Im Zuge des Updates der OGN Empfänger und des Stratux auf das neue Protokoll bin ich auf dieses Thema gestoßen weil es speziell für die Weiterleitung der ADSB Signale in das Glidernet eine Umsetzung der ADSB Luftfahrzeugkategorien auf die des OGN/FLARM braucht. Für den einen mag das nur Kosmetik sein aber ich gehe hat gerne den Dingen auf den Grund und bin nun zu dem Ergebnis gekommen dass es scheinbar keine einheitliche Regelung für die Einstellung der Luftfahrzeugkategorie bei neueren ULs gibt denn viele fliegen mit der Transponder-Kategorie B4 "Ultralight" und andere mit A1 "Light Aircraft" (kann man übrigens über ADSBExchange rausfinden). Das ganze hat erst mal keine Auswirkungen außer dass durch das Mapping der ADSB Kategorie B4 (ultralight, hang-glider, paraglider) auf die FLARM Kategorie 7 in der Darstellung z.B. bei Glidertracker plötzlich aus dem UL ein Gleitschirm wird der neben einem Flugzeug herfliegt. Das macht ja auch irgendwie Sinn den die FLARM Kategorie 7 ist ja "Paraglider". Die Ursache für diesen "Mismatch" liegt vermutlich darin dass die Transponderkategorien eher ihren Ursprung im angelsächsischen Raum haben, die FLARM Kategorien eher im europäischen Raum. Viele europäische UL Transponder werden intuitiv mit B4 "Ultralight" eingestellt aber mit dieser Kategorie sind (zumindest im angelsächsischen Raum) Flieger gemeint die eher Ähnlichkeit mit unseren 120kg ULs haben aber sicher nicht mit einer VL3, einer CT oder einer Bristell. Insofern würde ich empfehlen, bei moderneren ULs die Transponderkategorie einheitlich auf A1 einzustellen, Garmin, Dynon und Trig bezeichnen das als "Light", FUNKE als "Code 21 Flugzeug ...". Interessanterweise sind alle VL3 die ich bisher beobachten konnte schon so eingestellt.
