Moin,
vielleicht kennt ihr das Problem auch, ihr müßt auf dem Weg zum Ziel (oder auf dem Heimflug, weil der Zielflugplatz keine Tankstelle hatte) irgendwo einen Tankstopp einlegen.
Was ich mich dabei immer frage: Warum dauert das immer so lange?
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß kein Flugplatz wirklich auf die Situation eingestellt ist, daß da ein fremder Pilot kommt, tanken und weiterfliegen will. Ist das denn echt so selten, daß man einen Tankstopp auf der Etappe machen muß, daß ich da die große Ausnahme bin?
Konkret schaffe ich den Turn-Around am Boden üblicherweise in 15 Minuten, also parken, Landegebühr zahlen, Pipi, kurzer Check, Quirl wieder an, Abflug. Aber wenn ich tanken muß, dauert das immer mindestens eine Stunde, bis der Vogel wieder in der Luft ist. Da wird hier dann erstmal ein Schlüssel gesucht, dort ist die Tankstelle gleich ganz ausverkauft, wo anders will man maximal 20 Liter verkaufen, ....
Sind die Flugplätze auf so eine Kundschaft gar nicht eingestellt, weil das absolut unüblich ist?
Aber ok, von der PKW-Tankstelle sind wir halt das genaue Gegenteil gewohnt. Da gibt es Fließbandabfertigung.
Mag zwar schade für den Flugplatz sein, an dem der Stopp stattfindet, aber mit drückendem Schließungstermin (OPS bis 19 Uhr local, obwohl es bis 22 Uhr noch hell ist) am Tagesziel im Genick, tickt beim Tanken einfach irgendwann die Uhr.
Ich möchte da gar nicht wissen, ob sich nicht doch mancher den Tankstopp spart, um bis zum Ziel durchzufliegen innerhalb der OPS, eben auf Kosten einer dann viel zu kleinen Reserve.