G uten Abend, lieber Tom ! Wer ist bitte Petermann in EDLB? Ich bin im Wuppertaler Verein, der ja die Graspistenwinterpause
strikt einhält, ausser bei Frost. Wir verfügen über einen UL Tiefdecker, EUROSTAR. Manchmal dauert es bis zu 30 min, bis der
Doppelvergaser ROTAX anspringt. Im Sommer wird dann die Cowling unter die Fläche gelegt und Schüler und Lehrer meditieren
dann die Merseburger Zaubersprüche. Es folgt ein befreites Lächeln; solche Meditationsübungen schweißen zusammen. Die zu-
genkniffenen Augen vor der 2o-3o kg Überladung tun ein übriges......Ausserem bin ich in Allendorf EDFQ, wo ich mit Lehrer auf
einem PEREGRINE FA 01 mein Bestes gebe, Bei ungefähr 12o geht die elektronische Stallwarnung an, wie ein Weihnachtsbaum
mit Wackelkontakt. Bei Ausschweben wird die Landung zu einer Nervensache; jedenfalls bei mir. Aber wir wollen erstmal starten
und zischen mit 160 in die Platzrundenhöhe. Du kannst Dir Aussuchen: Fliegst Du nach Staudruckinstrument oder nach digital
Skala. Die Differenz ist beachtlich und beim elektr. Ausfahren der Klappen auf Stufe 1 ist es noch nicht so penibel genau mit der
V. Aber bei Stufe 2 ist dann fliegerische Gelassenheit gefragt, denn gross unterschreiten darfs Du die 120 nicht, sonst kommt der Weihnachtsmann. Aber welches Instrument war jetzt der richtige Tacho? Für einen Künstler und Anfänger wir mich ist es
dann nicht so ganz einfach, den prinzipiell am Platz herrchenden Crosswind mit hängender Fläche und Gegenseitenruder so zu parieren, daß ich irgendwie in sprürbarer Nähe der Centerline bleibe. Und damit sind wir noch nicht beim gekonnten Ausrichten, Ausschweben, denn der Tiefdecker läßt sich Zeit mit dem Hinsetzen. Es lebe mein Schulflugzeug C 42 - wie gerne
hätte ich seine anspruchslose Gutmütigkeit, seine händische Klappenbedienung und nur einen Staudrucktacho. Dem ich einfch vertrauen kann....... Liebe Anfängergrüße - Roland