Das war in der Bibel schon so:
Satan zu Eva:" Sollte Gott wirklich gesagt haben...." usw.
Truxxon, FD und wer sonst noch: "Sollte das Gewicht nun wirklich..."
oder: "Habt ihr Dummerchen damals wirklich nicht schon gewusst, was wir doch heute a l l e wissen??? usw.
Und jetzt als Krönung: "Wieso redet eins der "schwarzen Schafe" der Fascination-Besitzer darüber und bringt seine Mitgenossen in die Gefahr, dass sie am Boden gestellt werden?"
Gestattet mir die Frage: Wer hat diese Maschinen gebaut und zugelassen? Das war nur mit Betrug möglich.
Genau das sagen wir und das prangern wir an, weil die Verantwortlichen nichts tun und das Ganze aussitzen wollen.
Lt. Luftfahrtgesetz muss die Zulassung wiederrufen werden, wenn die Voraussetzungen die zur Zulassung führten, sich als falsch herausstellen. Da gilt auch für die einzele Maschine. Fällt sie aus dem Rahmen des GKB, ist die Zulassung hinfällig.
Würde das geschehen, müssten die Verantwortlichen (die Bundesrepublik und ggf. die/der Hersteller, nicht die Verbände und deren Prüfer) dafür entweder Schadensersatz leisten oder diese rechtswidrigen Zulassungen - wie auch immer - legalisieren.
Der Anspruch auf Entschädigung bzw. Legalisierung leitet sich nicht ab aus dem Begehren der Piloten - wie Truxxon gern glauben machen will - als Belohnung für die "Dummheit" der damaligen Käufer, sondern aus dem grundsätzlich rechtswidrigen Vorgang einer getürkten und von beauftragter Seite geduldeten Musterzulassung, gefälschten Stückprüfscheinen und ebenso falschen Wägeberichten, wie das jahrelang Gang und Gäbe war.
Wer so ein Ding hat und fliegt, kann das Gerät nur sehr eingeschänkt nutzen. Die Rechnung ist einfach:
z.B. bei MTOW 450 KG, Leergewicht: 388,5 KG plus Mindestgewicht des Piloten, lt. Handbuch: 70 KG.
+ 450,0 Kg MTOW
- 388,5 Kg Leergewicht
- 70,0 KG Pilot
8,5 Kg Übergewicht ohne dass überhaupt Sprit im Tank ist...
Klar, Truxxon, wo kein Richter ist, da ist auch kein Richter. Aber es gibt ne Menge Orte, wo man genauer hinsieht. Und dann kann es aber richtig teuer werden.
Ich verstehe jeden, der mit diesen Maschinen fliegt, sehr gut. Aber wenn es irgendwann - möglicherweise, nachdem die Verjährungsfristen verfallen sind - es zu einem Groundig dieser (und dann vermtl. vieler anderer Maschinen auch) kommen sollte, dann wird das Geschrei groß sein.
Und die Verantwortlichen werden mit tief betrübter Mine auf die Sachzwänge verweisen.
Es wird gemunkelt, die EASA würde die "Reise-UL" unter ihre Fittiche nehmen. Mag stimmen, vielleicht auch nicht.
Genaues weiß niemand, nicht mal wohl die EASA selbst. Ich sehe z. Zt. keine Lösung, diese Maschinen, die in meinen Augen mit schwebend angreifbarer Zulassung in der Luft sind, in legale Verhältnisse zu bringen.
Es sei denn massiv abrüsten, mit ganz wenig Sprit fliegen, und nur allein.
Aber mit der real existierenden Beispielmaschine geht eben das auch nicht.
@ aareb: Ist das wirklich so unverständlich, dass der Betroffene dieser Maschine sich wehrt? In der Tat: Über dessen Methoden kann man sehr wohl streiten.