zusammenhängen, die die Schweizer Behörde u. a. anführt?
Die Bristell als Metall-Tiefdecker mit Flächentanks und den häufig recht dunkel gehaltenen Flächen, könnte ja durchaus wohl dazu neigen...
Gegenfrage, weswegen sagt das Bulletin dann: kein UL91, sondern Mogas 95 oder 98 ? So schlau sind die denn doch auch und da UL91 weniger zur Blasenbildung als Mogas neigt, halte ich die Theorie für eher unwahrscheinlich.
Ich denke es geht bei der Bristell Diskussion eher um den Ethanolanteil... Führt zu verhärten von nicht geeigneten Schläuchen und Schwimmern.. die saufen dann halt irgendwann ab...
Das geschüttel das der Threadstarter anführt hörst ich für mich genau nach dem Thema an. Überlaufen der Schwimmerkammer bzw. verfetten einer Zylinderbank. Oder hakende Düsennadel....
Vielen lieben Dank für die ganzen Beiträge! Doch ein Thema, dass viele bewegt.
Bei meinem Fall war Mogas (ohne Ethanol) getankt. Da ich das Flugzeug gechartert hatte, weiß ich leider die genauen technischen Details des Fliegers nicht. Den Fehler wird die Werft (hoffentlich) klären.
Mir gehts bei dem Thema weniger um meinen Einzelfall, vielmehr möchte ich eine Einschätzung bekommen, ob generell der 100 PS Rotax mehr Probleme macht als andere Motoren. Pauschale Aussagen sind immer schwierig, selten gibts nur schwarz oder nur weiß und klar, ich kann mit jedem Motar im Einzelfall ein Problem bekommen oder Glück haben oder auch einen Bedienungsfehler machen.
Hias schrieb: Mir gehts bei dem Thema weniger um meinen Einzelfall, vielmehr möchte ich eine Einschätzung bekommen, ob generell der 100 PS Rotax mehr Probleme macht als andere Motoren.
Was besseres als Rotax wirst du kaum finden. Sagt derjenige, dessen Rotax nicht mehr mag, wo aber unklar ist, ob der Motor überhaupt was dafür kann.
Hias schrieb: Mir gehts bei dem Thema weniger um meinen Einzelfall, vielmehr möchte ich eine Einschätzung bekommen, ob generell der 100 PS Rotax mehr Probleme macht als andere Motoren.
dort insbesondere auch die Produktspezifikation zum Download.
UL91 hat eine ROZ von 96, enthält KEIN Ethanol und hat einen Saison-unabhängigen Dampfdruck von 40-50 kPa.
Anders bei MoGas, welches in einer Sommer und einer Winterversion geliefert wird. Der Dampfdruck und damit das Risiko von Dampfblasenbildung ist beim Wintersprit, wenn er im Sommer verwendet wird, deutlich höher. Dieser beträgt im Winter bis zu 90 Kilopascal, im Sommer maximal 60 Kilopascal. Problem ist, dass in den Übergangsmonaten April/Mai völlig unklar ist, welcher Sprit geliefert wird. Das kann bei der Bestellung nicht angegeben werden und wird in der Rafinerie beim Abfüllen entschieden.
"Winterware" darf regulär zwischen dem 16. November und dem 15. März verkauft werden. Daran schließt sich eine Übergangsfrist bis zum 30. April an. Vom 1. Mai an darf die Branche nur noch die "Sommerware" an den Autofahrer bringen - bis zum Herbst, wenn wieder auf Winterware umgestellt wird.
Das gilt genaugenommen für den Abgabetermin Raffinerie an die Tankstelle, nicht für den Abverkauf an Endkunden. Daher ist in der "Grauzone" unklar, welche Kraftstoffsorte man bekommt.
Dort wird, neben dem Saisonalen Unterschied der Spritsorten auch das Thema Temperatur, Dichtehöhe und Durchmischung/Tubulenz ausführlich in der Auswirkung auf Dampfblasenbildung beschrieben. Wer von uns weiß schon genau, was für eine MoGas Sorte und Saisonvariante in seiner Flugplatztankstelle schlummert?
UL91 ist diesbezüglich und auch bezüglich der Lagerfähigkeit die teurere, aber sichere Variante. So auch von Rotax explizit freigegeben. Wenn das jetzt in Frage stünde wären zumindest mein Weltbild nachhaltig verwirrt und die Unsicherheit maximal vergrößert.
Moskito_Andi schrieb: Wenn das jetzt in Frage stünde wären zumindest mein Weltbild nachhaltig verwirrt und die Unsicherheit maximal.
Das wir auch nur durch die "Bristell - Schnellschuss SB" in Frage gestellt ;-)
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