Hallo Hias,
meine Empfehlung ist der 80PS Rotax wenn der Flieger leicht genug ist, dann hat man auch mit 80PS richtig Spass und genießt einen super weichen und runden Motorlauf. Der 100PS läuft durch die deutlich höhere Verdichtung und die anderen Steuerzeiten einfach deutlich rauer, das geht natürlich auf Vergaser usw.. Der 80PS ist durch die geringeren Vibrationen und geringeren Kräften deutlich wartungsärmer und robuster als der 100PS.
Ich fliege daher in meiner privaten Vampire einen 80PS, die wiegt echte 270,5kg, da macht der 80PS richtig Spass.
Allerdings hat ein normaler Serienflieger aus Kunststoff in der Regel deutlich höhere Leergewichte.
Wenn der Flieger über 330kg leer hat macht der 80PS keinen Spass mehr....
Viele Grüße,
Ulf
Chris_EDNC schrieb:
Dasselbe hatte ich letztes Jahr auch schon einmal, da ist es aber wieder verschwunden
Da widersprichst Du Dich ja jetzt selber:
Chris_EDNC schrieb:
Motor wurde vor 30h überholt, alles ist also neu. Vorher gab es nie solche Probleme.
Aber wenn das vorher 1x auftrat und nach der Überholung jetzt mehrfach/dauernd, puhhhh...., ich geh davon aus, das eigentlich alles was einem so einfällt schon geprüft worden ist, alle Kabel fest angeschlossen etcpp.!
Überholung heißt bei mir, der Motor war draußen, da kann natürlich beim Einbau alles mögliche passiert sein, geht schon los das keine richtige Masseverbindung besteht, lockere Kabel (hatte ich mal in dem Vielfachstecker an der Zündbox) usw., leider hab ich keine 2 Vergaser zum ausleihen.
Hallo zusammen, ich hab in den ganzen letzten Jahren sowohl viele Lycoming und Continental als auch Rotax 912a/s und 914 geflogen, gewartet und nachgeprüft.
Für mich lässt sich bislang feststellen, alle laufen recht problemlos wenn man sie gemäß der Vorgaben bedient, wartet und pflegt.
Was mir zuletzt immer öfter auffällt sind Probleme die durch den Einbau der Rotaxe entstehe. Es gibt Hersteller, da wird das Triebwerk gefühlt einfach in den Flieger hineingeworfen, teilweise Vorgaben zu Kraftstoffversorgung, Öl und Wasserkühlung etc. nicht eingehalten.
Gleiches bei dem einen oder anderen Privatmann, der sein Triebwerk zur Überholung selber ein und ausgebaut hat.
@Chris:
Ich würde in jedem Fall die Vergasersynchronisation prüfen, Verkabelung der Zündanlage, die Leitungen zur Kraftstoffversorgung machen manchmal auch probleme.
Alternativ sollte ja bei 30 Stunden noch Garantie auf dem überholten Triebwerk sein, die könntest du ja nun auch noch heranziehen.
Vielen lieben Dank für die ganzen Beiträge!
Hias schrieb:War es bei Dir so wie in meinem Video gezeigt? Motorausfall im Flug hatte bisher aber niemand? Ich kann nur eindringlich davor warnen, weiterhin zu fliegen solange die Ursache nicht gelöst ist. Ich hatte es anfangs nicht wirklich ernst genommen und war komplett baff, als der Motor kommentarlos nach Hause ging.
Vielen lieben Dank für die ganzen Beiträge!
Chris
Chris_EDNC schrieb:Doch, gab es auch schon. Mir sind zwei Sicherheitslandungen bekannt, bei denen glücklicherweise beides Mal Flugplätze in Gleitentfernung waren, der Rotax einfach stehen geblieben ist und sich in der Luft nicht wieder starten liess. Bei einem der Fälle wurde dann die Propellerwellen-AD von Aquila durchgeführt und meines Wissen ist es danach nicht wieder zu Störungen gekommen, aber ob das wirklich der Auslöser war?
Motorausfall im Flug hatte bisher aber niemand?
Von beiden Vorfällen weiss ich auch, dass weder FIS davon informiert wurde, noch eine Meldung abgegeben wurde. Ich gehe daher davon aus, dass es durchaus eine gewisse Dunkelziffer für Vorfälle geben wird. Zumal werden ja manche der in Frage kommenden Fluggeräte selten aus der Platzrunde heraus bewegt und ob jeder sich nach so etwas den Stress mit einer Meldung antut?
Chris_EDNC schrieb:Nein, war bei mir nicht so. Ich hatte im Flug gar keine Probleme. Hatte zuvor auch ein paar Landungen / Durchstarten problemfrei. Erst am Boden nach Abschlusslandung beim Taxi mit geringer Drehzahl. Starkes schütteln, als ob der Prob eine Unwucht hätte, nahm keine Leistung mehr an, ging dann schließlich beim Taxi-Rollen aus. Andere am Platz berichteten über ähnliche Probleme, Motor lief bei den anderen aber noch. Vergaservereisung war es nicht. Maschine ist nun wieder beim Check.
War es bei Dir so wie in meinem Video gezeigt?
Hias schrieb:Woher weisst Du das?
Vergaservereisung war es nicht.
Wie ich in meinem Bericht zuvor beschrieben ist mein nagelneuer Rotax ausgefallen weil der Bezinschlauch dicht war.( 6 JAhre her) Zum Glück konnte man den Fehler finden. Wäre aber das Klappteilchen im Benzinzulauf bei der Fehleranalyse aufgegangen hätten wir den Fehler nicht reproduzieren können und nicht gefunden. Das Bezinleitungsstück wurde dann getauscht und Ruhe war. Vielleicht die Zulauf Schläuche einfach ersetzen und aufpassen wie man sie draufsteckt.
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