne melden! 







    Ist nicht der schönste Druck geworden, zum schnellen ausprobieren reichts aber :D 

  • Das zusätzliche Kabel der Ignitech-Zündung, was direkt an + gehen kann, schalte ich gleichzeitig mit der Benzinpumpe. Diese läuft bei mir nur zum Start und  Landung.

    + zusätzlicher Sicherung.

    Für mich die praktischste Variante. 

    Dieter

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