Die Doku ist ein paar Jahre alt, bietet vor allem einen reißerischen Titel und danach leider null Belege dafür das Akkus aus deutscher Produktion Kobalt aus Kinderarbeit enthalten.
Was die Doku enthält ist die Tatsache, dass selbst im Kongo 80% des Kobalts aus staatlichen Minen stammt, die streng überwacht werden. Zudem enthält er die Info, dass die Autohersteller mit privaten Organisationen zusammenarbeiten, die sicherstellen sollen, dass das Kobalt aus sauberen Quellen stammt. Die Wirksamkeit solcher Kontrollen kann man anzweifeln, Belege dafür liefert der Bericht aber null.
Fazit: Das Kobalt aus Kinderarbeit landet eher in Handys und anderen Elektronikprodukten aus chinesischer Produktion und nicht in deutschen Autoakkus. Aber ich vermute mal, das juckt dich bei deinem Handy überhaupt nicht. Und dieser Fakt entlarvt die Empörung über angebliche Kinderarbeit bei Autoakkus als das, was es letztendlich ist: Pure Heuchelei


