Dieses Mitglied hat den fliegerischen Steckbrief noch nicht weiter ausgefüllt.
gelöschter User am 19.11.2016 um 23:17 Uhr
Bin schon lange nicht mehr aktiv gewesen und habe meinen PPL verfallen lassen. Nun muss ich wieder ran, aber erst, wenn sich eine sinnvolle Fortführung meiner langen Fliegerkarriere ergibt. Dies hängt maßgeblich davon ab, welcher Flugzeugtyp es wird.
Eine französische Lizenz dürfte für mich mangels ausreichender Sprachkenntnisse leider nicht in Frage kommen.
cbk schrieb: Meine Idee dahinter ist einfach die Frage nach der absetzbaren Stückzahl. Wenn UL-Flugzeuge keine Einzelanfertigungen mehr sind sondern in Serie gebaut werden können, eben weil sie weltweit einheitlich sind, können die immensen Entwicklungs- und ggf. Zulassungskosten auf mehr produzierte Flieger umgelegt werden. Entsprechend brauchen auch die kleinen Hersteller nur noch einen Typ zu entwickeln und nicht für jeden Kontinent bzw. in Europa sogar für jedes einzelne Land ein anderes Modell.
In der Folge könnten die Flieger sogar für uns Käufer günstiger werden, gerade indem sie schwerer werden. :-)
Dass die Herstellungskosten zurückgerechnet auf ein UL günstiger werden könnten, ist nachvollziehbar. Es gibt nur einen Denkfehler. Für den Kunden wird es sicherlich nicht günstiger. Das einzige, was sich ändern würde, ist die Marge für den Hersteller. Du glaubst doch nicht wirklich, dass auch nur ein Hersteller ein 600 kg UL günstiger anbietet, als das vergleichbare 472,5 kg Modell, oder?
Als ich mir vor fünf oder sechs Jahren mein derzeitiges Auto gekauft habe, schlug mir der Werkstattmeister meines Vertrauens einen Import aus den USA vor. Dieser sei im Grunde genommen günstiger (inkl. Verschiffung etc.). Als ich ihn fragte, wie das denn inkl. Nebenkosten überhaupt sein kann, sagte er lediglich: "Naja, die Amerikaner zahlen halt nicht so viel für dieses Auto. Darum kostet es da auch nicht so viel. Da die Deutschen dummerweise aber blind zahlen, nimmt man hierzulande natürlich auch den maximal möglichen Preis, der gezahlt werden würde.".
Aus diesem Grund sage ich sogar, dass das 600 kg UL in Deutschland vermutlich noch einen Aufpreis von ca. 5 - 10% haben wird. Der Hersteller wird behaupten, dass "alles" (Zulassung etc.) so kompliziert sei und, dass er das natürlich auf den Kunden umlegen muss, um sich nicht auszublinden. Der Kunde wird verständnisvoll nicken (sind ja schließlich über 100 kg mehr) und den Preis zahlen. Der Hersteller erfreut sich an einer höheren Marge und dem Aufschlag für die komplizierte Bürokratie/Umrüstung/Einhaltung der Bauvorschriften etc. pp.
sukram schrieb: Du glaubst doch nicht wirklich, dass auch nur ein Hersteller ein 600 kg UL günstiger anbietet, als das vergleichbare 472,5 kg Modell, oder?
Freiwillig sicher nicht, aber wenn die Konkurrenz größer wird, weil auf einmal sehr viel mehr Hesteller am Markt sind (eben die, die bisher eh nur die 600kg Flieger angeboten haben), wird er den Preis senken müssen.
Ggf. kommen da auch alte Hersteller wieder in den Markt zurück, wenn die Stückzahl paßt. Ich denke da nur an die Cessna 162 oder die Piper Sport.
Mag sein , aber Angebot und Nachfrage. Zur Zt . läuft das noch mit der Konjunktur, aber wir können uns noch an 2009 erinnern da gab es sogar für Autos Abwrackprämien nur damit die Konjunktur in Schwung kommt. Noch haben wir Kundschaft für Flugzeuge im Mittelstand. Geld gibt es auf den Konten genug und bekanntlich keine Zinsen. Das muss aber nicht so bleiben.
Dann gibt es halt Rabatte auf die überhöhten Preise, ist auch beim PKW so. Wie beim Auto sind die Flugzeug Gebrauchtpreise aktuell auch ok.
Das mit 600 KG wird nicht so heiß gegessen. Die fliegen dann alle weiter ihre 472,5 KG Maschinen und fühlen sichinnerlich bestätigt:
" Hab ja schon immer gewusst das mein Flieger 600 KG ab kann"
Hallo Werner, wenn Du auch noch die Bedeutung der einzelnen Kürzel (ich weiss, es gibt dafür einen Begriff, aber ich komme jetzt nicht darauf) erläutern würdest, würde sich die Lesbarkeit des Dokuments drastisch erhöhen. Bernhard
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