Ich möchte mal eine spontane Überlegung in die Diskussion werfen. Stellen wir uns folgende Situation vor:
- Kein Flugleiter vor Ort
- Wind und Landerichtung werden automatisch angesagt (in den USA 2 x kurz Funktaste drücken, oder? Kommt keine Ansage ist der Platz als gesperrt anzusehen)
- Der Funk wird aufgezeichnet, eine Webcam haben viele Plätze sowieso schon installiert
- 5 min vorher und alle Teile der Platzrunde sind zu blind (GEN 3.4-12?) zu melden
- Landegebühren werden vor Ort von der Karte abgebucht (in Schweden soll es kaum noch Bargeld geben und deshalb jeder Bettler ein kleines Terminal besitzen, teuer kann das also nicht seit)
- Der Pilot erkennt mit der Landung bzw. Rollen zum Rollhalt den Haftungsausschluss des Platzinhabers für jegliche Schäden über die gesamte Verweildauer an (vergleichbar mit einer Sicherheitsaußenlandung)
Vorteil: Der Platzbetreiber kann - je nach örtlichen Gegebenheiten - den Platz möglichst lange offen halten und mindestens für verkehrsschwache Zeiten den Flugleiter einsparen. Piloten können u.U. unter der Woche auf Plätzen landen, welche sonst nur an Wochenenden mit Flugleiter geöffnet wären. Oder morgens früher los fliegen.
Wer von euch wäre unter diesen Vorraussetzungen bereit dort zu starten/landen? Und wenn nicht, warum?
Das war - wie gesagt - nur mal so als Gedankenspiel gedacht.
Falls jemand andere Nationalitäten als Vorbild heranziehen will: Ich habe als Motorradfahrer Italien und Frankreich kennen gelernt und mich in beiden Ländern wohlgefühlt. Dort verhalten sich Autofahrer gleichartig und daher vorhersehbar. Hier in Deutschland sind die Verhaltensweisen sehr individuell und weniger berechenbar; jedes Auto ein Überraschungsei ...
VG
Thomas
