Mr. Lucky schrieb:Eine BZF Ausbildung, bei der die Phrasen nicht "bis zum Erbrechen" eingebimst werden, ist keine BZF Ausbildung.
, eine BZF Ausbildung zu machen, wenn die Phrasen nicht in die Theorieprüfung einfließen,
Oliver_K schrieb:Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt.
Wer die Phrasen nicht kannte oder falsch (virtuell) geflogen ist, ist durchgefallen.
Es gibt, aus welchem Grund auch immer, heutzutage die Erwartungshaltung eines "Jeder kann Alles" und damit die (An)Forderung dass jeder der zu einer Prüfung geht auch besteht. Ich halte diese Grundhaltung für grundlegend falsch. Ja, auch ich hatte zweimal die Freude einer Funkprüfung in Eschborn bei der BNetzA und durch einen gestandenen Towerlotsen und das ist jetzt nicht ironisch gemeint!
Der Mann hat seinen Prüfjob zwar streng aber super gemacht und ich habe in beiden Prüfungen noch etwas zusätzlich gelernt. Die Kommentare und Diskussionen nach der Prüfung (bei der die Durchfallquote auch erheblich war, aber vor allem durch diejenigen verursacht die keinen Gruppenkurs/Gruppenlernen hinter sich hatten) werden mir mit Sicherheit auch ohne Übung fürs Leben im Gedächtnis bleiben.
Nach meiner Erfahrung ist es immer sinnvoll auf hohem Niveau zu lernen und zu prüfen, um dann hinterher halbwegs sattelfest zu sein - alte Weisheit, nur hinter dem Gebirge der größten Tränen und der größten Verzweiflung verbirgt sich die Erkenntnis. Wer auf einem großen Flughafen lernt und in der Kontrollzone seine Ausbildung macht, der hat einfach ein ganz anderes Grundverständnis von regulierten Abläufen. Ich will hier jetzt mal nicht den Fehdehandschuh werfen und die Ausbildung nur noch an großen Flughäfen statt der Wald und Wiesen Ausbildung fordern, aber bedenken sollte man das Prinzip dahinter meiner Meinung nach schon ...