Also, die Verbindung zwischen BNC und Antennengehäuse konnte ich heute weg. Multimeter vergessen nicht prüfen. Aber ich war ne Runde fliegen - ein Praxistest.
Mit Squelch auf 5 und lokaler Frequenz alles ruhig, Die Maschine am Rollhalt vor mir (25-30m entfernt) konnte ich allerdings gar nicht verstehen.
In der Luft war dann lokal aber alles loud and clear. Die Entfernung der Oxidschicht scheint gefruchtet zu haben. Ich habe dann zwei FIS-Frequenzen ausprobiert - beide mit Dauerrauschen (RX in der Anzeige) mit Squelch =5. Das wundert mich schon sehr. Mit Squelch auf 6 war der Funk friedlich und ich konnte kristallklar hören was FIS und eine Maschine, die gerade in 350km Entfernung so ausgetauscht haben. FIS konnte mich 5 hören und ich die FIS auch.
Mir ist im Grunde wurscht ob ich nun mit Squelch 5 oder 6 fliege und funke, aber ist das normal? Dauerrauschen auf FIS-Frequenzen habe ich nach meiner Erinnerung bisher nicht wirklich gehabt.
Wenn dazu noch jemand etwas weiß?!
RX und Dauerrauschen spricht für das Einkoppeln einer Störung. Kann auch über das Bordnetz kommen. Wie weit kannst Squelch reduzieren, wenn die Antenne nicht verbunden ist ? Achtung: ohne Antenne auf keinen Fall senden!!!
Wenn selbst ohne Antenne das Problem bleibt, bleiben alle anderen Anschlüsse...
Piet schrieb:liegt dran, welches Funkgerät Du hast und wieviel die 6 ist.
Mir ist im Grunde wurscht ob ich nun mit Squelch 5 oder 6 fliege und funke, aber ist das normal?
auf dem KRT2 bin ich immer mit 4-5 ausgekommen.
Spielt aber meines Erachtens keine Rolle. Wenn Du gute Empfangsreichweiten hast (also weit entfernte Stellen das Squelch brechen), dann ist alles ok.
Der Flieger 30m vor Dir kann je nach Art des Flugzeuges normal sein. ich hatte mal hinter einer Pa18 im F-Schlepp quasi keinen Kontakt zum Schlepper. Der Flieger war durch dne Stahlrohrrumpf genau nach hinten komplett geblockt.
Sobald ich etwas seitlich rausgegangen bin, war der Kontakt perfekt.
Daher mal drauf achten wie ihr zueinander steht, welche Flugzeugmuster beteiligt sind und wie die Antennen darin montiert sind.
Habe dann heute mal die vorgeschlagenen Tests gemacht.
Das Multimeter sagt, dass BNC-Stecker (das Röhrchenstück) eine gute elektrische Verbindung zur Aluplatte hat. Die wiederum hat keine Verbindung zur Flugzeugmasse. Ich habe zwar ein paar Mal gelesen, dass eine Masseverbindung gut sein soll, werde aber aufgrund des hier gegebenen Tipps erstmal nix der Art machen.
Mit abgeklemmter Antenne (aber mit Koax-Kabel dran) bekomme ich ein Dauerrauschen erst bei Squelch = 2. Bei 3 ist Ruhe. Daran ändert sich auch bei laufendem Motor nichts. Hätte mich zumindest nicht gewundert.
Dass ich auf der lokalen Platzfrequenz mit Squelch = 5 klarkommen, auf der FIS-Frequenz aber auf 6 hochschalten muss ist unverändert.
Die Reinigung der 4 Schrauben des Antennenfußes hat sich also positiv bemerkbar gemacht. Was kann ich jetzt noch verbessern?
Danke schonmal für die gegebenen Hinweise!
Auf Wunsch:
Piet hat offensichtlich keinen Blechflieger, denn er hat eine wie auch immer geartete Aluplatte (=Gegengewicht für die Antenne) im Flieger, um den Fußpunkt der Antenne. Gut so! Aber soll man die nicht ′erden′ ??
Piet schrieb:
Aufgefallen ist mir auch, dass die Ground Plane gar nicht mit der Flugzeugmasse verbunden ist. Eine solche elektrische Verbindung ist doch empfohlen, oder hat die evtl. auch nur akademischen Wert?
und:
Piet schrieb:
Das Multimeter sagt, dass BNC-Stecker (das Röhrchenstück) eine gute elektrische Verbindung zur Aluplatte hat. Die wiederum hat keine Verbindung zur Flugzeugmasse. Ich habe zwar ein paar Mal gelesen, dass eine Masseverbindung gut sein soll, werde aber aufgrund des hier gegebenen Tipps erstmal nix der Art machen.
Bitte diese Platte nicht über irgendeinen Draht mit der ′Flugzeugmasse′ verbinden. HF-technisch macht es keinen Unterschied. Aber durch die Verbindung hätte man eine Masseschleife (=′Brummschleife′ = ′Erdschleife′) gebaut: schließlich ist diese Aluplatte ja auch schon über das Koaxkabel übers Funkgerät mit der ′Flugzeugmasse′ verbunden. In solche Schleifen koppeln sich hervorragend unerwünschte Störungen aller Art ein. Kann gutgehen, muß aber nicht.
Grüße.
Danke sehr für die verständliche Erklärung!
Brummschleifenprobleme will ich mir natürlich gar nicht erst einfangen. Ich lasse die Installation jetzt erstmal wie sie ist. Die Reinigung der Kontakte (4 Schrauben durch Antennenfuß zur Aluplatte) war keine große Sache und hat sich gelohnt. Unnötige Anpassungen erspart. Und „again what learned“.
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