cbk schrieb:Bei einem youtube-Video über haarsträubende Seitenwindlandungen von Airlinern war im Nachgang zur Kenntnis zu nehmen, daß Airbus ab dem ersten Radkontakt mit dem Boden die *möglichen u n d notwengen !!!* Steurausschläge um 50% ad hoc reduziert. Das und andere Vorkommnisse zeigen doch, daß der Pilot als Mensch und mit seinem blitzschnell funktionierenden logischen "Bord"-Universum namens Gehirn ausgeschaltet werden soll. Airliner sind aber nun mal keine Kampfjets, die aufgrund wünschenswerter Wendigkeit nur noch von Computern geflogen werden können, z.B. wegen extrem weit hinten liegendem Schwerpunkt etc. Zu den erlernten fliegerischen Fähigkeiten hat die abgehobene Bagage schon längst kein Vertrauen mehr. Windows-Taste und F1 reichen völlig aus. Dann müsen halt Schnell-Leser eingestellt werden. Können die das zuverlässige alte IF-THEN-ELSE nicht mehr?
Getreu der Philosophie "der Pilot hat das letzte Wort" würde es mir nicht im Traum einfallen irgendeine Programmierung als Entwickler zuzulassen, die aus welchem Grund auch immer in die Flugsteuerung eingreift. Um einen Start zu verhindern die Klappen nicht ausfahren. Das schreit doch förmlich nach Overengineering.
Nun hat aber Airbus - dessen Sidesticksteuerung mit deutschen Entwicklungs-Millarden für einen Senkrechtstarter entstand und an USA wegen deren finanziell lausiger Beteilgung auch geradezu verhökert wurde - einen bekloppten Mitspieler und Konkurrenten, nämlich Boeing.
Es bedurfte schon der Genialität und Hartnäckigkeit eines Piloten wie Nicki Lauda, das, als bei voller Reiseleistung die Schubumkehr einseitig einsetzte und die Chose dann im Urwald lag, aufzuklären.
Tja, Boeing ist detschstämmig, Trump auch. Kann noch interessant werden, denn Trump hat ′ne private Edel-757 vom Feinsten.
hob