Rotax 912 ULS Schütteln nach Anlassen

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Maraio schrieb:
    Kleine Anmerkung: WD40 ist ein Lösungsmittel. 
    Danke. Ja das war mir klar. WD steht ja für "Water Displacement". Aber da viele das nehmen wollte ich mal nachfragen wie ihr das macht. Ich würde instinktiv eher ein Kriechöl nehmen. Z.B. Caramba MoS2.
  • Vielleicht mal versuchen von der trockenen Seite zu starten, mit geschlossenem Brandhahn anlassen

  • Wir haben uns heute mal die Choke Bowdenzüge angeschaut. Es ist wirklich so, dass bei voll gezogenem Choke-Hebel im Cockpit der Choke am linken Vergaser am Anschlag ist, am rechte aber 10-20° vor dem Anschlag. Wir werden das demnächst mal korrigieren.

    Beim Anschauen der Pickups (in Flugrichtung links hinten am Motor) ist mir aufgefallen, dass dort das Gehäuse von der Lichtmaschine einen sehr leichten Ölfilm aufweist. Der restliche Motor (in Flugrichtung davor) ist trocken. Die Pickups selber scheinen auch einen sehr leichten Ölfilm drauf zu haben. Nicht wirklich viel aber man sieht es bei genauem hingucken.

  • Achtung: Zwischen diesen beiden Beiträgen liegen mehr als 3 Monate.
  • Hallo,

    ich hole den Thread noch mal hervor. Heute bin ich dazu gekommen die beiden Choke Hebel an den Vergasern zu synchronisieren. Beide Chokes sind nun voll gezogen gleich und bei halb gezogen auch. Trotzdem bleibt das Schütteln mit gezogenem Choke. Ich habe dann den Choke auch mal im Reiseflug gezogen. Ergebnis: Der Motor läuft richtig schei... und verliert dramatisch an Leistung. Choke wieder rein und alles ist ok. Ich kenne es von unserem Vereinfalken (80 PS) und Vereins-Katana (100PS) so dass wenn man bei warmem Motor den Choke zieht läuft der Motor zu fett und verliert etwas Leistung aber schüttelt nicht so und verliert nicht so dramatisch an Leistung. Noch einer eine Idee? 

  • Hallo Michael,

    Ursachen gäbe es genug, Gründe meistens nur eine oder in teuflischen Situationen auch zwei Unabhängige voneinander.  Man müsste das Phänomen etwas mehr einkreisen. Wer oder was schüttelt oder ist es nur ein anderes Geräusch? Oder meinst du Vibrationen. Choke = zu fett, geringere Drehzahl = sowieso etwas mehr Schütteln/Vibrationen, Zündaussetzer wegen zu geringer Drehzahl/Zündenergie/fehlender Zündfunke auf einer oder mehrer Kerzen, schüttelt der Motor und / oder die Zelle? Gummipuffer der Aufhängung OK? Ist das Ganze temperaturabhängig? Bei einer schlechten elektr. Verbindung kann z.B.ein kurzzeitiger Betrieb die Schwachstelle so erwärmen dass die Verbindung besser/schlechter wird. Auch das  hat was mit Temperatur - wenn auch nur ganz lokal  (Kerzen/Kabel/Zündspule/Module) zu tun, Zündmodule mal umgetauscht? Wie siehts mit Lane A und/oderB aus?

    Kurz und Gut wie bei einem Arzt: Erst die Untersuchung, dann die Diagnose, dann die Heilung. Du weisst, was für dich schütteln ist, andere nicht, schütteln, Vibrationen, Zündaussetzer ....?

    Ich zum Beispiel habe Vibrationen mit meinem Handy und einer entspr. App gemessen. Wo der Peak oder auch mehrere bei welcher Frequenz ist, ist sehr aufschlussreich. Propeller, Getriebe, Zündung oder auch Aufhängung haben alle eine andere Frequenz.

    Oder schau dir mal die Internetseite des kürzlich verstorbenen Klaus Truemper an:

    https://pointsforpilots.blogspot.com/2011/12/rough-running-rotax-912914-engine.html

    Greetings

  • Michael_B schrieb:
    Trotzdem bleibt das Schütteln mit gezogenem Choke.
    .... dann schieb den Choke weiter rein und erhöhe die Standgasdrehzahl, bis er rund läuft.

    Das der Motor bei gezogenem Choke schüttelt ist normal, weil er stark überfettet wenn er nicht kalt genug ist.

    Vor wieviel Betriebsstunden wurden denn die Vergaser überholt?

    Viele Grüße
    vom Bodenpersonal im Unruhestand
    Ralf

  • Ralle schrieb:
    Vor wieviel Betriebsstunden wurden denn die Vergaser überholt?
    Der Motor (und auch die Vergaser) haben jetzt 650h auf der Uhr. Motor ist von 2012. 
  • Michael_B schrieb:
    Der Motor (und auch die Vergaser) haben jetzt 650h auf der Uhr. Motor ist von 2012. 
    .... dann weißt Du ja, was jetzt zu tun ist:
    Vergaser überholen und die Klauenrampen genauestens überprüfen.

    Ich denke, wenn Du den Wartungsstau überwunden hast, wird auch Dein Motor wieder vernünftig laufen.

    Viele Grüße
    vom Bodenpersonal im Unruhestand
    Ralf

  • An Ralle:

    Mal eine Verständnisfrage:  Warum bei erst 650 Stunden die Vergaser überholen? 650 Stunden wären bei einem Motorrad (z.B. BMW mit den fast gleichen Vergasern)  doch erst 35.000 - 40.000 Km, da schraubt doch noch keiner an diesen Vergasern rum?

    mfg hb

  • Ralle schrieb:
    Ich denke, wenn Du den Wartungsstau überwunden hast, wird auch Dein Motor wieder vernünftig laufen.
    Sobald der Choke reingeschoben ist läuft der Motor seidenweich. Daher denke ich nicht dass es ein grundsätzliches Problem mit Wartungsstau ist. Aber ich werde mir beim nächsten mal die Vergaser genauer anschauen ob die überholt werden müssen.

    @hb vom alpenrand  Dir kann ich leider nicht anworten. Das lässt die Forenfunktion wohl nicht zu
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