Elektroflieger

Forum - Allgemeines & Aktuelles
  • Könnte man für Elektrofahrzeuge nen eigenen Fred aufmachen bitte? DANKE!

    edit: hier isser Klick mich :-)

  • Chris_EDNC schrieb:
    Rein von den Kosten her gaebe es mittelfristig fuer mich nur eine vernuenftige Loesung: Jung gebrauchten Diesel oder Benziner kaufen und 10 Jahre fahren. Dagegen kommt kein E-Auto an. Gott sei Dank stellt sich mir die Frage nicht (Dienstwagen).
    Zustimmung:

    Ich habe mal einen 1500-er Opel P1 von einem Landwirt sehr preiswert gekauft, der nicht wirtschaftlich denken konnte:

    Sein Auto war er leid mit folgender Begründung: Da ist jetzt ein neuer Austauschmotor drin, neue Bremsen und Reifen, noch ein dto. Anlasser, und jetzt bin ich es leid, ich verkaufe ihn. Ich: watt willste haben, bar? Er: 500,00 DM, ja, war noch die Vorgierzeit. Habe ich ihm sofort bezahlt, meine Karre dort stehen gelassen für′n periodisch dort auftauchenden Schrotthändler und bin samt auf Anhieb bestandener TÜV-Termine mehr als 5 volle Jahre gefahren, ohne Reparaturen.

    hob

  • Chris_EDNC schrieb:
    Und fuer den Endkunden z.B. eines E-Autos sind nicht nur die reinen Kosten entscheidend, sondern auch (und vor allem) Dinge, die sich schwer berechnen lassen. Komfort, das Gefuehl der Unabhaengigkeit, Verfuegbarkeit, Image, Fahrgefuehl, etc.

    Manche dieser Dinge kann ein E-Auto sicher befriedigen, vieles davon aber (noch) nicht. Z.B. kommt man kaum gegen das ungute Gefuehl an, von irgendwelchen verfuegbaren Ladestationen abhaengig zu sein.

    Es gab schon vor längerer Zeit mal eine Reportage im TV, in der eine von Auto-Redakteuren geplante rd. 1.000 km Reise von Süddeutschland nach Norddeutschland auf der ostseitigen dt. Schiene mit einem E-Auto berichtet wurde: Es war eine Odyssee!

    Bangen und Hoffen auf die Korrektheit der Strom-Reserve-Anzeige. Unglaubliche Logistik mit Zwischen-Auftankmöglichkeiten, unglaubliche Orgien nicht angenommener vorher schon bezahlter Zahlkarten inkompatibler Zahlsysteme. Und wenn endlich kompatibel, z.B. erzwungen mit horrenden Handy-Kosten, dann elendiglich lange Ladezeiten, ohne jemals ganz voll zu werden.

    Wenn das nicht gestandene und mit ihrem guten Namen bürgende Redakteure gewesen wären, hätte ich kein Wort geglaubt.

    Nä - so geht et nich!

    hob

  • edit
  • Hein Mueck schrieb:
    Ein Nachfrageproblem bei Lieferzeiten von bis zu 18 Monaten sehe ich nicht.

    Im Jahr 2017 sind 25.000 Elektro-PKW und 85.000 Hybrid-PKW zugelassen worden. Dagegen Benzin + Diesel zusammen 3,3 Millionen. Reine Elektro-PKW sind damit weniger als 1 Prozent aller Neuzulassungen. Das ist kein Durchbruch, sondern ein Nischenprodukt. Wartezeiten sind nur eine Aussage über ein Missverhältnis zwischen Nachfrage zu Produktionskapazität. Das kann auf sehr niedrigem Niveau bestehen, wie hier zu sehen.

    Hein Mueck schrieb:
    Was ist ein "politisches Projekt"?

    Etwas das aus politischen Motiven von Regierung bzw. Gesetzgeber beschlossen wird. Der Gegensatz dazu sind Produkte, die sich aus eigener Kraft durchsetzen, weil viele Leute sie für sich attraktiv finden.

    Hein Mueck schrieb:
    Aus meiner Sicht ein reiner Kampfbegriff, der zum Ziel hat, Maßnahmen zu diskreditieren.

    Es ist eine wertfreie Feststellung. Politische Motive können ja auch ehrenwert sein. Ich übe in der Tat Kritik daran, aber die findet auf anderer Ebene statt, s.u.:

    Hein Mueck schrieb:

    Lokal abgaslose und CO2 neutrale Fahrzeuge werden kommen. Da kannst Du lamentieren wie Du willst. Zur Zeit sind E-Autos an dieser Stelle am weitesten. Was die Zukunft bringt, werden wir sehen.

    Was mich daran stört ist, dass überflüssige Luxus-Spielzeuge wohlhabender Ökoyuppies von der Allgemeinheit cofinanziert werden. Das ist nicht zu rechtfertigen, denn es gibt kein Allgemeinwohl-Interesse daran dass Yuppies mit Elektroautos durch die Gegend flitzen. Der behauptete Umweltschutz-Vorteil trifft nicht zu. Und es ist unsozial, weil nur Wohlhabende in den Genuss dieser Zuschüsse kommen können, aber auch Menschen mit geringem Einkommen dafür zahlen.

    Ich habe nichts dagegen, wenn Ökoschnösel sich Elektrokarren oder sonstigen Yuppiequatsch kaufen, es ist mir völlig egal. Aber sie sollen es bitte selber bezahlen, zu 100%, und nicht scheinheilig die Hand aufhalten.

  • Leute, Bitte! Bleibt beim Thema.

  • Meiner Meinung nach lohnt sich ein Elektro-UL (Beispiel Alpha Trainer) aktuell nur für Flugschulen. Bei hoher Auslastung benötigen man drei Sätze Akkus weil zwei immer am Ladegerät hängen. Überlandflüge müssen trotzdem mit einem Verbrenner absolviert werden. Der einzige Vorteil liegt hier in leiseren und billigeren Platzrunden.

    Bei Motorseglern sieht die Sache anders aus. Wenn ich aus eigener Kraft starten und mich bei ausbleibender Thermik noch eine Stunde in der Luft halten kann, finde ich das ausreichend. Müsste nur noch die MTOW angehoben werden.

    Meiner Meinung nach ist ein Elektroflugzeug aktuell für die meisten Privatpersonen ungeeignet. Auch weil auf dem Zielflugplatz die entsprechende Ladeinfrastruktur fehlt ( wenn man sich denn mit dem Aktionsradius von einer Flugstunde zufrieden gibt).

    Akkus mit größerer Kapazität sind in der Entwicklung. Warten wir‘s ab.

    VG

    Thomas

  • Interessantes FLyin:

    https://www.smartflyer-challenge.com/

    Leider etwas kurzfristig. 

  • EDXJ schrieb:

    @der_aussiedler

    Keine Ahnung, wie du auf Basis des verlinkten Artikels zu dem Schluss kommen kannst, dass die Elekromobilität eine Sackgasse ist. Im Artikel steht genau das Gegenteil. Da steht, dass in Zukunft Kobalt und Litium eventuell knapp werden könnten. Worauf diese Annahme basiert, sagen die Autoren allerdings nicht. Zugleicht erläutern die Autoren aber, dass schon längst an Akkus aus anderen Materialien geforscht wird. Diese Akkus könnten sich aber nicht durchsetzen, w

    ----

    Interessanter Bericht zum Thema Sackgasse Lithium und Kobalt:

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/umweltsuender-elektroauto-100.html

  • der_aussiedler schrieb:

    Interessanter Bericht zum Thema Sackgasse Lithium und Kobalt:

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/umweltsuender-elektroauto-100.html

    Na, wenn das bereits eine "Sackgasse" darstellen soll, dann empfehle ich folgende Lektüre: KLICK

    Sicher ist die Gewinnung von seltenen Erden derzeit noch Problembelastet, aber angesichts der Katastrophen, die Öl bereits verursacht hat, eher ein Kinderspiel. Man sollte immer sehr genau schauen, wer mit welcher Intention etwas veröffentlicht. Die Gewinnung von Energie war und ist von je her mit Dreck verbunden, an dieser Stelle also die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Carlson



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