Danke für die Info, da war ich zu konservativ mit meiner Schätzung (deinem Link entnehme ich den 914, für den Cavalon m.E. die richtige Wahl ;-) , da hat man natürlich den nötigen Schub).
Richtig, bei MTOW 500 kg ist der 914 wärmstens zu empfehlen.
> dass Tragschrauber im Vergleich zu anderen Fluggeräten häufig als lauter wahrgenommen werden
dazu muss korrekterweise gesagt werden, dass sie nicht nur so "wahrgenommen" werden, sondern sie sind es eben auch. Der Lärmgrenzwert für 3-Achser liegt bei 60dB(A), der in einem Anflug geistiger Umnachtung für Tragschrauber festgelegte Grenzwert liegt bei 68dB(A). Damit ist ein Tragschrauber i.d.R. doppelt(!) so laut wie ein 3-Achser.
Nebenbei... Auch die Möglichkeit, mit einem Tragschrauber auf einer sehr kurzen Piste _landen_ zu können wird durch die mitunter nicht unerheblich langen _Start_stecken wieder ad absurdum geführt...
Alles in allem ist der Tragscharuber ein technisch interessantes Kuriosum - aber wirklich taugen tut er in meinen Augen für nichts so richtig. (und der Tank ist gefühlt immer leer ;-)))
Zum etwas in der Gegend spazieren fliegen ist ein Tragschrauber sicher nett. Aber eben: Langsam, durstig, laut (=ziemlich unbeliebt). Wer gerne auch auf Strecke geht, ist mit einem 3-Achser deutlich besser dran.
Ganz ehrlich : mir hat es sich nie erschlossen, wofür ein Tragschrauber - im Vergleich zum Dreiachser - gut sein soll....Kann eigentlich nichts besser, aber vieles nur schlechter.
Wenn es seit Anbeginn der Fliegerei Dreiachser mit Tragflächen waren und sich an dem Prinzip bis heute nicht viel geändert hat, gibt es eben nichts Besseres. Wer braucht eine rotierende Tragfläche, wenn es kein Hubschrauber sein soll ?
DiJoZi schrieb: Ganz ehrlich : mir hat es sich nie erschlossen, wofür ein Tragschrauber - im Vergleich zum Dreiachser - gut sein soll....Kann eigentlich nichts besser, aber vieles nur schlechter.
In meinen Augen ist der einzige wirkliche Vorteil bei so einem Quirl die Möglichkeit, im Fall einer Not/Sicherheitsaußenlandung mit sehr geringer Vorwärtsfahrt auf wenig Fläche landen zu können.
Ganz ehrlich : mir hat es sich nie erschlossen, wofür ein Tragschrauber - im Vergleich zum Dreiachser - gut sein soll....Kann eigentlich nichts besser, aber vieles nur schlechter.
Wenn es seit Anbeginn der Fliegerei Dreiachser mit Tragflächen waren und sich an dem Prinzip bis heute nicht viel geändert hat, gibt es eben nichts Besseres. Wer braucht eine rotierende Tragfläche, wenn es kein Hubschrauber sein soll ?
So einfach ists es nicht: Es gab hier bei uns in Brandenburg mal ein Erprobungsprogramm, um den möglichen Einsatz von Gyrokopter bei der Polizei in Brandenburg zu testen. Dummerweise wurde dieses Projekt eingestellt, als es eine neue Regierung in Potsdam gab. Was war das Ziel: Man hätte bei einem Gyrokopter Einsatzkosten von ca. 300 Euro/Stunde im Vergleich zum Helikopter mit 3000 Euro/Stunde ein erhebliches Einsparpotential. Angedachte Einsatzgebiete waren:
Personensuche: (ich kann mit ca. 40 km/Stunde fast schon auf der Stelle stehen bzw. auch sinken bis auf eine Sicherheitsmindesthöhe von ca. 300 Fuss (Das geht über Wald natürlich nicht)
Verkehrsüberwachung: Kann man mit dem Gyrokopter genau so gut wie mit dem Helikopter, auch hier ist die Fähigkeit des Gyros bzgl. des Langsamfluges ein wichtiger Aspekt.
Allgemeine Aufgaben: z.B. die Waldbränden die Einzelheiten zu ermitteln, um die notwendigen Feuerwehr(en) zu alarmieren bzw. zu informieren.
Schaut Euch doch bitte mal das neu eingestellte Video im Gyrocopter Forum an. Ich glaube beim Nachmachen mit einem Dreiachser hättet Ihr schlechte Karten. Nur, weil der Gyro nach der Meinung einiger hier so gar nichts kann.
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