Flugbetrieb auf der Wasserkuppe...

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  • Carlson schrieb:
    Hmmm, ich frage mich grade, wann wird eigentlich mal ein unfallträchtiger Autobahnabschnitt oder eine Strasse gesperrt
    Na, sei du mal mit einem Motorrad unterwegs, dann wüßtest Du, daß es durchaus einige Streckensperrungen gibt. Dabei geht es aber nur vorgeschoben um Unfallzahlen sondern eher um den Lärm.

    --> https://www.motorradonline.de/recht-verkehr-branche/motorradlaerm-streckensperrungen-und-fahrverbote.990652.html

    Das Problem dabei: Seitdem Klappenauspuff-Anlagen bei Motorrädern legalisiert wurden, werden sie auch bei namhaften Herstellern in Serie eingebaut. Auf dem Prüfstand sie die Maschinen sehr leise, im Fahrbetrieb dafür dann aber extrem laut.

    Gibt ja sogar schon einige BMW-Fahrer, die ihre alten Maschinen weiter fahren und keinen neuen Boxer kaufen, weil ihnen selber die neuen Maschinen zu laut sind.

  • cbk schrieb:
    Na, sei du mal mit einem Motorrad unterwegs, dann wüßtest Du, daß es durchaus einige Streckensperrungen gibt. Dabei geht es aber nur vorgeschoben um Unfallzahlen sondern eher um den Lärm.
    Ja, mag sein, aber mir ging es um Unfälle.... und um die unterschiedlichen "Folgen" und "Schlüsse" die daraus gezogen werden. Scheinbar "darf" mit dem Auto munter weiter "gestorben" werden und man "verbietet" es im gleichem Masse dem Piloten.... was stimmt hier nicht....
  • Moin,

    ich bin eigentlich froh darüber, das nicht alle Plätze mit Fangzäunen, Ampeln, Kameras etc ausgestattet sind...

    Leicht Off-Topic, wollte ich aber irgendwie auch schon bei der -MAX schreiben: das vorrangige Ziel bei Sicherheit ist nicht (!) maximale Sicherheit, sondern ein akzeptables Niveau. Das ist teilweise gesetzlich vorgeschrieben, teilweise liegt aber diese Abwägung auch z.B. beim Betreiber von Flugplätzen und lässt somit immer auch Raum nach oben. Aber um absurde Regeln und Massnahmen zu unterbinden, erlaubt der Gesetzgeber eben auch Lücken im Sicherheitsnetz. Auf einem kleinen Platz mit 10 ansässigen Maschinen und Flugbetrieb an 30 Wochenenden im Jahr ist jeder einzelne Flug weniger geschützt, aber in der Summe ergibt das trotzdem über Jahrzehnte unfallfreien Betrieb. Auf der Wasserkuppe oder in Oerlinghausen braucht man schon höhere Standards, um nicht jedes Jahr einen Unfall zu erleiden. Und in FFM geht dann die Regel- und Massnahmendichte durch die Decke, um ein akzeptables Niveau zu erreichen. Aber das Niveau in FFM würde auf kleinere Plätze umgesetzt statistisch keinen Sicherheitsgewinn bringen, so lange gibt es vermutlich keine Kleinfliegerei...

    Kleine Plätze sind nicht zwingend unsicherer, was die Unfallhäufigkeit pro Jahr angeht, auch wenn jeder Einzelevent ein höheres Risiko trägt. Nur deswegen gibt es so viele kleine Plätze in Deutschland ( und Europa und USA und und und ), und das ist auch gut so.

    Gruß Raller

  • Carlson schrieb:
    Hmmm, ich frage mich grade, wann wird eigentlich mal ein unfallträchtiger Autobahnabschnitt oder eine Strasse gesperrt (davon gibt es sehr viele), damit man zukünftig nur noch nach einer "Einweisung" durch einen Ortskundigen und somit erfahrenen Fahrlehrer diesen Abschnitt befahren darf.... nein anders, wann wird eine Strasse gesperrt, wenn es auch nur EINEN Unfall dort gegeben hat... und erst nach Erbringung eines "Kenntnisnachweises" dort wieder langfahren darf.....ist das völlig abwegig? Warum?
    Weil wir die Fliegerei nur zum Spaß machen und es daher viel leichter fällt, uns irgendwelche fraglichen Restriktionen aufzubrummen als beim für viele alltagsnotwendigen Auto. Warum sonst haben wir in der Fliegerei das schwachsinnige Medical, beim Autofahren aber nicht? Wenn einem im Flug die Lichter ausgehen, plumst er höchstwahrscheinlich in irgendeinen Acker oder Wald und außer Sachschaden und einem reißerischen Zeitungsartikel passiert nicht viel. Wenn ein Autofahrer während der Fahrt schlapp macht, hat er wegen der wesentlich höheren Verkehrsdichte ruck zuck einen Unfall verursacht, in den auch andere reingezogen werden.
  • JaRa schrieb:
    Warum sonst haben wir in der Fliegerei das schwachsinnige Medical, beim Autofahren aber nicht?
    ...weil die Fliegerei mit typisch deutschem Neid belastet ist. Wenn das der Führer wüßte... führe ich mal gar nicht so comparativ-provokant an.

    Es ist sogar noch viel schlimmer: Das deutsche Rechtsgefühl ist schwerstgestört.  Mit 170 km/h innerorts und auch noch bei Dunkelheit auf ampelgeregelten Straßen Rennen auszutragen, regt die Öffentlichkeit nicht wirklich auf. Nicht nur Juristen streiten sich sogar obergerichtlich ernsthaft darüber, ob das nun Mord ist oder nicht. Es *ist* Mord, Punkt. Und zwar die Tötung eines oder nur zufällig-situationsabhängig gleich mehrerer Menschen aus niedrigen Beweggründen, weil wenig vornehm ausgedrückt, den Tatbeteiligten - mithin also angeblich zum Straßenverkehr charakterlich per Führerschein Geeigneten - anderer Leute Leben scheißegal ist, ein Unfall billigend in Kauf genommen wird. Der Versuch ist strafbar. Vielleicht kann das ja mal jemnd dem RA Otto Schily  in die Toskana faxen, wo er seine Pension u.a. für das Ausrüsten der Baader-Meinhof-"Gruppe" mit Faustfeuerwaffen bis ins Gefängnis hinein auf den Kopf haut. Andrea Nahles sagte just vor ein paar Wochen dazu, daß es in D niemals Linksradikale gegeben habe.

    +Edit 28.03.2019, 13:25 durch Unterzeichner:

    Dann muß man sich allerdings fragen, woher die voll uniformierten, teilweise noch bewaffneten 3 toten Polizisten in der unmittelbaren Nähe des ansonsten leeren Mercedes-PKW von Arbeitgeber-Präsident Hans-Martin Schleyer kamen, die dort auf der Fahrbahn liegend vorgefunden wurden und was ihnen sonst zugestoßen sein könnte. Eine Gedächtnis-Veranstaltung für die Baader-Meinhof-"Gruppe" in Höhe von ~150.000,00 Steuergeld-EUR wurde bereits durchgeführt. Ende EDIT.

    hob

  • Der normale brave Bürger wird mittlerweile in allen Bereichen reglementiert und abgezockt mit dem Versprechen auf eine heile und sorglose und sichere Zukunft und genau das Gegenteil tritt ein. 

    Gleichzeitig haben wir eine parallel Gesellschaft die das gnadenlos ausnutzt. 

    Wer einmal Opfer hier in Deutschland geworden ist wird schnell merken wie allein er da steht.

    Ein paar tausend Euro in die Hand gedrückt dann war es das für den armen Familien Vater. 

    Warum muss immer jemand erst sterben bis so ein blöder Zaun gebaut wird ? Gibt es hier keine Intelligenz mehr die mal ein bisschen vorausschauend  denken kann? 

    Bei irgendwelchen Verboten ist man immer ruck zuck dabei . Die kosten halt nichts. 

    QDM 

  • hob schrieb:
    Mit 170 km/h innerorts und auch noch bei Dunkelheit auf ampelgeregelten Straßen Rennen auszutragen, regt die Öffentlichkeit nicht wirklich auf. Nicht nur Juristen streiten sich sogar obergerichtlich ernsthaft darüber, ob das nun Mord ist oder nicht. Es *ist* Mord, Punkt.

    Es scheint sie schon ziemlich aufzuregen, aber man merkt halt grundsätzlich nicht viel, wenn Deutsche sich aufregen :-)

    Ok jetzt wird′s wirklich OT, aber da das eigentliche Thema ja schon durchgekaut wurde, kann der Thread jetzt ja abdriften. Zuerst dachte ich auch, dass "Mord" bei diesem Raser-Urteil endlich mal zeigt, wo der Hammer hängt. Denn "fahrlässige Tötung" klingt immer ein bißchen nach "Ups sorry, aber Mist passiert halt manchmal, nix für ungut und Tschüss!". Aber wenn man sich das weiter durch den Kopf gehen lässt, passt "Mord" doch nicht. Nicht selten haben Mörder einen Grund für ihre Tat. Das rechtfertigt natürlich keinen Mord, aber zumindest gibt es Fälle, in denen die Gründe in gewissen Grenzen nachvollziehbar sind. Bei den Rasern ist das anders: sie haben billigend den Tod Unbeteiligter in Kauf genommen, nur um einen auf dicke Hose zu machen. In meinen Augen ist das noch niederträchtiger als Mord.


  • JaRa   Nein es ist kein Mord. Da wird was gebeugt um ein bestimmtes Strafmaß hin zu bekommen. ( dieses finde ich allerdings korrekt)    Das Problem ist, dass es auch für Totschlag ebenfalls  auch lebenslänglich geben muss.   ( übrigens muß lebenslänglich auch lebenslänglich sein) . Meinetwegen Totschlag aus niedrigen Beweggründen.  Wir haben hier in Deutschland die Auswirkung der "Verrohung"  zu spüren. Diese Personen sind so blöd  das man man sie eigentlich nur wegsperren kann.  Macht USA in großem Stil.   Eine geringe Strafe ist denen  schlicht egal.  

    Unser liberales System ist (noch ) nicht darauf vorbereitet.    Da gehst Du eher wegen Steuerhinunterziehung in den Knast ( obwohl Du sogar Wiedergutmachung geleistet hast + Strafe)  als wenn Du im Suff einen Ehrenmord begehst und  noch  schwere Kindheit in islamischem Land angibst.  

    Ist beim Raser- Fall da die Revision eigentlich schon durch ?   

    Zum Strafmaß nach meinem Modell für den Piloten auf der Wasserkuppe:  Sollte der in signifikanter Form Wiedergutmachung geleistet haben ( nicht nur Geld) braucht man ihn nicht zu bestrafen. Dann bereut er genug.   Kommt da aber nichts dann würde ich den auch mal richtig in den Knast setzen, dann hat er Zeit zum Nachdenken. 

    Ist doch salomonisch. Sollte   grundsätzlich so einführen werden. Das Opfer muss wieder in den Fokus,  nicht der Täter. 

    QDM 

  • JaRa schrieb:
    Zuerst dachte ich auch, dass "Mord" bei diesem Raser-Urteil endlich mal zeigt, wo der Hammer hängt. Denn "fahrlässige Tötung" klingt immer ein bißchen nach "Ups sorry, aber Mist passiert halt manchmal, nix für ungut und Tschüss!".
    Für mich ist es mehr als Totschlag und weniger als Mord. Anhalteweg und das korrekte Verhalten an roten Ampeln haben wir alle mal gelernt. Und "je schneller desto rumms" versteht schon ein Zehnjähriger. Die Tötung von Personen war nie geplant, aber bei mehrfachem Rasen (ich meine denjenigen, der sich "Transporter" nennt) irgendwann unausweichlich und wurde daher stillschweigend in Kauf genommen. 

    Die Verteidigung sprach davon das sie "in ihrer eigenen Welt lebten". Da sollte man sie auch lassen. Aber nicht mehr in unsere.

    VG

    Thomas

  • Lindoriel schrieb:

    Die Verteidigung sprach davon das sie "in ihrer eigenen Welt lebten". Da sollte man sie auch lassen. Aber nicht mehr in unsere.

    VG

    Thomas

    Positive Gesetzes-Kenntnisse erleichtern die Rechtsfindung. "Wiki Mord und StGB", eingegeben in die Google-Suchmaske erleichtern dies enorm. Darüberhinaus bezeichnen islamische "Bomber" und Rechtsbrecher dt. Gefängnisse im Vergleich zu denen ihrer Heimat als Wellness-Institute.

    Die in D falsch verstandene Liberalität mauserte sich zur Dt. Verbrecher-Schutzordnung.

    hob



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