Tankstopp - Warum dauert das immer ewig?

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  • @cbk ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was du uns mit deinem Absatz deiner Flugvorbereitung sagen willst? Auch das wirkliche Problem erschließt sich mir bei dir nicht, worum es dir wirklich geht.....sorry
  • Flyit schrieb:
    Auch das wirkliche Problem erschließt sich mir bei dir nicht, worum es dir wirklich geht.

    Also gut, nochmal langsam:
    • Du kommst an einen Platz und sagst über Funk, daß du auch tanken möchtest. Wenn Du Pech hast, sagen sie gleich über Funk "wir haben nichts", obwohl sie eigentlich was haben müßten. Da drehst dann also schon vor der Landung gleich zum nächsten Platz ab und hoffst, daß die was haben.
    • Am Platz mit funktionierender Tankstelle angekommen: Ja, in der Nähe der Tanke (nicht vor der Tanke!) parken geht nicht, geparkt wird bei uns ganz wo anders. Also erstmal 300m weit weg geparkt.
    • Rauf zum Turm, Landegebühr gezahlt. So, wieviel willst jetzt tanken? Wir rechnen dann schonmal vorab ab. Antwort: "Soviel wie reinpaßt, also 30-40 Liter." Ok, dann hol meinen deinen Vogel und zur Tankstelle, ich komme dann dazu. Dann müssen wir wohl nachher abrechnen.
    • Also wieder runter, Flugzeug in die Nähe der Tankstelle bringen. Vor die Tanke geht nicht, da steht eine 2-Mot, Polizeihubschrauber, ... Ansage der Piloten: Wir sind "gleich" (= in 30 Minuten) weg. Bleib von uns fern, der Propellerwind, Abwind, ... pustet das UL sonst um. Ok, daß jemand so einen 2-Mot-Koffer für ein UL nicht startet ist klar, aber wenn man vorne am Bugrad noch den Elektro-Schlepper dran hat, mit dem man den Flieger aus dem Hangar gezogen hat, kann man den doch auch nach dem Tanken noch 20m weit weg ziehen, damit die anderen auch tanken können, oder?
    • Als Fremder vor der Tanke stehend erbarmt sich dann meistens irgendjemand mir zu erklären, wie man das Ding in Gang setzt.
    • Türmer kommt und ließt die getankten Liter ab. Der Flieger muß hier aber sofort wieder weg. Ok, kann ich mein UL da vorne 30m neben der Tanke ins Gras schieben? Nein! Der muß wieder 300m zurück, dahin wo du eben geparkt hast.
    • Rauf auf den Turm und zahlen... ich habe immer genug Bargeld und auch EC-Karte dabei. Gezahlt wird so, wie es der Türmer haben will, also zumeist bar. Und ja, wegen der Wechselgeldsucherei und "wo ist der Schlüssel für den Tresor" hole ich vor den Flügen auch extra kleine Scheine aus dem Bankautomaten. Da wird dann passend gezahlt.
    • Kommst zurück zum Flugzeug, ist der Flieger eingeparkt. Ja, warum parken die hier so eng? Die ganze Wiese ist frei, da muß man doch nicht so eng parken wie im Hangar, daß die Tragfläche des Hochdeckers über die Tragfläche des Tiefdeckers ragd... :-(
      Also erstmal wieder per Hand Tetris spielen, den Vogel da raus holen und so drehen, daß man gleich beim Anlassen nicht direkt die anderen Flieger aus nächster Nähe anpustet.

    Ok, ich habe jetzt den worst-case beschrieben, was da so alles beim Tanken zusammenkommen kann. Normalerweise kommt das nicht alles auf einen Schlag zusammen, aber viele Punkte häufen sich eben doch... und immer im Hinterkopf: Dein Zielflugplatz schließt um x Uhr.

    Gut ist auch immer, wenn man beim Bezahlen der Landebegühr den Türmer fragt, wo man denn gleich am Besten den Vogel warmlaufen lassen und den Magnetcheck machen kann, so daß man die anderen möglichst wenig stört von wegen Lärm, Propellerwind, Blockieren des Rollhalts und so... Die gucken einen dann mit ganz großen Augen an. Bin ich der erste Mensch, der sowas fragt?

    Ich hoffe, daß Du jetzt das Problem etwas besser nachvollziehen kannst?

  • Nein, ich kann deine Gedankengänge nicht nachvollziehen, da ich von Natur aus ein positiv denkender Mensch bin. Du schreibst ja selbst, dass dies alles so nicht vorkommt und man kann entweder 500 Eventualitäten hier aufzählen und es als ein Drama beschreiben oder einfach akzeptieren, dass ein Tankvorgang 10 Minuten mal meiner Zeit in Anspruch nimmt. Ich habe viele viele Male getankt, vor den Inseln, vor den Alpen oder quer in Deutschland und ich kann mich ( wenn ich  wirklich mal darüber nachdenke ) an vielleicht mal einen Tankvorgang erinnern, der länger dauerte und wo ich in der Zwischenzeit mit anderen Piloten nett schnacken MUSSTE. 

    Ich kann dir nur den Tipp geben, hinterfrage nicht jeden Scheiß, wieso weshalb und warum manche Dinge im Leben sind. Sie gehören halt zur Fliegerei dazu. Lebst du immer frei nach Murphey‘s Gesetz, dann wird dir das auf Dauer nicht helfen. Vielleicht auch ein Grund, weshalb du bisher der Einzige bist, dem sowas (negativ) auffällt. Flyit

  • servus

    nur so zum Spass geschrieben

    ja ist schon ein leidiges Thema mit der Tankerei

    Gruss Heiko

    ps  nur zum Spass geschrieben

  • cbk schrieb:
    Die gucken einen dann mit ganz großen Augen an. Bin ich der erste Mensch, der sowas fragt?
    Wahrscheinlich ja. Die meisten Anderen haben hinreichend "gesunden Menschenverstand". Es ist ja schon häufiger deutlich geworden, dass Du diesen gerne durch Fragen ersetzt.

    Jürgen

  • Manche Menschen haben Probleme aber mind. genauso viele machen sich Probleme... ;)

    Meine Kiste hat 130l-Tanks, da komme ich selten in Verlegenheit, auswaerts zu tanken. Letztens war es doch mal noetig, Bremgarten. Einleitungsanruf und Tuermer mich gleich gefragt, ob ich vielleicht noch tanken will. Positiv. Ja dann rollen Sie nach der Landung gleich zur Tanke. Dort angekommen Flieger voll gemacht, hoch zum Turm und alles bezahlt, anschliessend gleich weiter. 15min schaetze ich...


    Chris, noch nie irgendwie Stress an einer Tanke gehabt

  • wer, wie was, wieso, weshalb, warum?

    Gruß Thomas ;o)

    PS: neue Geschäftsidee: Problemladen in Oerlinghausen. Ich glaube, der läuft wie geschmiert. Just kidding ;o)

  • Lieber CBK, mir ist aufgefallen, dass du zum vermehrten Male hier neue Postings veröffentlichst und immer und immer wieder Antworten erhältst, die auch dich mal anregen sollten, eine Veränderung herbeizurufen. Hinterfragst du dein Handeln nicht nur, sondern versuchst es auch in bestimmten Situationen zu verändern? Wenn ich mir andere Posts von dir ansehe, dann wirkt es auf mich immer nur nach dämlichen Fragen stellen, um einen Zeitvertreib zu haben. Hier sind viele im Forum, die dir gute Tipps geben können. Da solltest du nicht deinen Kredit verspielen. Denn wenn du wirklich mal gute Meinung brauchst, wirst du bald gar nicht mehr wahr bzw ernst genommen. Nur gut gemeint. Flyit
  • Also mal im Ernst -  ich hab in meinem noch recht jungen (4 Jahre) UL-Leben schon ne Menge Sprit an fremden Plätzen aufgenommen - 65 Liter-Tank im Breezer is halt nicht riiiesiig.

    Es gab in 4 Jahren und einem Jahr Ausbildung genau einmal ein Problem an einer Tankstelle im hohen Norden - und das hab ich selbst verbockt, weil ich die ausgehängte Anleitung nicht genau genug gelesen hatte - ich hatte die Mengenanzeige nicht ordentlich auf Null zurück gestellt, und nach dem Tanken 10l mehr auf der Anzeige stehen als reingelaufen war. Aber alles kein Drama.

    Als der Turm wirklich mal 500m weg war und ich keinen Plan hatte, wieso der Saft nicht aus der Pistole kommen wollte, hab ich mich halt wieder in die Mühle gesetzt und den Turm kurz angefunkt. Das war in zwei Sätzen erledigt. Bitte jetzt keine Diskussion ob man das tun sollte oder nicht - damals hab ichs halt so gemacht, und mir wurde geholfen.

    In 95% aller Fälle sind die Tankstellen frei gewesen, hatten eine Klingel/Gegensprechanlage/EC-Kartenterminal und eine ausgehängte Bedienungsanleitung.

    In den restlichen 5% musste man halt mal kurz warten, und es wurde immer freudlich und schnell geholfen - die Leute am Platz wissen doch um ihre Tankstellen und deren Eigenheiten, mit denen externe häufiger ihre Probleme habene Bescheid und kommunizieren das meist auch. Nach dem Tanken den Bock von der Säule aus dem Weg ziehen, fertig. Wenn du nur Sprit und Landung bezahlen und dann weiter willst, wird dich niemand köpfen, weil du die Mühle nicht zur 300m entfernten Abstellfläche gezogen hast.

  • Den dauernden Tankscheiss kann man nur mit entsprechender Tankgröße umgehen.

    Habe auch 130 l drin. Damit fliege ich einmal Deutschland hoch und runter. Bezüglich Überladung......

    dann esse ich eben kein Frühstück. Mit dem Eurostar, mit dem Sprit unterm Hintern, war ich dauernd am Rumtanken.

    Nervt halt. Musste schon lachen als ich an der Ostsee landete und ein frdl. Kollege mit den Tankstutzen mir zuwinkte.

    Ich könnte abwinken. Ja, sie Auswahl des Fliegerei ist schon recht wichtig zum Wohlfühlen beim und drumherum Fliegen.

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