Leute, eigentlich ist doch alles von verschiedenen Autoren auf den vorigen 2 Seiten schon gesagt.
Nochmal:
.....aber was machen nun die Geräte, und was ist eine "8,33 kHz-Frequenz"?
Wenn ich 122.400 ODER 122.405 raste, ist die Trägerfrequenz in beiden Fällen 122.4 MHz.
ABER wenn ich 122.4 einstelle sage ich dem Gerät, daß ich im 25 kHz Raster funken will. Bei 122.405 sage ich dem Gerät, daß ich im 8.33 kHz Raster funken will.
Und das heißt????
EMPFÄNGERSEITIG
Bei einer "8,33 kHz-Frequenz" darf der Empfänger natürlich höchstens +/- 4 kHz Bandbreite haben, denn sonst hört er ja schon im Nachbarkanal mit. Da wird dann bei analogen Geräten ein schmales Filter im Signalpfad verwendet, meist werden max. 2,5 kHz NF durchgelassen. Das ist übrigens dasselbe wie früher "Telefonqualität" oder Qualität des Rundfunks auf Mittelwelle, die haben nämlich auch AM und 9 kHz-Raster.
Hingegen kann bei einer "25 kHz-Frequenz" ein breiteres Filter verwendet werden, Frequenzen bis ca. 10 kHz könnten theoretisch übertragen werden (macht man aber nicht, andere Geschichte), mit dann MÖGLICHERWEISE **natürlicherer** Übertragung (das hängt jetzt von der sendenden Station ab).
Warum möglicherweise?
Weil manche Geräte SENDESEITIG auch abhängig von der Einstellung der TX-Frequenz (122.400 oder 122.405, 25 kHz oder 8,33 kHz-Raster) die Bandbreite (also die maximal zu übertragende NF-Frequenz) umschalten.
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Man muß aber auch wissen: Wiki: Stimmlage
Also, Eunuchen singen höher als Frauen (das soll jetzt kein Anreiz sein...), und kommen im Stimmumfang (=Grundton) auch nur bis 1200 Hz. Die Klangfarbe und Erkennbarkeit der Stimme machen natürlich die Harmonischen (Obertöne) aus, trotzdem, die wesentliche Information steckt im Grundton.
Wenn wir keine 10 kHz übertragen wollen weil die menschliche Stimme bei hohen Frequenzen sowieso keinerlei nennenswerte Spektralanteile mehr hat, warum zum Henker haben dann unsere Großväter sich nicht gleich auf ein 10 kHz-Raster geeinigt?
Vielleicht, weil es mehr als genug ′Platz′ gab, ein paar Flugplätze.... kaum Frequenzen benötigt. Dann hatte man halt willkürlich 25 kHz Kanalabstand festgelegt.
Später wurde es knapp....
Das ist allerdings meine persönliche Spekulation.
′Wir′ sind da übrigens nicht alleine. Andere Funkdienste haben/hatten dasselbe Problem Beispielsweise wurde im Amateurfunk vor 50 Jahren auf Frequenzen über 100 MHz für FM das Kanalraster auf 25 kHz festgelegt. Weil man damals noch keine Amateurfunkgeräte für solche Frequenzen kaufen konnte, sondern selber bauen mußte. Aber ausgemusterte Taxifunkgeräte für Afu umbauen konnte, und die hatten 25 kHz Raster.
30 Jahre später wurden den Jungs auch die Frequenzen knapp, und es wurde auf 12.5 kHz Raster umgestellt.
Hoffentlich habe ich nicht zuviel geschrieben.