Zum Gegenstände aus dem Flieger schmeissen. Wir hatten vor einiger Zeit eine Versammlung mit der Luftfahrtbehörde zu diesem Thema veranstaltet. Anlass war die leider erfolglose Suche nach einem verlorengegangenen Jetski und seinem Piloten. Da solche Zwischenfälle hier leider öfter vorkommen hatten wir vorgeschlagen bei Notfällen nicht nur bei der Suche in Küstennähe zu helfen was wir eh schon tun sondern unsere Uls dann auch mit Rettungsringen oder -inseln auszurüsten um diese dann eventuell abwerfen zu können. Genau wie bei Euch ist das natürlich auch in Frankreich verboten. Da unsere liebe Behörde da auch nicht viel tun konnte haben wir dann eben unter uns beschlossen es trotzdem zu tun. Bei etlichen Ul-Piloten kann man jetzt schon solche Rettungsgeräte in den Hallen liegen sehen. Das ist die eher vernünftige Seite der Gehorsamsverweigerung...:-))Persönlich habe ich aber auch schon Bonbons über einen Kindergeburtstag gestreut, Konfetti über eine Landwirtschaftsmesse geworfen (nie wieder - hatte gut die Hälfte des Beutels zwischen den Zähnen....) und vor ein paar Wochen warf ich einen Fussball über einem Stadium ab. Immer aus sicherer Höhe freilich. Gar nicht so einfach das Zielen. Und ich werde das natürlich auch in Zukunft immer wieder gerne tun. Wenn ich es verantworten kann. Die Idee mit dem Blumenstrauss war doch klasse. Und wenn man den Zeugenaussagen vertraut hatte dies ja auch absolut nichts mit dem Crash zu tun. Zu den Sichtbedingungen kann ich natürlich nichts sagen. Ihr seht Dinge immer so dermassen verbissen. Auch beim Fliegen kann man sich ab und zu mal kleine Scherze erlauben. Sofern man es verantworten kann...Und Truxxon hat schon recht: Um das Image der Freizeitpiloten schert sich die Volksmeinung tatsächlich nicht. Den meisten sind wir gleichgültig, einigen wenigen leben wir einen Traum vor und vielen anderen sind wir eh ein Dorn im Auge aus den verschiedensten Gründen.
Gruss Stephan