A new YT star was born

Forum - Allgemeines & Aktuelles
  • Ich werde direkt an dieser Stelle aus der Diskussion aussteigen. Nicht, weil ich mich der Kritik nicht stellen möchte (ganz im Gegenteil: ich lerne immer gern dazu), sondern weil Du Dich jedes Mal in den hiesigen Diskussionen widersprichst und es Dir stets so zurechtlegst, wie Du es gerade für nötig hältst - leider meistens jedoch, ohne dabei bei den gegebenen Fakten zu bleiben. 

    Chris_EDNC schrieb:
    "Es empfiehlt sich..." sagt der gute Mann.
    Die Wortwahl ist hier sicherlich etwas unglücklich. Das sehe ich ein. Trotzdem würde ich die Aussage keineswegs als allgemeingültig betrachten. Darüber hinaus handelt es sich um Videos, die ausschließlich der Unterhaltung, nicht aber der Nachahmung und/oder Ausbildung dienen.
    Chris_EDNC schrieb:
    Es empfiehlt sich bei Motorausfall geradeaus zu landen (+/- 45°).
    Oben kreidest Du dem Kollegen an, eine Empfehlung ausgesprochen zu haben. Kann ich ja irgendwo verstehen. Im nächsten Atemzug empfiehlst DU dann selbst (!) unbedingt geradeaus zu landen. Positiv formuliert vermutlich ein kleines Abenteuer hinter der Piste 04 in EDLO. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.
    Chris_EDNC schrieb:
    Natürlich hast Du das nicht gesagt, habe ich auch nicht gemeint. Wie gesagt, ich hatte es aus dem anderen Forum rauskopiert.
    Genau das ist das Problem bei den Diskussionen mit Dir. Deine Argumentation ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Du erwähnst irgendeine im Internet sonst wo stattfindende Diskussion und projizierst sie einfach auf diesen Diskussionsverlauf. Was haben wir aber damit zu tun?
    Chris_EDNC schrieb:
    Wie ich schrieb stimmt das nur, wenn der Motor schlagartig von 100% auf 0 geht. Wenn das (wie beschrieben) nicht der Fall ist, wird es gefährlich, dann kommt der Reflex >500ft also rum damit ohne realisiert zu haben, dass die Steigrate diesmal nicht wie immer war.
    Und dann kommt zum Schluss noch ein bisschen "hätte, hätte, Fahrradkette" dazu. Auch aus dem Zusammenhang gerissen. Lohnt auch nicht, das genauer zu erklären. @Steffen_E hat es schon ganz passend gesagt.

    Abschließend sage und denke ich, dass man gut ausgebildeten Piloten durchaus eine individuelle und situationsbedingte Entscheidungsfindung zutrauen sollte, die nicht auf irgendeiner Aussage von irgendeinem Piloten aus irgendeinem Video irgendwo im Internet basiert. Ich ballere auch nicht kopfüber im Sturzflug durch irgendeine Kontrollzone, weil ich irgendwann mal Top Gun gesehen habe.

    Deswegen macht das hier irgendwie keinen großen Sinn. Trotzdem Danke für die Kritik. Ich werde das in Kürze mal mit "dem Mann" besprechen und auch mein eigenes Briefing hinsichtlich der 500 ft. überdenken und meine Entscheidungshöhe ggf. nach oben korrigieren (z.B. in Richtung 750 ft.).

    VG Markus

  • sukram schrieb:
    dass man gut ausgebildeten Piloten durchaus eine individuelle und situationsbedingte Entscheidungsfindung zutrauen sollte,
    Das finde ich den wesentlichen Punkt.

    Da sehe ich halt die harten Grenzen einerseits, zB "unter xx ft brauchst Du umkehren nicht zu versuchen, das geht garantiert schief"

    und die weicheren Grenzen, wie "bleib beim Plan geradeaus, aber ab xx ft kannst Du über andere Optionen nachdenken" sehr weich im Übergang.

    In Lingen zB würde ich nach Westen deutlich tiefer gegen geradeaus agieren, als in Wilsche.

    EDLO kenne ich bisher nur vom Satellit, aber das macht bestimmt auch keinen Spaß.

    Dann wäre da noch Ummern vor dem Waldausgang, da war es eh egal, vorbereiten auf Einschlag.

    Und nur um es klar zu machen: ich bin auch in größeren Höhe gar kein Freund von echten Umkehrkurven, der Höhenanpassungskreis ist für einen Vx Start eine sehr attraktive Lösung.

    sukram schrieb:
    Ich ballere auch nicht kopfüber im Sturzflug durch irgendeine Kontrollzone
    Ey, nicht meckern, ich mach sowas...

    Obwohl, "ballern" würde ich es vielleicht nicht nennen. ;-)

    Chris_EDNC schrieb:
    und hier würde ich als FL intervenieren

    Bist Du Fluglehrer? 

  • sukram schrieb:
    sondern weil Du Dich jedes Mal in den hiesigen Diskussionen widersprichst und es Dir stets so zurechtlegst, wie Du es gerade für nötig hältst
    Hat wirklich keinen Sinn, weiter zu diskutieren, ist emotional zu aufgeladen.
    Steffen_E schrieb:

    Da sehe ich halt die harten Grenzen einerseits, zB "unter xx ft brauchst Du umkehren nicht zu versuchen, das geht garantiert schief"

    und die weicheren Grenzen, wie "bleib beim Plan geradeaus, aber ab xx ft kannst Du über andere Optionen nachdenken" sehr weich im Übergang.

    Sehr gut, so sehe ich das auch. 


    Chris

  • Steffen_E schrieb:
    sukram schrieb:
    dass man gut ausgebildeten Piloten durchaus eine individuelle und situationsbedingte Entscheidungsfindung zutrauen sollte,
    Das finde ich den wesentlichen Punkt.

    Da sehe ich halt die harten Grenzen einerseits, zB "unter xx ft brauchst Du umkehren nicht zu versuchen, das geht garantiert schief"

    und die weicheren Grenzen, wie "bleib beim Plan geradeaus, aber ab xx ft kannst Du über andere Optionen nachdenken" sehr weich im Übergang.

    Genau dafür steht in der Checkliste "Sicherheitsbriefing", wo sich jeder am Rollhalt nochmal nen Kopf machen und seinen Passagieren briefen sollte was er wann im Notfall (Startlauf, Anfangssteigflug, weiterer Steigflug) gedenkt zu tun. Und das ist natürlich Platz und  Situationsbedingt (Wetter) immer unterschiedlich.

    180° macht unter Platzrunde meist wenig Sinn, Seitenwindkomponente und Bahnlänge ist auch ein Faktor denn mann will ja auf der Bahn landen, +/- 30° nur dann wenn da auch Platz ist. Diskussion und Meinungsaustausch ist immer sinvoll aber ......

  • Für die Interessenten unter uns ;)

  • Feines Video ! Like.

    ...wobei. was noch fehlt:

    Wer so richtig frei sein will und auch mal auf Reise direct und somit durch die rosa Boxen will, oder dort sogar landen für den Stadtbummel in der regionalen Metropole, braucht natürlich zu seinem Luftsportgeräteführerglück noch das BZF.

    Manche zieht′s dann auch über die Bundesgrenze zu den leckeren Plätzen nach nebenan. Dann sollte es wohl das BZF 1 sein. Und damit man keinen Diskussionsstress bekommt, ob nun notwendig oder nicht im Ausland für den EN Flugfunk, nimmt man doch gerne noch das LP/En mit, Level 4 oder 5....

    Also nochmals ein paar Hundert Steine und dann ist man schon fast ein richtiger Pilot. 🙄😎

  • Die Outakes 🤣

    Nett gemacht, die Details zur Pax Berechtigung kannte ich nicht...höhö

    Zur UL LAPL Ausbildung und Anerkennung: hast du da Infos oder eher Wunsch?

  • francop schrieb:
    Zur UL LAPL Ausbildung und Anerkennung: hast du da Infos oder eher Wunsch?
    Ich sag′ mal: "Flurfunk" 😎
  • Tom971 schrieb:

    ... braucht natürlich zu seinem Luftsportgeräteführerglück noch das BZF.

    Manche zieht′s dann auch über die Bundesgrenze zu den leckeren Plätzen nach nebenan. Dann sollte es wohl das BZF 1 sein.

    Sehe ich grundsätzlich auch so, ich bin aber überrascht worden, dass einiges für UL doch "slightly different" ist: Im Fliegermagazin ist auf das Thema Sprachprüfung eingegangen worden. Darin heißt es:

    "... Piloten von Luftsportgeräten müssen auch nicht zur Sprachprüfung. Man kann mit einem deutschen Ultralleichtflugzeug ohne Flugfunkzeugnis nach Österreich, Frankreich, Italien und Dänemark fliegen, soweit man auch dort die Lufträume B, C und D meidet. Der Pilot darf in der Landessprache, also Beispiel Italienisch oder Französisch funken. ..."

  • Ja, deshalb habe ich ja auch mit schelmischen Grinsen im Unterton geschrieben "... keinen Diskussionsstress ... , ob nun notwendig oder nicht ...".

    Wenn wir wollen, können wir dazu einen neuen Thread aufmachen. Das Diskussionspotential ist schier unbegrenzt...

    Das Thema ist: UL ist nationales Recht und wenn wir im Ausland fliegen, brauchen wir eine bilaterale Anerkennung. Das Thema Flugfunk für DE UL ist aber nicht mit jedem Land sauber ausverhandelt.

    Vor allem, weil dafür die nationalen Netzagenturen zuständig sind und nicht die Luftfahrtbehörden.

    Vom BAZL aus der CH hatte ich mal eine klare und positive Auskunft bekommen, wo ich ohne BZF1/LP funken darf und wo nicht. In AT wird es schon wieder nicht eindeutig. Das betrifft sowohl die Frage, ob ein BZF 2 für einen Einflug in eine CTR reicht, als auch ob man ein LP braucht. Andererseits wird ein BZF 1 auf das Funkzeugnis angerechnet, wenn man ein LAPL upgrade macht. Im Norden gibt es Länder, die ein LP für den Einflug mit einem UL zwingend vorschreiben.

    Ich fand es einfacher, zum BZF 1 das (in DE als UL) nicht benötigte LP zu machen. Ging schneller, als Rechtssicherheit für alle Nachbarländer und Mittelmeerstaaten zu recherchiren. :-)

    Und, by the way, ich hatte noch nie einen ramp check, bei dem das Vorhandensein eines gültigen Funkzeugnisses und/oder LP geprüft wurde.

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